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St.Gallen hat einen ersten Lauf und besiegt Bochum in St.Margrethen mit 3:0

Die Ostschweizer besiegen im Testspiel auf der Rheinau den in der 2.Bundesliga spielenden VfL Bochum. Ein Sieg, der hoffen lässt.
Christian Brägger
St.Gallens Neuzugang Lukas Görtler am Ball. (Bild:Urs Bucher)

St.Gallens Neuzugang Lukas Görtler am Ball. (Bild:Urs Bucher)

Seit Samstag sind die Bochumer im Trainingslager im Allgäu, eine Woche bleiben sie dort. Für das offizielle Freundschaftsspiel in St.Margrethen gegen den FC St.Gallen hatten sie also ebenfalls keine weite Anreise. Dennoch sahen die 1572 Zuschauer auf der Rheinau den beiden Teams den Trainings- und Formstand an. Hier die Ostschweizer, die bereits in zehn Tagen gegen Luzern in die Meisterschaft starten. Dort die Bochumer, die erst seit zehn Tagen trainieren und denen bisweilen Spritzigkeit wie Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor fehlte.

Gleichwohl war es der Gast aus der 2. Bundesliga mit Aufstiegsambitionen, der in der ersten Halbzeit ein Chancenplus verzeichnete, da sich hie und da eine Unachtsamkeit in die St.Galler Hintermannschaft einschlich. Nach 30 Minuten hatte Silvère Ganvoula die beste Möglichkeit für die Mannschaft von Trainer Robin Dutt; der kongolesische Internationale liess Allessandro Kräuchi aussteigen, verzog aber aus aussichtsreicher Position. Auf der anderen Seite kam Axel Bakayoko zu einem gefährlichen Weitschuss. Die nächste Möglichkeit bot sich ihm Minuten später, als den St.Gallern ein Foulpenalty zugesprochen wurde.

Kutesa setzt 
den Schlusspunkt mit Sonntagsschuss

Weil Bakayoko vom Elfmeterpunkt scheiterte, dachten schon alle, es gehe torlos in die Pause. Doch dann traf nach einem indirekten Freistoss vom Sechzehnmeterraum einer so wunderbar, von dem man das bisher überhaupt nicht kannte: Slimen Kchouk. In der zweiten Halbzeit wechselte St.Gallens Trainer Peter Zeidler fast die ganze Mannschaft aus. Vorerst waren die Gäste etwas gefährlicher, das Tor fiel aber abermals für die Ostschweizer – unter gütiger Mithilfe von Bochums Armel Bella-Kotchap. Munter ging es danach weiter: In der 71. Minute traf Dereck Kutesa mit einem Sonntagsschuss. Die Partie war gelaufen, die Bochumer wirkten frustriert. Nach dem Spiel sagte Zeidler:

«Wir können den Sieg schon in die richtige Relation setzen. Aber was Mentalität, Spielfreude und Taktik anbelangt, war unser Auftritt wirklich gut.»

Mit dem 3:0 präsentiert sich der FC St.Gallen schon ziemlich in Form, der Mix zwischen den Jungen und Alten stimmt derzeit, was hoffen lässt für die kommenden Wochen. Nur gegen Celtic Glasgow gab es ein 0:0, die anderen Testpartien wurden allesamt gewonnen. Auch die Neuen haben sich mehrheitlich schon gut eingelebt. Lukas Görtler beispielsweise zeigte sich bereits sehr präsent bei seinem ersten 45-minütigen Auftritt für St.Gallen. Aber eben: Erst wenn der Testspielmodus beendet ist, weiss man, was das alles wert ist.

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