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Federer und Bencic in der 3. Runde – Laaksonen scheidet aus

Roger Federer und Belinda Bencic stehen bei den Australian Open in der dritten Runde. Für Henri Laaksonen ist das Turnier bereits zu Ende.
Simon Häring, Melbourne

Es war ein Spiel, wie es Belinda Bencic erwartet hatte auf einem dieser «Dschungelplätze», auf denen es laut und hektisch zu- und hergeht. Fast drei Stunden lieferte sich die 21-Jährige mit der zähen Kasachin Julia Putinzewa (WTA 39) einen Abnützungskampf mit zahlreichen Führungswechseln, ehe sie mit einem 7:5, 4:6, 6:2 den Einzug in die dritte Runde der Australian Open sicherstellte.

Bencic führte im ersten Satz mit 4:2, lag dann mit 4:5 hinten und gewann ihn doch noch. Im zweiten Durchgang holte sie erst ein 0:4, verlor ihn dann dennoch. Und im dritten Durchgang gewann sie nach einem Fehlstart sechs Games in Folge vom 0:2 zum 6:2. «Drama pur», urteilte Bencic. Die zahlreichen Wendungen in der Partie erklärte sie mit einem Lachen so: «Das ist eben Frauentennis.»

Putinzewa mit einem Ausraster

Sie habe sich zwischendurch «gehen lassen», sagte Bencic, «aber auf eine positive Art». Etwas, das die impulsive Putinzewa nicht für sich reklamieren kann. Vom Publikum genervt, zeigte sie diesem nach der Niederlage den Stinkefinger. Bencic hingegen freut sich auf ein Duell mit Petra Kvitova (28, WTA 6), der zweifachen Wimbledon-Siegerin aus Tschechien. «Es wird schwierig, doch ich freue mich darauf, auf einem der grossen Plätze spielen zu dürfen», blickte sie auf das dritte Duell. Bencic verlor die beiden bisherigen Duelle gegen die Linkshänderin deutlich.

Weiterhin ohne Satzverlust ist Roger Federer (37), der sich mit 7:6, 7:6, 6:3 gegen den Briten Dan Evans (ATP 189) durchsetzte, der einen ähnlichen Stil pflegt wie er. «Es kam mir so vor, als würde ich gegen mein Spiegelbild spielen», sagte Federer, der nach der 2:35 Stunden langen Partie von einem «Katz-und-Maus-Spiel» sprach. Gegner in der dritten Runde ist der Amerikaner Taylor Fritz (ATP 50), der inzwischen von Federers Ex-Trainer Paul Annacone betreut wird. Federer gewann das bisher einzige Duell 2016 in Stuttgart auf Rasen nach drei engen Sätzen.

Vorbei ist das Turnier hingegen für Henri Laaksonen (ATP 166). Er unterlag dem Australier Alex De Minaur (ATP 29) nach heroischem Kampf nach fast vier Stunden mit 4:6, 2:6, 7:6, 6:4, 3:6. Dennoch zieht der 26-Jährige eine positive Bilanz. Er hatte sich durch die Qualifikation gespielt und gewann erstmals eine Partie im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers, was ihm umgerechnet 75000 Franken Preisgeld (vor Steuern) einbringt. Das ist bereits jetzt mehr als die Hälfte dessen, was der Schweizer mit finnischen Wurzeln im letzten Jahr eingespielt hat.

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