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FINALTAG RUDERN: Stahlberg holt sich den Gesamtweltcup

Der Thurgauer Nico Stahlberg klassierte sich im A-Final im vierten Rang. Aber noch viel wichtiger: Mit diesem Resultat holte er sich den Gewinn des Gesamtweltcups in seiner Kategorie.
Stahlberg (Bild: Philipp Schmidli, 9. Juli 2017)

Stahlberg (Bild: Philipp Schmidli, 9. Juli 2017)

Nach dem überragenden Sieg von Jeannine Gmelin ging der Triumph von Nico Stahlberg beinahe unter. Doch der Thurgauer ist nach Ruderlegende Xeno Müller erst der zweite Schweizer, der im Einer den Gesamtweltcup gewinnt.

«Dieser Titel bedeutet mir sehr viel», so Stahlberg. «Es zeigt, dass ich auf hohem Niveau sehr konstant gefahren bin.» Dass es im gestrigen Rennen nur zum vierten Platz gereicht hat, störte ihn indes weniger. «Es war ein wirklich tolles Rennen, ich habe mich gut gefühlt. Es wurmt vielleicht ein bisschen, weil es knapp nicht aufs Podest gereicht hat. Aber es gibt sicher schlimmere vierte Plätze, als wenn man dann Gesamtweltcup-Sieger wird.» Auf dem Schlussspurt schien Stahlberg ein bisschen die Kraft ausgegangen zu sein. Dazu meint er: «Ich spürte, wie Schtscharbatschenja Druck machte, dieses Level konnte ich zum Schluss nicht mehr ganz gehen. Dennoch bin ich wirklich zufrieden.»

Dass Nico Stahlberg eine so erfolgreiche Saison fahren würde, hatte man nicht erwarten können. Eigentlich wollte er gar nicht im Einer antreten. Für den Doppelzweier wurde jedoch nicht er, sondern Barnabé Delarze und Roman Röösli nominiert. Diese hatten in Leistungstests und in den Trials Anfang Jahr besser abgeschnitten. «Am Anfang hatte ich keine grosse Lust, Einer zu fahren. Aber inzwischen gefällt es mir ganz gut», meinte Stahlberg mit einem grossen Lachen.

Für den Thurgauer, der seit fünf Jahren in der Stadt Luzern wohnt, war es ein richtiges Heimrennen auf dem Rotsee. «Das Publikum hört man wirklich gut. Beim Start ist es noch einigermassen ruhig, aber je näher man dem Ziel kommt, desto lauter wird es. Natürlich pusht das enorm», sagt Stahlberg.

Ebenfalls Vierte bei den gestrigen A-Finals wurden die beiden Doppelzweier. Im leichten Doppelzweier schafften die Westschweizerinnen Frédérique Rol und Pauline Delacroix fast eine Sensation. Bei der ersten Zwischenzeit lagen sie in Führung, zuletzt reichte es nur zum vierten Rang. Bereits die Teilnahme für den A-Final war ein grosser Erfolg für das junge Frauen-Duo.

Höhere Erwartungen konnte man an das Männer-Doppelzweier-Duo mit dem Neuenkircher Roman Röösli und dem Lausanner Barnabé Delarze haben. Auch sie schafften es in den A-Final, klassierten sich beim Heimrennen aber ebenfalls im undankbaren vierten Rang. (rg)

Lucerne Regatta

Luzern. Weltcup-Final. A-Finals. Männer. Offene Kategorie. Einer: 1. Manson (NZL) 6:49,08. 2. Fournier Rodriguez (CUB) 6:52,94. 3. Schtscharbatschenja (BLR) 6:55,00. 4. Stahlberg (SUI) 6:55,07. – Stahlberg gewinnt Gesamtweltcup.

Doppelzweier: 1. Storey/Harris (NZL) 6:10,99. 2. Zietarski/Biskup (POL) 6:11,67. 3. Mondelli/Rambaldi (ITA) 6:13,44. 4. Delarze/Röösli (SUI) 6:18,34.

Zweier-ohne: 1. Hunter/Murray (NZL) 6:34,50. 2. Sinkovic/Sinkovic (CRO) 6:35,67. 3. Onfroy/Onfroy (FRA) 6:40,51.

Doppelvierer: 1. Litauen (Dziaugys, Ritter, Mascinskas, Adomavicius) 5:48,72. 2. Grossbritannien 5:51,40. 3. Polen 5:53,05.

Vierer-ohne: 1. Grossbritannien (Rossiter, Sbihi, Tarrant, William Satch) 5:52,92. 2. Italien 5:54,42. 3. Niederlande 5:54,72.

Achter: 1. Deutschland 5:24,31. 2. Australien 5:24,80. 3. Niederlande 5:28,14.

Leichtgewicht. Doppelzweier: 1. Houin/Azou (FRA) 6:12,96. 2. Oppo/Ruta (ITA) 6:15,43. 3. O’Donovan/O’Donovan (IRL) 6:18,15.

Frauen. Offene Kategorie. Einer:1. Gmelin (SUI) 7:25,22. 2. Zeeman (CAN) 7:27,53. 3. Lobnig (AUT) 7:29,08.

Doppelzweier: 1. Donoghue/Loe (NZL) 6:50,20. 2. Lefebvre/Ravera-Scaramozzino (FRA) 6:51,86. 3. Kober/Le Nepvou (FRA) 6:55,16.

Zweier-ohne: 1. Prendergast/Gowler (NZL) 7:01,88. 2. Kalmoe/Eisser (USA) 7:06,58. 3. Rasmussen/Johansen (DEN) 7:11,97.

Doppelvierer: 1. Polen (Kobus, Wieliczko, Springwald, Zillmann) 6:17,31. 2. Niederlande 6:18,01. 3. Australien 6:24,59.

Vierer-ohne: 1. Australien (Stephan, Werry, Hawe, Goodman) 6:35,82. 2. Russland 6:40,77. 3. Kanada 6:40,86.

Achter: 1. Rumänien 6:02,81. 2. Neuseeland 6:04,83. 3. Grossbritannien 6:10,34.

Leichtgewicht. Doppelzweier: 1. McBride/Kiddle (NZL) 7:00,33. 2. Deresz/Mikolajczak (POL) 7:04,97. 3. Ianina/Lebedewa (RUS) 7:07,34. 4. Delacroix/Rol (SUI) 7:09,66.

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