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FRAUEN: Läuferische Qualität aus der Region

Priska Auf der Maur aus Erstfeld und Flavia Stutz aus Ufhusen liefern sich ein Duell. Auf der Maur markiert Präsenz – und siegt.
Jörg Greb
Setzt sich durch: Priska Auf der Maur. (Bild: Philipp Schmidli)

Setzt sich durch: Priska Auf der Maur. (Bild: Philipp Schmidli)

Jörg Greb

Zwei frühere Siegerinnen des Elite-Nachwuchsrennens trafen bei den Frauen über 3,87 Kilometer aufeinander: Flavia Stutz, Siegerin 2014 und 2015, sowie Priska Auf der Maur, Siegerin 2016 und Nachwuchselite-Erste 2008. Und die routiniertere Athletin setzte sich durch. Auf der Maur siegte mit einem Vorsprung von gut 6 Sekunden souverän. «Ich wollte hier in Luzern wieder einmal Präsenz markieren», sagte Auf der Maur mit einem Lächeln im Gesicht. In den letzten Jahren hatte sie jeweils auf einen Start verzichtet.

Dass seit den letzten Luzern-Starts im Leben von Priska Auf der Maur einiges gegangen ist, zeigte sich auch an ihrem Tenü. Im Dress des LC Basel lief die 25-Jährige aus Erstfeld. Nach dem Masterstudium in Biochemie in Bern zog sie letzten September als Doktorandin nach Basel, wo ihr eine attraktive Vollzeitstelle angeboten wurde. Optimale Bedingungen hat sie auch als Läuferin vorgefunden. Das nationale Leistungszentrum Lauf leitet Fritz Schmocker, der ehemalige Nationalcoach. «Für mich ist das perfekt», sagt Auf der Maur und verweist auf die Möglichkeit, auf leistungsstarke Partner zu treffen.

Der Stadtlauf-Sieg in Luzern zeigt Auf der Maur, dass der Aufbau passt. «Mich steigern und an den Schweizer Meisterschaften über 1500 Meter möglichst gut präsentieren», will sie in den kommenden Monaten auf der Bahn. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit im Labor nutzt sie das Laufen zum «Abschalten, Loslassen», wie sie sagt. Neben den beiden Belastungseinheiten pro Woche streut sie die restlichen Trainings in den Alltag ein, so etwa über Mittag.

Stutz: Freude auch als Zweite

Einfach zum Luzern-Sieg laufen konnte Auf der Maur nicht. Sie fühlte sich gefordert bis zur Ziellinie. «Ich hatte Flavia im Nacken, und ich wusste, wozu sie fähig ist», sagte die Siegerin. Dass ihr die erst 20-Jährige nicht gefährlich wurde, ist ein Leistungsausweis für Auf der Maur. Stutz hat ihre Fähigkeiten nämlich immer wieder unter Beweis gestellt, zuletzt vor bald zwei Monaten mit ihrem Elite-Sieg an den Schweizer Crossmeisterschaften über die Langdistanz.

Trotz der verpassten Titelverteidigung zeigte sich Stutz zufrieden. Sie hat eine harte Trainingsphase hinter sich, und zeitlich hat sie sich im Vergleich zum Vorjahr um fünf Sekunden gesteigert. Und sie konnte es geniessen: «Der Stadtlauf gehört zu meinen Lieblingsrennen, und ich wollte bei dieser Extrakulisse zeigen, wozu ich fähig bin.»

Sie erkannte einen hervorragenden Trainingseffekt. Bereits am Samstag wird sie in Düdingen in die Bahnsaison einsteigen. Fabienne Schlumpf, die Schweizer Rekordhalterin über 3000 Meter Steeple, wird im Freiburgischen als Massstab dienen. Stutz orientiert sich an der Limite für die U23-Europameisterschaften dieses Sommers in Polen. Um gut 5 Sekunden muss sie ihre persönliche Bestzeit aus dem letzten Jahr verbessern, um die geforderten 16:35 Minuten zu unterbieten.

Hinweis

Resultate Frauen auf den Seiten 7 und 8.

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