FRAUEN-NLA-FINAL: Willimann: «Wir sind so fit wie noch nie»

Spono Nottwil hofft weiter auf den Meistertitel. Eine Massagemaschine und Effizienz im Abschluss sollen heute Mittwoch (19.30 Uhr) gegen Brühl die Wende herbeiführen.

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Nottwils Andrea Willimann gegen Brühls Cornelia Scheffold. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Nottwils Andrea Willimann gegen Brühls Cornelia Scheffold. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Martin Bühler, der Präsident des LC Brühl, hofft in der zweiten Partie des Playoff-Finals heute in Nottwil auf eine vorzeitige Entscheidung. Brühl, der Rekordmeister, ist der Favorit, doch ein Spaziergang erwartet Bühler nicht. «Wir spielen in der Meisterschaft zum 17. Mal in den vergangenen drei Jahren gegeneinander. Man kennt sich, und doch weiss man nie, was der gegnerische Trainer an Tricks auspackt.»

Respekt hat das Ostschweizer Vereinsoberhaupt nicht nur vor Spono-Coach Peter Joller, sondern auch vor dem Publikum. «Das wird eine Bombenstim­mung geben.» Und vor Kreisläuferin Andrea Willimann. «Über sie läuft sehr viel.»

Spono: Nicht zufrieden mit Rang 2
Andrea Willimann. Die 25-Jährige gehört bei Spono schon fast zum Inventar. Seit 1992 jagt sie für den Verein dem harzigen Leder nach. Gedanken, ins Ausland zu gehen – konkret zu einem deutschen Bundesligisten –, hegt sie zwar schon seit zwei Jahren. Doch zu einem Wechsel konnte sie sich noch nicht durchringen. «Ich würde hier zu viel vermissen», sagt sie.

Captain Willimann also bleibt den Luzernerinnen erhalten, andere Leistungsträgerinnen haben sich seit dem letzten Meistertitel im Jahr 2006 in regelmässigem Abstand aus der ersten Mannschaft zurückgezogen. Namen wie Caro Emmenegger (jetzt Co-Trainerin), Nicole Fähndrich, Helen Estermann oder Gaby Kottmann. Und trotzdem steht Spono heuer zum vierten Mal in Serie im Final. «Zweite Ränge können uns aber nicht zufriedenstellen», betont Willimann. 2007 und 2008 unterlag man im Endspiel Brühl.

Sieg dank Publikum im Rücken?
Das erste Spiel am letzten Samstag ging knapp verloren (22:24). Doch Spono war dem Favoriten ebenbürtig. Zumindest bis zur Schlussphase, dann begannen die St. Gallerinnen vom breiteren Kader zu profitieren. «In einem Final vor eigenem Publikum spürt man die Müdigkeit aber nicht», macht sich Willimann Mut. Und sie ergänzt: «Mit unserer neuen Massage