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Freis Erfolgsstory ist um ein Kapitel reicher

Der Event in Schenkon bietet einmal mehr Sport der Extraklasse. Die Schweizer Aushängeschilder Marcel Hug, Manuela Schär und Heinz Frei zeigen ihr Können. Frei erlebt sogar eine erfreuliche Premiere.
Jörg Greb
Hans Frei ist unterwegs zu seinem ersten Heimerfolg mit dem Handbike. (Bild: Pius Amrein (Schenkon, 10. Juni 2018))

Hans Frei ist unterwegs zu seinem ersten Heimerfolg mit dem Handbike. (Bild: Pius Amrein (Schenkon, 10. Juni 2018))

61 Kilometer, drei Runden um den Sempachersee und Heinz Frei als Sieger mit dem Handbike. «Dieser Heimerfolg ist extrem schön», sagte der 60-jährige Frei. Um eine Premiere handelt es sich für den Erfolgsverwöhnten, den Unverwüstlichen, der fast alles erreicht hat, was im Rollstuhlsport zu erreichen ist. «An diesem Event bin ich seit der Lancierung 1986 immer dabei gewesen, und hier feierte ich etliche Erfolge», sagte er.

Während er bei der Erstaustragung «bei der Weltelite anklopfte», realisierte er in den 1990er-Jahren mit dem Rennrollstuhl vier Siege. Erinnert sei an packende Zweikämpfe etwa mit Franz Nietlispach. Und jetzt konnte er dieser Erfolgsstory ein neues Kapitel anfügen. «Dieser Handbike-Sieg rundet diese ganze Periode wie ab», sagte Frei. Bisher musste er sich stets mit Ehrenplätzen begnügen. Verbunden mit dem Erfolg ist die vorzeitige Selektion für den Saison­höhepunkt: die Handbike-WM, die im August stattfindet.

Geschenkt worden war Frei der Erfolg indes nicht. Zwar sorgte er nach halber Distanz mit einer resoluten Attacke für eine Vorentscheidung. Doch zum finalen Triumph brauchte es einen Spurtsieg über seine letzten Begleiter. «Ich bin belohnt worden für meine aktive Interpretation der Renngestaltung», freute er sich. Die Basis zur mutigen Fahrweise hatte er sich am Vortag aufgebaut: mit dem Sieg beim Tour-de-Suisse-Prolog in Frauenfeld im Einzelzeitfahren. «Ich fühlte mich beflügelt, ruhig, voller Selbstvertrauen.»

Eine Gruppe der Fahrer nach dem Start. Marcel Hug mit silbernem Helm. (Bild: Pius Amrein / LZ)
Heinz Frei (links) zeigt sein können. (Bild: Pius Amrein / LZ)
Manuel Schär beim Start um 13 Uhr... (Bild: Pius Amrein / LZ)

... und bei der Zieleinfahrt. (Bild: Pius Amrein / LZ)

Marcel Hug mit silbernem Helm. (Bild: Pius Amrein / LZ)
Marcel Hug bei der Zieleinfahrt. (Bild: Pius Amrein / LZ)
Impressionen des Rennens. (Bild: Pius Amrein / LZ)
Impressionen des Rennens. (Bild: Pius Amrein / LZ)
Impressionen des Rennens. (Bild: Pius Amrein / LZ)

9 Bilder

Rollsport der Extraklasse: Impressionen des Events in Schenkon

Schär startet zu euphorisch

Die Marathon-Majors-Sieger Marcel Hug und Manuela Schär starteten über die 10-km-Distanz. Die 33-jährige Krienserin war durch die Bindung zum Traditionsanlass und die vielen Bekannten besonders motiviert. Was ihr schier zum Verhängnis wurde: «Nur 10 Kilometer, das ist ja kurz», sagte sich die Marathonspezialistin – und startete dementsprechend zu schnell, zu euphorisch. Vorgenommen hatte sie sich, «das Ganze wie ein Einzelzeitfahren zu gestalten». In welch hohem Rhythmus sie unterwegs war, zeigte sich im Vergleich mit den Männern.

Nicht oberste Priorität schenkte Marcel Hug seinem Einsatz. «Für mich war’s wieder einmal ein Rennen, das vor allem Freude bereiten soll, ein Trainingswettkampf.» Der Grund dafür: die fehlende internationale Konkurrenz. So fuhr Hug die ersten zwei Runden zusammen mit ­Tobias Lötscher an der Spitze. Erst im dritten Umgang forcierte er und zeigte seine Möglichkeiten auf. «Die Zeit spielte aus diesem Grund für mich keine Rolle», sagte er.

Die Rangliste finden Sie unter www.rollsport-sempachersee.ch.

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