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Frustrierter Blessing Eleke sorgt beim FCL für Unruhe

Luzern-Mittelstürmer Blessing Eleke soll gemäss seinem Berater Stephen Makinwa bei verschiedenen europäischen Vereinen auf der Einkaufsliste stehen. Bereits im Januar hatte sich Anderlecht für den 4-Millionen-Euro-Angreifer interessiert.
Daniel Wyrsch
Luzern-Stürmer Blessing Eleke im Spiel auf den Färöer Inseln. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Luzern-Stürmer Blessing Eleke im Spiel auf den Färöer Inseln. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Beinahe kein Tag vergeht, ohne Wasserstandsmeldungen über das angeblich grosse Interesse von ausländischen Vereinen an FCL-Stürmer Blessing Eleke. Für den 23-jährigen Nigerianer beliefert dessen Berater Stephen Makinwa den «Blick» mit Informationen über Klubs, die Eleke offenbar verpflichten wollen. Makinwa (36) ist ein Ex-Nationalspieler Nigerias, der unter anderem in Italien spielte und auch die italienische Staatsangehörigkeit besitzt. Gemäss dem Besitzer der Agentur Makoz-Group sollen der türkische Spitzenverein Galatasaray Istanbul, Gent aus Belgien und Serie-A-Aufsteiger Brescia an Eleke interessiert sein.

Im Rennen um den Luzern-Angreifer soll auch Birmingham City aus der Championship gewesen sein. Das Transferfenster in England schloss aber vor zwei Tagen.

Macht gerade wenig Werbung für sich

Eine Eleke nahe stehende Person mit Beziehungen zum internationalen Fussballgeschäft sagte unserer Zeitung: «Ich denke, derzeit gibt es keine konkreten Angebote für ihn.» Die Leistungen des 1,90-Meter-Athleten mit dem 4-Millionen-Euro-Preisschild waren in den vergangenen Monaten nicht überragend. Die letzten Tore aus dem Spiel heraus erzielte Eleke am 12. Mai gegen Absteiger GC. Er schoss einen Doppelpack, ehe die Partie wegen den GC-Ultras abgebrochen werden musste – und 4:0 gewertet wurde.

In den letzten sechs Ligapartien traf Eleke nur noch einmal: Das war beim Start der laufenden Saison am 20. Juli in St.Gallen. Er verwertete einen Foulpenalty, der dank des VAR (Videounterstützung) ausgesprochen worden war. Es war das Tor zum 1:0, Luzern siegte am Ende 2:0.

Ein Charakter, der seinen Ärger nicht versteckt

In der Europa-League-Qualifikation konnte der 13-fache Liga-Torschütze der Vorsaison in zwei Partien gegen Klaksvik wie auch am Donnerstag im Hinspiel gegen Espanyol Barcelona (0:3) nicht treffen. Immerhin gelang Eleke beim 1:0-Sieg auf den Färöer-Inseln gegen Klaksvik der Assist für Schütze Idriz Voca.

Gemäss «Blick» könnte Eleke seinen Abgang in Luzern forcieren. Er falle mit unangebrachtem Verhalten auf und verbreite damit schlechte Stimmung bei seinen Mitspielern, schreibt das Online-Portal der Boulevardzeitung. In der Teamsitzung von Thomas Häberli am Donnerstag für das Heimspiel gegen Espanyol soll Eleke mehrmals lustlos den Kopf geschüttelt haben.

Elekes Bekannter weiss, wie dieser reagiert. Der Insider kann sich durchaus vorstellen, dass der Afrikaner seinen Frust nicht in sich hineinfrisst. «Wenn er als Stürmer keine Bälle bekommt, ist Blessing Eleke ein Typ, der seinen Unmut kundtut.»

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