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Für Martschini ist der Lucerne Cup eine Herzensangelegenheit

Die Länderspiele in Luzern haben für Lino Martschini eine besondere Bedeutung.
Sven Aregger
Lino Martschini, hier mit der Schweizer Nationalmannschaft am Deutschland Cup (Bild: Georgios Kefalas/Keystone (10. November 2018))

Lino Martschini, hier mit der Schweizer Nationalmannschaft am Deutschland Cup (Bild: Georgios Kefalas/Keystone (10. November 2018))

«Ein Bubentraum geht in Erfüllung», sagt er. Der EVZ-Flügel, der heute in Zug wohnt, wuchs in Luzern auf. Immer wenn er seine Eltern besucht, ist das für ihn «wie ein Heimkommen». Im Eiszentrum Luzern, wo die Länderspiele ausgetragen werden, hat Martschini als dreijähriger Knirps seine ersten Versuche auf den Schlittschuhen unternommen. Auf Bambini- und Piccolo-Stufe spielte er für den HC Luzern, bevor er in den Nachwuchs des EV Zug wechselte. Noch immer pflegt er Kontakte zu seinem Stammverein, Bruder Luca spielt für den HCL in der 2. Liga. Martschini sagt: «Der Klub wird immer in meinem Herzen bleiben.»

Es versteht sich von selbst, dass Martschini am Lucerne Cup auf grosse Unterstützung aus dem Familien- und Freundeskreis zählen darf. Er will die Partien in der Heimat nutzen, um sich in bestem Licht zu präsentieren. Der 25-jährige Stürmer, der bereits im November beim Deutschland Cup zum Aufgebot von Nationaltrainer Patrick Fischer gehört hat, hofft auf die WM-Teilnahme. Insbesondere die Weltmeisterschaft 2020 in der Schweiz ist ein grosses Ziel. Bislang hat Martschini erst eine WM bestritten, 2016 in Moskau.

Die ewige Frage nach der Durchschlagskraft

Gemessen an seinen Fähigkeiten ist das eine bescheidende Bilanz, Martschini ist ein technisch hoch veranlagter, schussstarker und schneller Stürmer. Aber beim 1,68 m kleinen Wirbelwind stellt sich die ewige Frage nach der Durchschlagskraft – gerade auf internationaler Ebene. Kann er auch überzeugen, wenn ihm wenig Raum gewährt und die Gangart ruppiger wird? «Diese Frage begleitet mich schon die ganze Karriere. Damit kann ich umgehen», sagt Martschini. «Ich arbeite hart an meinem Durchsetzungsvermögen und mache Fortschritte. Das stimmt mich positiv.»

Neben Martschini sind vom EVZ auch Abwehrchef Raphael Diaz und Flügel Reto Suri am Lucerne Cup vertreten. Im Klub freut man sich, dass die Zentralschweiz wieder Schauplatz von Länderspielen wird. «Es wäre schön, wenn das Turnier noch mehr Hockeybegeisterung in der Region entfachen könnte», sagt EVZ-CEO Patrick Lengwiler. 2015 waren Zug und Luzern die Austragungsorte für die U18-WM. Der EV Zug kann sich ein Turnier in ähnlichem Rahmen wieder vorstellen. Doch ein A-Länderspiel fand in der 2010 eröffneten Bossard-Arena, der EVZ-Heimstätte, noch nicht statt. Es gab zwar Anfragen, aber der Zeitpunkt passte nie. Entweder waren Playoffs oder das Eis war nach Meisterschaftsende bereits weg. «Die Frage ist immer auch, wie viele Fans ein Länderspiel mobilisieren kann», sagt Lengwiler. «In einem kleinen, gefüllten Stadion ist die Atmosphäre besser als in einer grossen, nur halb vollen Arena.» Vielleicht ist das rund 4000 Zuschauer fassende Eiszentrum Luzern daher genau der richtige Ort. Lino Martschini wird das bestimmt so sehen.

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