Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

FUSSBALL 3. LIGA: Bitte unterschreiben: Trainer sollen Regel zum Einwechseln freiwillig einschränken

Bei den 36 3.-Liga-Mannschaften des Innerschweizer Fussballverbands sollen separate Regeln für das Einwechseln von Spielern gelten. Eine Vereinbarung unter den Trainern soll verhindern, dass man unbeschränkt neue Spieler aufs Feld schicken kann.
Im Aufstiegsspiel gegen den FC Obergeissenstein haut der Emmenbrücker Mauro Nuozzi drauf (seine Mannschaft verliert 1:2) (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Im Aufstiegsspiel gegen den FC Obergeissenstein haut der Emmenbrücker Mauro Nuozzi drauf (seine Mannschaft verliert 1:2) (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Ab der Saison 2016/17 in der 3. Liga können alle auf der Spielerkarte aufgeführten Spieler eingesetzt und bei Spielunterbrüchen frei ein- und ausgewechselt werden, so wie dies in der 4. und in der 5. Liga schon seit mehreren Saisons üblich ist. So will es ein Entscheid des Schweizerischen Fussballverbands (SFV). Die Idee dahinter ist, dass im Breitenfussball möglichst vielen Spielern die Teilnahme am Spielbetrieb ermöglicht werden soll. In der stärkeren Spielklassen gilt die Regel, dass pro Spiel höchstens drei Spieler eingewechselt werden können.

Der Innerschweizer Fussballverband (IFV) hat sich mit diesem Entscheid schwer getan und zusammen mit dem Aargauischen Fussballverband beim SFV interveniert, dies allerdings erfolglos.Nun haben zwei Exponenten des regionalen Fussballs, Mario Sager, Koordinator Team Seetal, und Urs Dickerhof, Präsident des IFV, eine Kampagne lanciert. Die Trainer der 36 Innerschweizer Clubs erhalten deshalb in den kommenden Tagen Post.

Die Trainer sollen ein Agreement gegen das freie Einwechseln unterschreiben. Damit sollen sie sich bereit erklären, in der kommenden Saison in allen 22 Meisterschaftsspielen immer nur maximal drei Spieler einzuwechseln. Die Vereinbarung soll in Kraft treten, wenn alle 36 Unterschriften zusammenkommen.

Grund für die Gegenwehr des IFV: Das freie Einwechseln könne zu unfairen Trainerentscheiden führen. In der Not lasse sich die ganze Mannschaft auswechseln. So würden die Faktoren Kondition und Ausdauer ihre Wichtigkeit verlieren. Vereine mit einem breiten Kader wären mit dem freien Einwechseln im Vorteil.

red/cv

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.