Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FUSSBALL: Abstiegsgefahr für den SK Root ist gebannt

Drittligist Root sichert sich wichtige Punkte im Abstiegskampf gegen Schwyz. Erleichtert nach dem 4:2-Erfolg war auch Trainer Silvio Coray.
Michael Wyss

«Meine Spieler sind nervös. Man merkt die Anspannung. Es steht viel auf dem Spiel», so Roots Trainer Silvio Coray (38) vor dem Duell. Ein Blick auf die Tabelle vor dem Aufeinandertreffen mit Schwyz verdeutlichte dies. Root (9. Rang) hatte fünf Runden vor Schluss fünf Zähler Reserve auf Schwyz (11.). Coray: «Gewinnen wir, haben wir einen grossen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Verlieren wir, geht der Abstiegsfight vermutlich bis zur letzten Runde.» Doch seine Spieler bewiesen mentale Stärke und holten den wichtigsten Sieg der laufenden Meisterschaft. Coray: «Wenn wir müssen und das Messer am Hals haben, dann gewinnen wir. Ich bin stolz, dass wir uns heute die Big-Points sichern konnten. Wir sind nahe am Ziel.»

Doch Coray hebt auch den Mahnfinger: «Wir haben es rein mathematisch noch nicht geschafft und deshalb werden wir keinen Prozent nachlassen.» Coray appelliert: «Noch härter zu trainieren, immer noch besser werden und mehr erreichen zu wollen, das verlange ich von den Spielern in den nächsten Trainings. Nur so kommen wir zusammen weiter und ans Ziel.»

«Schöne Herausforderung für mich»

Die Rontaler haben sich vier Spieltage vor Schluss nun acht Zähler Reserve auf den Abstieg erspielt. «Wir haben diesmal, so wage ich zu behaupten, den entscheidenden Schritt Richtung Ligazugehörigkeit gemacht», so Roots Captain Stefan Theiler. Der 27-Jährige, der seit acht Jahren dem Fanionteam angehört, sagt: «Wir haben nach der 0:8-Ohrfeige in Rotkreuz die richtige Antwort gegeben. Es war auch diesmal kein einfaches Spiel, denn wir spürten den Druck.»

Vor allem die ganz jungen Spieler mach(t)en bisher einen tollen Job. Coray: «Wir erlebten im Sommer einen grossen Aderlass. Wir haben viel Routine verloren und mussten Verletzte beklagen, was bedeutete, dass wir früher als geplant noch mehr B- und A-Junioren einbauen mussten. Das war nicht einfach für sie, die Prozessschritte wurden in der üblichen Entwicklung zwangsweise übersprungen. Sie haben das aber gut gemeistert und sich nahtlos ins Fanionteam integriert.» Coray, der auch in der kommenden Spielzeit Root-Trainer sein wird: «Die Arbeit mit den jungen Akteuren bereitet mir Freude und ist eine schöne Herausforderung. Ich habe ein Durchschnittsalter im Team, das derzeit unter 22 Jahren liegt.»

Glücklich zeigte sich der erst 17-jährige Tim Meierhans, der beim SK Root das Fussball-Abc erlernte und regelmässig im Fanionteam spielt: «Ich bin stolz, dass ich ein Teil dieses Puzzles bin. Wir jungen Spieler entwickeln uns positiv und gewöhnen uns nun an den Rhythmus der dritten Liga.» Coray: «Rund ein Viertel des aktuellen Kaders sind Spieler, die sich noch im Juniorenalter befinden. Wir befinden uns im Umbruch. Wir machen einen Reifeprozess durch. Nächste Saison wird die Mannschaft weiter verjüngt. Mein Ziel ist es, den Nachwuchs an die dritte Liga heranzuführen und den SK Root wieder zu einem etablierten Drittligisten zu machen. Mit möglichst vielen Eigengewächsen.»

Michael Wyss

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.