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FUSSBALL: Altdorfer profitieren vom Tessiner Chaos

Der FC Altdorf (2. Liga inter) lag nach Ende der vergangenen Vorrunde auf einem Abstiegsplatz. Sportlich sieht es dank einem Rückzug und einem Punkteabzug nun rosiger aus, doch in der Vorbereitungsphase gab es ungewohnte Probleme.
Philipp Zurfluh, Aussenverteidiger FC Altdorf: «Wir können uns auf diesen fünf Punkten Vorsprung nicht ausruhen. Das erste Spiel gegen Perlen-Buchrain wird ein enorm wichtiges.» (Bild: Florian Arnold)

Philipp Zurfluh, Aussenverteidiger FC Altdorf: «Wir können uns auf diesen fünf Punkten Vorsprung nicht ausruhen. Das erste Spiel gegen Perlen-Buchrain wird ein enorm wichtiges.» (Bild: Florian Arnold)

Im Süden das Chaos: Diese Überschrift hätte zum FC Altdorf wohl ebenfalls gepasst. Zuerst musste sich der FC Locarno aufgrund Zahlungsunfähigkeit aus dem Spielbetrieb herausnehmen lassen. Dann erhielt Ascona drei Punkte Abzug wegen einer verspäteten Zahlung aufgebrummt. Die Urner als Profiteure dieses Durcheinanders zu bezeichnen, ist wahrlich keine Untertreibung. Sie erhielten keine Punktabzüge, weil sie gegen Locarno verloren hatten. Die Teams, die gegen die Tessiner gepunktet hatten, mussten diese wieder hergeben. So rückte Altdorf vom drittletzten auf den viertletzten Rang vor und vergrösserte den Vorsprung auf Ascona von zwei auf fünf Zähler.

Deshalb präsentiert sich die Situation für den FCA um einiges rosiger als noch im November. Doch Aussenverteidiger Philipp Zurfluh mag noch keine Entwarnung geben: «Wir können uns auf diesen fünf Punkten Vorsprung nicht ausruhen. Das erste Spiel gegen Perlen-Buchrain wird ein enorm wichtiges.» Die Perler sind punktgleicher Tabellennachbar, im Hinspiel trennten sich die beiden Teams 1:1. «Wir lagen bereits nach rund 30 Sekunden mit 0:1 hinten. Diesmal müssen wir vom Anpfiff weg bereit sein», sagt der 28-Jährige, der bereits seine zwölfte Saison im Fanionteam des FC Altdorf bestreitet. «Die Luzerner leben vom Kampf und ihrem Stürmer Michael Budmiger.»

Trainingslager muss abgebrochen werden

Altdorf hat auf die Rückrunde die beiden Abgänge kompensiert: Im Sturm stiess Simon Lustenberger, der Bruder des Hertha-Berlin-Verteidigers Fabian, hinzu. Der 32-Jährige, der beim FC Luzern U21, FC Emmenbrücke und FC Ibach Leistungsträger war, ist nun nach einer längeren Pause wieder auf diesem Niveau anzutreffen. Er ist der Cousin von Samuel Lustenberger, der seit dem Sommer 2015 im Mittelfeld der Urner eine tragende Rolle spielt. Dem Neuen und dem Team wäre eine optimale Vorbereitung genehm gewesen, um sich aneinander zu gewöhnen. Doch wieder zurück zum Thema «Im Süden das Chaos»: Der FCA pflegt ­einen Teil ihrer Vorbereitung in der Nähe von Brescia zu absolvieren. Am vorletzten Donnerstag dort angekommen, präsentierte sich die Lage prekär. «Es schneite, und es lag 15 Zentimeter Neuschnee auf dem Rasen. So etwas habe ich in den elf Jahren zuvor noch nie erlebt», so Zurfluh. Im Hotel beschied man den Altdorfern, dass auch auf dem Kunstrasen nicht trainiert werden kann.

So machte ein Trainingslager keinen Sinn mehr, deshalb erfolgte tags darauf die Rückkehr in die Schweiz. Am Samstag sollte dann in Altdorf zweimal trainiert ­werden, doch auch da liess der Schnee die Übungseinheiten mit dem Ball ins Wasser fallen. Zum Glück für die Altdorfer konnten sie während der Vorbereitungsphase auf den Kunstrasen in Brunnen ausweichen. Physisch indes fühlen sich die Urner bereit, und Philipp Zurfluh ist gespannt, «ob das Spiel in Perlen auf Kunstrasen stattfinden wird». Das käme dem FCA nach dieser chaotischen Vorbereitung und dem fehlenden Naturrasentraining nicht ungelegen.

René Barmettler

rene.barmettler@luzernerzeitung.ch

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