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FUSSBALL: Altdorfs schwieriger Herbst

Gross war die Freude über den Cupsieg und Aufstieg. Fünf Monate später ist die Gemütslage beim FC Altdorf anders. Nach der Vorrunde stehen die Urner auf einem Abstiegsplatz in der 2. Liga inter.
Ronny Arnold
Auch Toni Pavic (bei der Schussabgabe) konnte die 0:1-Niederlage in Brunnen nicht verhindern. (Bild: Urs Hanhart (Brunnen, 16. November 2017))

Auch Toni Pavic (bei der Schussabgabe) konnte die 0:1-Niederlage in Brunnen nicht verhindern. (Bild: Urs Hanhart (Brunnen, 16. November 2017))

Ronny Arnold

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Dass der FC Altdorf auf einem Abstiegsplatz überwintert, darauf deutete zum Saisonstart noch wenig hin. Nach drei Spielen und vier Punkten war die Mannschaft von Pedro Somoza und Urs Arnold mehr als im Soll und konnte optimistisch den weiteren Verlauf der Saison angehen. Und es gab sie auch, die weiteren schönen Erfolgserlebnisse, wie der Heimsieg gegen das formstarke Ibach oder der erkämpfte Auswärtspunkt nach 0:3 Rückstand gegen Novazzano. Doch am Schluss ist dies zu wenig Zählbares. Mit 13 Punkten überwintert Altdorf auf dem 12. Tabellenrang, unmittelbar unter dem Strich.

«Die Tabelle lügt nie!», heisst es immer wieder. Das mag auch durchaus stimmen, aber es soll trotzdem erlaubt sein, die Vorrunde etwas genauer anzuschauen. Und was auffällt: Ausser gegen Leader Goldau und den Tabellenzweiten Hergiswil konnte Altdorf in jedem Spiel mithalten. Meist reichten schwache 20 bis 30 Minuten, wie zum Beispiel in Sarnen oder Locarno, um das Negativerlebnis zu besiegeln. Und nicht zuletzt – eine bekannte Altdorfer Krankheit – schiesst man schlicht zu wenig Tore. Eine Kombination, die in der 2. Liga interregional gefährlich ist. Dass am Schluss auch noch die Verletzungshexe mitmischte und zahlreiche Absenzen zu beklagen waren, soll auch noch erwähnt sein, doch als Ausrede gilt dies nicht. Das Kader müsste für 2.-Liga-interregional-Ansprüche genügen. Und die Auftritte gegen Ascona, Allschwil (im Cup) und Brunnen zeigten dies auch auf, dass es durchaus möglich ist, Absenzen zu kompensieren, wenn nur die Torchancen verwertet würden.

Form stimmt meistens im Frühjahr

Nun steht die lange Winterpause an, und bei allen Enttäuschungen zum Saisonabschluss ist doch eines, was bleibt. Die Erkenntnis, dass bereits in den letzten zwei Jahren die Vorrunde alles andere als optimal war, jedoch immer im Frühling der Schalthebel auf eine erfolgreiche Saison umgeschaltet werden konnte. Altdorf tut gut daran, nun Ruhe zu bewahren und sich auf die bekannten Stärken zu besinnen. Gelingt dies, steht einer erfolgreichen Rückrunde nichts im Weg. Dann ab März geht es Schlag auf Schlag. In den ersten vier Spielen stehen 3 Direktduelle gegen ebenfalls im Tabellenkeller klassierte Teams an. Spätestens Mitte April weiss man, wohin sich der Altdorfer Weg im Frühling abzeichnet. Dieser Weg wird ohne Ali Mourad vonstattengehen. Im gegenseitigen Einvernehmen haben sich der Verein und der Spieler kurz vor Vorrundenende getrennt.

Ein Fussballfest als Belohnung

Für Altdorf geht etwas weiter zurück betrachtet ein äusserst erfolgreiches Fussballjahr 2017 zu Ende. Mit einer unglaublichen Serie an Siegen gelang ihm im vergangenen Juni der Aufstieg in die 2. Liga inter. Kurz darauf gewannen die Spieler von Pedro Somoza und Urs Arnold auch noch den Cup. In einem spektakulären Fight auswärts in Littau, wo Magnum Paulino erst mit dem Abpfiff der regulären Spielzeit zum Ausgleich traf. Im Penaltyschiessen hielten dann die Nerven der Altdorfer besser, der IFV-Cup fand so den Weg in den Urner Hauptort. Als Belohnung gab es im Helvetia-Schweizer-Cup ein Fussballfest vor rund 1700 Besuchern auf der Schützenmatte.

2. Liga inter, Gruppe 4:1. Goldau 13/33 2. Hergiswil13/24 3. Novazzano 13/23 4. Sarnen 13/22 5. Taverne 13/22 6. Ibach 13/21 7. Locarno 13/20 8. Brunnen 13/19 9. Eschenbach 13/15 10. Lugano 13/15 11. Perlen-B. 13/14 12. Altdorf 13/13 13. Ascona 13/11 14. Hochdorf 13/4.

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