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FUSSBALL: Bärenstarker Haris Seferovic

18 Schweizer spielen in der Bundesliga so viele wie noch nie. Vor allem ein Quartett hat eine starke Vorrunde gespielt. Eine Bilanz zur Saisonmitte.
Jonas von Flüe
Der Surseer Haris Seferovic erzielt in der Vorrunde für Eintracht Frankfurt 7 Tore und bereitet 5 weitere vor. (Bild: Keystone)

Der Surseer Haris Seferovic erzielt in der Vorrunde für Eintracht Frankfurt 7 Tore und bereitet 5 weitere vor. (Bild: Keystone)

Jonas von Flüe

Sehr gut

Haris Seferovic (Frankfurt)

7 Tore, 5 Assists. Haris Seferovic ist der sechstbeste Skorer der Bundesliga. Zusammen mit Alex Meier (13/1) bildet er das gefährlichste Sturmduo der Liga. Der 22-jährige Surseer gilt in Frankfurt als der beste Zuzug seit Jahren. Nach nächtlichen Eskapaden und vielen Vereinswechseln scheint er in Frankfurt endlich sein Glück gefunden zu haben.

Ricardo Rodriguez (VfL Wolfsburg)

Wolfsburg überwintert auf Rang 2 auch dank Ricardo Rodriguez. Der 22-jährige Zürcher bestätigt seine starke letzte Saison und gilt als einer der besten linken Aussenverteidiger der Bundesliga.

Yann Sommer (Mönchengladbach)

Manch einer hielt den 1,83 Meter grossen Yann Sommer für zu klein für die Bundesliga. Nach 17 Spielen lässt sich sagen: Blödsinn! Der 26-Jährige etabliert sich auf Anhieb als Rückhalt. Der Wechsel von Basel an den Niederrhein bereitet ihm keine Mühe. Sommer zählt zu den Gewinnern der Vorrunde.

Roman Bürki (Sc Freiburg)

Am Sonntag unterläuft Roman Bürki ein ganz böser Fehler, der mit einem Gegentor bestraft wird. «Mehr falsch machen kann man da wohl nicht», sagt Bürki selbstkritisch. Freiburg überwintert als Tabellenletzter, doch der im Sommer von GC ins Breisgau transferierte Bürki ist die Überraschung der Vorrunde und wird bereits als künftiger Goalie von Borussia Dortmund gehandelt. Vom Fachmagazin «Kicker» erhält der 24-Jährige den zweitbesten Notenschnitt aller Torhüter.

Gut

Granit Xhaka (Mönchengladbach)

Letzte Saison musste der 22-Jährige bei Lucien Favre untendurch, nun geniesst Granit Xhaka aber das volle Vertrauen des Trainers. Ist er nicht verletzt oder gesperrt, spielt er immer über 90 Minuten. In momentaner Form ist er auch für Nationaltrainer Vladimir Petkovic unersetzlich.

Diego Benaglio (VfL Wolfsburg)

Der im Sommer aus der Nationalmannschaft zurückgetretene Diego Benaglio spielt seit sechs Jahren in Wolfsburg und trägt seinen Teil zum Höhenflug bei. Er ist nicht nur ein ausgezeichneter Torhüter, sondern auch ein wichtiger Leader.

Marwin Hitz (FC Augsburg)

Augsburg steht auf dem hervorragenden 6. Platz, Marwin Hitz ist die unangefochtene Nummer 1 im Tor. Doch ein Teilriss im Kreuzband beendet sein erfolgreiches Fussballjahr vorzeitig.

Pirmin Schwegler (Hoffenheim)

Sein Wechsel von Eintracht Frankfurt zu Hoffenheim sorgt im Sommer für Erstaunen. Doch die neue Herausforderung scheint Pirmin Schwegler gutzutun. Der 27-jährige Ettiswiler ist zunächst verletzt, steht in der Vorrunde dennoch 13-mal in der Startformation.

Genügend

Johan Djourou (Hamburger SV)

17-mal 90 ergibt 1530. Johan Djourou verpasst keine Minute und läuft sechsmal als Captain auf. Hamburg erhält nur 19 Gegentore und verfügt statistisch gesehen über die viertbeste Abwehr der Liga. Doch weil der HSV nur neun Tore erzielt, spielt er gegen den Abstieg.

Fabian Lustenberger (Hertha Berlin)

Der 26-jährige Fabian Lustenberger ist Captain von Hertha Berlin und in der Regel ein sicherer Wert in der Innenverteidigung. Doch ein Sehnenanriss Anfang November wirft ihn zurück. Seither hat er nur 8 Minuten gespielt. Die Winterpause kommt zur richtigen Zeit.

Admir Mehmedi (SC Freiburg)

In der letzten Saison rettete Admir Mehmedi Freiburg fast im Alleingang vor dem Abstieg, weswegen die Breisgauer ihn im Sommer für sechs Millionen Euro definitiv übernehmen. In der Vorrunde trifft er aber nur einmal, hat aber auch viel Pech und erhält im Angriff viel zu wenig Unterstützung.

Tranquillo Barnetta (Schalke 04)

Bei Tranquillo Barnetta wechseln sich Licht und Schatten ab. Zunächst scheint er bei Schalke keine Zukunft zu haben, dann nutzt er seine Chance, als viele Spieler verletzt sind. Sind alle wieder fit, droht ihm aber wieder die Ersatzbank.

Ungenügend

Xherdan Shaqiri (Bayern München)

Nach eineinhalb Jahren scheint Xherdan Shaqiris Zeit bei Bayern München abgelaufen zu sein. Nur einmal steht er in der Startelf zu wenig für den besten Schweizer Fussballer. Es zeichnet sich ein Wechsel ab. Interessenten gibt es viele, doch der 23-Jährige ist wählerisch.

Josip Drmic (Bayer Leverkusen)

Der 22-jährige Josip Drmic ist der Schweizer Verlierer der Vorrunde. Für Absteiger Nürnberg erzielte er in der letzten Saison 17 Tore, für seinen neuen Arbeitgeber Leverkusen in 12 (Teil-)Einsätzen lediglich deren 3. An Konkurrent Stefan Kiessling ist kein Vorbeikommen.

Valentin Stocker (Hertha Berlin)

Der 25-jährige Krienser hat Zeit gebraucht, um in Berlin Fuss zu fassen, dann aber einige gute Spiele absolviert. Doch nach Adduktorenproblemen kommt er zuletzt nur zu Teileinsätzen. Stocker muss weiter geduldig sein. Die Rückrunde wird zeigen, ob er sich in der Bundesliga noch durchsetzen kann.

Valon Behrami (Hamburger SV)

Bei Napoli spielte Valon Behrami in der Champions League, bei Hamburg um den Abstieg. Die hohen Erwartungen kann er bislang nicht erfüllen.

Timm Klose (VfL Wolfsburg)

Nur dreimal kommt Timm Klose in der Bundesliga zum Einsatz. Der Innenverteidiger sollte sich nach einem neuen Verein umsehen.

Steven Zuber (Hoffenheim)

Der 23-jährige Ex-Grasshopper kommt bislang nur zu zehn Teileinsätzen für Hoffenheim. Steven Zuber kann sich (noch) nicht durchsetzen.

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