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FUSSBALL: Chams Lage wird ungemütlich

Der SC Cham kommt nicht vom Fleck. Nach der 1:2-Niederlage beim Tabellenvorletzten United Zürich hat der Abstiegskampf für die Ennetseer definitiv begonnen. Und der nächste Gegner scheint übermächtig.
Michael Wyss
Der Chamer Stürmer Severin Dätwyler (links) schiesst am vergangenen Samstag gegen Zürich United das einzige Tor der Ennetseer. (Bild: Werner Schelbert (Cham, 25.AABB22März 2017))

Der Chamer Stürmer Severin Dätwyler (links) schiesst am vergangenen Samstag gegen Zürich United das einzige Tor der Ennetseer. (Bild: Werner Schelbert (Cham, 25.AABB22März 2017))

Michael Wyss

sport@zugerzeitung.ch

Cham kann nicht mehr gewinnen. Aus den letzten vier Partien in der Promotion League resultierte lediglich ein Punkt gegen YF Juventus (1:1). Dazu gesellten sich schmerzliche Niederlagen gegen Sion (0:1) und Bavois (1:2) und jetzt am Samstag der Nuller beim Abstiegskandidaten United Zürich (1:2). Das Team von Trainer Jörg Portmann (39) findet sich nach dem 22. Spieltag im Tabellenkeller wieder und durchlebt derzeit eine sportliche Krise.

Die Situation um den ominösen Abstiegsstrich hat sich verschärft. Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz (15. United Zürich, 21 Punkte) beträgt nämlich «nur» noch sechs Zähler. Aus der erhofften ruhigen Spielzeit wird also definitiv nichts. Die Ennetseer müssen sich nun im Kampf um die Klassenzugehörigkeit beweisen.

Ein Blick auf die Tabelle zeigt aber auch, wie ausgeglichen die Promotion League ist. Zwischen dem siebtplatzierten Breitenrain (29) und dem Schlusslicht Tuggen (16. Rang; 19 Punkte) klafft lediglich eine Differenz von zehn Punkten, was acht Runden vor Schluss doch einiges an Spannung garantiert. «Die Partie bei United Zürich war wegweisend für uns. Wir wussten, dass wir mit einem Sieg einen grossen Schritt Richtung Klassenzugehörigkeit machen können. Leider verpassten wir diese Chance», zeigte sich Chams Schlussmann Alessandro Merlo (23) gefrustet. Die beiden Gegentreffer fielen zu einem psychologisch ungünstigen Zeitpunkt (39. Minute 1:0; 46. Minute 2:0). «Kurz vor und gleich nach der Pause ist es natürlich immer Gift. Es sind die wichtigsten fünf Minuten, in denen man versucht, den Kasten rein zu halten», weiss Merlo weiter. Leider gelang dies nicht: United-Stürmer Alexander Srdic (24) war beim Gastgeber für beide Treffer besorgt. Chams Offensivkraft Severin Dätwyler (26) brachte mit dem 1:2-Anschlusstreffer (78. Minute Handspenalty) in der Schlussphase die Spannung zurück. Doch der Ausgleich wollte den Gästen, die ohne Reto Scherer, Cyrill Gasser und Pascal Christen (alle verletzt) anreisten, nicht mehr gelingen. Alessandro Merlo: «Es war eine unnötige Niederlage. Wir haben gut begonnen und den Gegner lange Zeit im Griff gehabt. Es fehlte jedoch zunehmend an der Geduld, und es schlichen sich in unser Spiel auch immer wieder Fehler und Ungenauigkeiten ein.» Enttäuscht war auch Chams Verteidiger Fabio Niederhauser (21): «Wir müssen hier punkten, ganz klar. Wir hatten gute Phasen im Spiel, aber auch weniger gute Momente. Ich bin enttäuscht, dass wir nicht mindestens einen Punkt mitnehmen konnten.»

Und jetzt kommt der Aufstiegsanwärter

Ausgerechnet jetzt kommt mit dem zweitplatzierten Rapperswil-Jona am nächsten Samstag (16 Uhr) ein Aufstiegsanwärter aufs Eizmoos. Oder etwa sogar zum richtigen Zeitpunkt? Gut möglich, denn die Ennetseer geben gegen die Topteams jeweils eine gute Figur ab.

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