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FUSSBALL: Das Schlusslicht kommt immer besser in Fahrt

Zweitligist Malters meldet sich unter seinem neuen «Feuerwehrmann» Thomas Heitzmann im Abstiegskampf zurück. In Gunzwil macht sich währenddessen Zufriedenheit breit.

«Absteigen ist kein Thema. Wir haben genug Qualität. Die jüngsten Auftritte haben gezeigt, dass wir in die 2. Liga gehören», so der 33-jährige Malters-Sportchef Alain Grüter. Malters bewies zuletzt, zu was es fähig ist. Unter anderem gegen Leader Willisau feierte das Schlusslicht ein 3:3-Remis, nun folgte ein 4:2-Sieg beim viertplatzierten Gunzwil. Grüter: «Wir können gegen jeden Gegner punkten, wenn die Spieler das machen, was sie können und sich auf die Stärken besinnen.»

Für den Abstiegskampf hatte Thomas Heitzmann sich nach dem kürzlichen Rücktritt von Ueli Käppeli bereit erklärt, dem Team (vorerst) bis Ende Saison zu helfen. Der 45-jährige Heitzmann hatte gegen Willisau und Gunzwil erstmals die alleinige Verantwortung an der Seitenlinie und holte vier Punkte. Mit 19 erspielten Punkten stehen die Kicker von der Oberei nach wie vor an letzter Stelle, doch die Mitkonkurrenten Küssnacht, Sempach, und Obergeissenstein sind alle punktgleich. Grüter: «Wir sind wieder im Rennen. Das stärkt unser Selbstvertrauen.» Warum kam Heitzmann, der zuletzt beim Erstligisten FC Luzern U21 im Trainerstaff als Assistent mitwirkte, nach Malters? «Das ist eine Herzenssache. Ich bin hier aufgewachsen, das ist mein Stammverein. Mir ist es nicht egal, was hier passiert. Für den Verein ist es wichtig, dass das Fanionteam die Klasse halten kann. Wir sind konkurrenzfähiger, wenn wir auf diesem Niveau spielen. Malters mit dieser Infrastruktur verdient 2.-Liga-Fussball», so der Familienvater. Und welchen Eindruck hat Heitzmann vom Team gewonnen? «Wir haben einen guten Mix aus jungen und erfahrenen Spielern. Eine Mannschaft, die entwicklungsfähig ist und das Rüstzeug für diese Liga hat.» Heitzmann hat seine Spieler bei seinem Amtsantritt bereits in die Pflicht genommen: «Ich habe gesagt, dass sie Selbstkritik üben müssen und den Fehler nicht beim anderen suchen. Wir sind ein Team, gewinnen und verlieren zusammen. Das scheinen sie nun begriffen zu haben.»

Gunzwil ist auf Kurs

«Ich bin zufrieden mit dem aktuellen vierten Rang. Wir stehen hinter der Spitzengruppe, das ist in Ordnung», zeigte sich Gunzwils-Spielertrainer Sascha Imholz zufrieden. Der 29-jährige ehemalige FCL-Profi, der seit der Winterpause ausser Gefecht ist (aufgrund eines erlittenen Kreuzbandrisses, Innenbandrisses und Meniskusschadens in einem Testspiel), bleibt auch in der kommenden Spielzeit Trainer bei den Michelsämtern. «Ich habe für eine weitere Saison zugesagt. Ich fühle mich sehr wohl in Gunzwil. Es macht Spass, hier zu arbeiten.» Zuversichtlich ist Sportchef Mirco Schuler (36), was die Kaderplanung betrifft: «Ich sehe der Sache positiv entgegen. Das Gros sollte bleiben, wir werden auch einige Spieler der A-Junioren, die in der 1. Stärkeklasse und somit auf gutem Niveau spielen, einbauen und ihnen eine Chance geben.»

Michael Wyss

regionalsport@luzernerzeitung.ch

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