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FUSSBALL: Der FC Gunzwil entledigt sich aller Sorgen

Der FC Sempach (2. Liga regional) kann gegen den FC Gunzwil nicht punkten: 0:3-Niederlage. Während sich Gunzwil dank zweier Siege nach vorne orientieren kann, steckt Sempach weiter im Abstiegssumpf.
Ruedi Vollenwyder
Der Sempacher Sharon Trüssel (links) versucht hier den Gunzwiler Qendrim Krasniqi abzuhängen. (Bild: Manuela Jans-Koch (Sempach, 7. April 2018))

Der Sempacher Sharon Trüssel (links) versucht hier den Gunzwiler Qendrim Krasniqi abzuhängen. (Bild: Manuela Jans-Koch (Sempach, 7. April 2018))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Die Vertragsverlängerung mit Trainer Markus Koch, der mit dem Team den Aufstieg in die 2. Liga regional schaffte, hätte einen «psychologischen Schub» bei den Spielern des FC Sempach auslösen sollen. Aber auch der FC Gunzwil stieg mit einem «Wochentags-Erfolgserlebnis» in dieses von 300 Fans gut besuchte Derby: Der 3:0-Sieg gegen den SC Cham II gab dem Team um den verletzten Spielertrainer Sascha Imholz (Kreuzbandriss und Meniskusschaden, wird morgen operiert) die Gewissheit zurück, dass man noch gewinnen kann.

Doch nur die Gunzwiler konnten von den jeweiligen «Weckrufen» profitieren: Der unter seinem Wert klassierte FCG war in diesem Match jederzeit Herr der Lage. Schon in der 9. Minute wurde dieser etwas überraschend auf dem Kunstrasen angesetzte Match von Gunzwil in die richtige Richtung gelenkt. Tiago Santos hatte mit einem Aufsetzer aus 20 Metern Erfolg. Und in der 28. Minute versorgte Tobias Lang den Ball zum 2:0 hinter dem machtlosen Sempach-Keeper Raphael Helfenstein. Von Seiten der aufopfernd kämpfenden, gleichzeitig aber auch ideenlos spielenden Sempacher sah man keine einzige Torchance.

Sempacher vor wegweisenden Spielen

Dies änderte sich im zweiten Spielabschnitt. Sempach machte nun die Räume enger und sorgte für mehr Druck nach vorne. «Wir hatten in dieser Phase das Spiel unter Kontrolle», resümierte der leidenschaftlich mitgehende Sempach-Trainer Markus Koch. «Doch wenn man aus den drei Hochkarätern keine Tore macht, dann liegen auch keine Punkte drin», haderte er. Spätestens nach dem dritten Gegentor durch Till Fleischli (64.) nach einem Corner von Tobias Lang und einem Kopfballzuspiel von Philippe Kronenberg war dieses an technischen Finessen arme Derby gelaufen.

«Dieser Match wurde für uns zu keiner einfachen Aufgabe. Aber wir haben mit einem aggressiven Pressing und einer guten Effizienz die richtigen Lösungen gefunden», analysierte Philippe Kronenberg, der beim 2:0 und 3:0 zwei Assists buchen konnte, trocken. «Das frühe Tor spielte uns zudem in die Karten. Danach hatten wir dieses Spiel unter Kontrolle und haben verdient gewonnen», meinte der viel Offensivpower versprühende 26-jährige Kronenberg, der nach zwei Zwischenstopps in Schötz und Sursee auf diese Saison hin wieder den Weg zum Stammklub zurückfand.

Verständlich, dass nach dieser weiteren Niederlage – der zehnten – die Stimmung im Lager der Sempacher betrübt ausfiel. Trainer Markus Koch: «Wir wussten, dass diese Saison für uns eine schwierige wird. Obwohl wir auf einem Abstiegsplatz liegen, ist noch nichts verloren.» Die nächsten beiden Partien gegen den LSC (5.) und Küssnacht (12.) werden für die Sempacher wegweisend sein.

Abstiegssorgen hat der FC Gunzwil keine mehr. Doch vom Team um Trainer Sascha Imholz hat man schon mehr erwartet. «Wir legten einen für mich unerklärlich schwachen Saisonstart hin und gerieten in eine Negativspirale. Da herauszukommen ist bekanntlich nicht immer einfach», begründet er die bisher magere Vorstellung. «Jetzt nehmen wir Spiel für Spiel, versuchen noch das umzusetzen, was wir uns zu Beginn der neuen Saison vorgenommen haben», macht er auf Schadensbegrenzung. Mit den beiden Siegen über Cham und Sempach sind die Gunzwiler wieder auf dem richtigen Weg und wollen heute (20 Uhr) zu Hause gegen den SC Obergeissenstein (11.) einen weiteren Sieg anreihen.

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