Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FUSSBALL: Derby gewürzt mit Salz und Pfeffer

Zum Abschluss der Vorrunde kommt nochmals prickelnde Derby-Stimmung auf. Der FC Sarnen (Rang 2) und der FC Hergiswil (4.), einen Punkt dahinter, kämpfen um die Vorherrschaft (2. Liga inter) in Unterwalden.
Ruedi Vollenwyder
Hergiswil gewann das letzte Derby gegen Sarnen auf der Grossmatt mit 3:0. Auf dem Bild duellieren sich der Hergiswiler Devin Arnold (links) und der Sarner Nando Omlin. (Bild: Roger Grütter (Hergiswil, 4. Juni 2016))

Hergiswil gewann das letzte Derby gegen Sarnen auf der Grossmatt mit 3:0. Auf dem Bild duellieren sich der Hergiswiler Devin Arnold (links) und der Sarner Nando Omlin. (Bild: Roger Grütter (Hergiswil, 4. Juni 2016))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Nach einem Jahr Unterbruch brennt sie wieder – die Derby-Lunte. Wie immer, wenn Unterwaldner Derbys angesagt sind, geniessen diese den Status Highlights. FC Sarnen gegen den FC Hergiswil ist eine Affiche, welche die Emotionen besonders hochtreibt. Eben das «Salz in der Saisonsuppe». Diese Würze ist auch im Vorfeld dieses Derbys gut herauszuschmecken. Schon Minuten nach dem 4:3-Sieg von Hergiswil gegen Eschenbach legte 3:2-Torschütze Patrick Hensler den «Schalter um» und fieberte diesem Vorrundenhöhepunkt entgegen. «Eine Riesensache! Schon wenn ich das Wort Derby höre, beginnt es zu kribbeln», unterstreicht der Aussenverteidiger die Bedeutung dieser Begegnung zwischen Nid- und Obwalden. Und legt nach: «In diesem Derby gilt für uns Spieler nur eine Richtung: Wir wollen als Sieger vom Feld.» Der 27-Jährige erwartet denn auch einen Fight «auf Biegen und Brechen, gespickt mit starken Emotionen».

Die Ausgangslage ist delikat. Der FC Sarnen, gegenwärtig auf Rang zwei, kassierte gegen die AC Taverne eine 0:6-Abfuhr. Das FCH-Team von Trainer Marc Odermatt (Rang vier) hingegen kann nach dem 4:3-Erfolg über Eschenbach «mit geschwellter Brust» in dieses sicher von speziellen Emotionen geprägte Derby steigen. Also eine klare Sache? «Nein», antizipiert Sarnens Trainer Ricardo Pereira. «Meine Schützlinge sind einsichtig genug, um den missglückten Tessin-Abstecher richtig einzu­schätzen und abzuhaken.» Der 38-jährige Pereira, der schon ­einige emotionale Derby-Fights als Spieler und Trainer auf dem Buckel hat, erwartet einen Match auf Augenhöhe. «Kleine Details werden in diesem Derby den Unterschied ausmachen.»

Sarner werden «kontrolliert gepusht»

Was kann ein Trainer vor einem so brisanten Game überhaupt noch bewirken? Ricardo Pereira: «Wenn die Taktik steht, liegt der Fokus von meiner Seite aus im psychologischen Bereich. Ich versuche, meine Spieler auf den Match hin heisszumachen und kontrolliert zu pushen.» An der Seitenlinie hingegen nimmt der Einfluss des Coaches aufs Spielgeschehen ab. Der seit drei Jahren den FC Sarnen trainierende ehemalige FCS-Spieler spricht aus langjähriger Erfahrung: «Die Aufnahme der Tipps von der Spielerbank aus ist eingeschränkt. Als Spieler bist du zu stark auf das Geschehen auf dem Spielfeld fokussiert, als dass diese Anweisungen vollumfänglich herüberkommen.»

Die Sarner haben nach der Aufarbeitung der Niederlage («Die Mannschaft hat für einmal einen schwachen Spieltag ein­gezogen») diese Woche gut trainiert und steigen topmotiviert in diese Ausmarchung. Pereira versichert: «Wir werden dem FC Hergiswil ein personell gut aufgestelltes Team entgegenstellen.» Die Hergiswiler sind ebenfalls gut unterwegs und wollen mit einem Sieg den Derby-Gegner in der Tabelle überholen.

Hinweis

2. Liga inter. Samstag: FC Sarnen – FC Hergiswil (18.00, Seefeld).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.