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FUSSBALL: Didier Deschamps: «Schweiz ist Gruppenfavorit»

Für Didier Deschamps, Nationaltrainer Frankreichs, ist die Schweiz der Favorit in der WM-Gruppe E. Im Interview mit der Sportinformation erklärt er wieso und spricht über die Probleme und Hoffnungen seiner Mannschaft.
Frankreich-Coach Didier Deschamps (links), und Nati-Coach Ottmar Hitzfeld. Die Partie Schweiz-Frankreich findet am 20. Juni in Salvador statt. (Bild: Keystone)

Frankreich-Coach Didier Deschamps (links), und Nati-Coach Ottmar Hitzfeld. Die Partie Schweiz-Frankreich findet am 20. Juni in Salvador statt. (Bild: Keystone)

Die Schweiz sei bei der Auslosung gesetzt gewesen, das mache sie automatisch zum Favoriten der Gruppe, erklärte Deschamps. «Ausschlaggebend waren die Resultate der letzten Jahre. Die Schweiz war in dieser Phase eine der Mannschaften, die die besten Resultate überhaupt erreicht hat.» Frankreich werde aber den ersten Gruppenplatz anvisieren, weil «man ambitioniert sein muss».

Mit der Schweizer Mannschaft hat sich Deschamps noch nicht im Detail beschäftigt. «Ich kenne das Team schon ein bisschen, weiss wie es spielt, kenne die meisten Spieler, aber analysiert habe ich die Schweiz noch nicht. Dafür bleibt noch genügend Zeit.» Auf die Frage, was ihm als erstes beim Thema Schweizer Fussball einfällt, antwortet er erst nach einer langen, sehr langen Pause: «Die Spieler, die in den grossen Vereinen spielen. Und davon gibt es einige.»

Viel Erfahrungen hat Deschamps mit der Schweiz nicht gemacht. 1992 bestritt er ein Länderspiel gegen die SFV-Auswahl und verlor in Lausanne 1:2. «Vor der EM? Ach ja, vielleicht... Das ist lange her.» Auch die Erinnerungen an den FC Zürich waren nicht bleibend. In der Champions-League-Gruppenphase gewann er als Trainer von Marseille zweimal gegen den FCZ (1:0 und 6:1).

Gesprächiger ist Deschamps, wenn es um seine Mannschaft geht. Für die Franzosen sei das Barrage-Spiel gegen die Ukraine der Grundstein für das WM-Projekt gewesen, meinte der 45-Jährige. Das Team entfachte endlich wieder einmal Euphorie, nachdem es zuvor vor allem Negativschlagzeilen produziert hatte, nicht zuletzt mit dem Spielerstreik bei der WM 2010. «Das ist die Vergangenheit. Was 2010 passiert ist, ist passiert. Niemand kann es ungeschehen machen. Es war dramatisch für das Image des französischen Fussballs. Nun gilt es nach vorne zu schauen auf die WM und auf die EM 2016 in Frankreich.»

Bei der kommenden WM steht am 20. Juni in Salvador, dem zweiten Spieltag in der Gruppe E, das Duell Schweiz - Frankreich an. Die Franzosen bestreiten bis dahin nebst dem WM-Startspiel gegen Honduras noch vier Testpartien: gegen Norwegen, Paraguay und Jamaika in der unmittelbaren Vorbereitungsphase sowie am Mittwoch gegen Holland.

si

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