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FUSSBALL: Diesen Klubs droht der Abstieg

In der 1. Liga sind noch fünf Runden ausstehend. Gleich drei Innerschweizer Klubs sind noch nicht aus dem Schneider. So stehen die Chancen auf den Ligaerhalt.
René Barmettler
Im Gleichschritt zum Ligaerhalt? Hier duellieren sich der Surseer Gregory Gemperle (rechts) und der Buochser Fabian Nickel. (Bild Philipp Schmidli)

Im Gleichschritt zum Ligaerhalt? Hier duellieren sich der Surseer Gregory Gemperle (rechts) und der Buochser Fabian Nickel. (Bild Philipp Schmidli)

René Barmettler

FC Schötz (9. Rang/28 Punkte)

Die Schötzer haben zusammen mit Sursee das happigste Schlussprogramm. Nach einem starken Saisonstart mussten die Erwartungen inzwischen zurückgeschraubt werden. Realistisch gesehen dürfte dem Landklub in den restlichen fünf Spielen ein Sieg zum Ligaerhalt genügen. Es ist nicht zu erwarten, dass mit Sursee und Wangen bei Olten gleich zwei Krisenvereine ausgerechnet jetzt zum Höhenflug ansetzen werden.

Restprogramm: FC Luzern U 21 (heim/2. Rang), Muri (auswärts/10.), Thun Berner Oberland U 21 (h/7.), Wangen (a/13.), Münsingen (h/1.).

Abstiegsgefahr: klein

FC Muri AG (10./27)

Top oder Flop, die Freiämter kennen in der Rückrunde kein Unentschieden: 4 Siege, 4 Niederlagen. Das reichte, um Buochs und Sursee zu überflügeln. Eine kleine Vorentscheidung im Kampf gegen den Abstieg gelang den Aargauern letzten Sonntag beim 4:0-Heimsieg über Sursee. Spielerisch führte Muri nicht die feinere Klinge, erwies sich aber trotz der ungemütlichen Lage als sehr effizient.

Restprogramm: Zug 94 (a/6.), Schötz (h/9.), Solothurn (a/8.), Buochs (h/11.), Black Stars Basel (a/4.).

Abstiegsgefahr: moderat

SC Buochs (11./25)

Verletzungen, Platzverweise, zuletzt eine hohe 0:4-Niederlage: Irgendwie passt dieses Bild nicht zum SC Buochs. Die Nidwaldner stehen für Begriffe wie Cupschreck der Nation und Angriffsfussball vom Feinsten. Letzte Saison stiegen sie souverän in die 1. Liga auf. Wenig deutete nach der Vorrunde darauf hin, in Abstiegsgefahr zu geraten. Aus den vergangenen acht Partien wurden aber gerade noch fünf Zähler eingefahren. Kann Buochs diese Negativspirale nicht stoppen, droht der sofortige Wiederabstieg. «Wir wollen auf dem Weg, den wir in der Vorrunde eingeschlagen haben, weitergehen und für Furore sorgen», sagte SCB-Trainer David Andreoli vor Beginn dieser Rückrunde. Warum dieses Vorhaben nicht in die Tat umgesetzt werden konnte, führt er darauf zurück, «dass wir personell einige Engpässe zu bewältigen hatten». Er betont indes: «Auch wenn das Kader schmal ist, erstligatauglich ist es trotzdem.»

Noch immer habe es sein Team selber in den Füssen und Köpfen, den Ligaerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. «Es sollte aber lieber nicht erst im letzten Spiel passieren», wünscht sich Andreoli. Die Nidwaldner hatten zuletzt viel Pech zu beklagen: Die Offensivachse Lambert (verletzt)/Bucheli (Sperre) fiel aus. Für Tanushaj und Teixeira ist die Saison zu Ende. Mit Spielmacher Christophe Lambert und Topstürmer Manuel Bucheli kann Buochs nun den Rest der Saison in Angriff nehmen. Die Abstiegsgefahr ist dennoch nicht gebannt.

Restprogramm: Delémont (h/3.), FC Bern (a/14.), FC Luzern U 21 (h/2.), Muri (a/10.), Thun U 21 (h/7.).

Abstiegsgefahr: hoch

FC Sursee (12./24)

Die Marge auf einen Abstiegsplatz ist während der laufenden Rückrunde von fünf auf zwei Punkte zusammengeschrumpft. Im Winter wurde das Kader tüchtig durcheinandergewirbelt. Acht Zuzüge, sieben Abgänge: Der Erfolg mit sieben Zählern in diesem Jahr ist überschaubar. Der Abgang von Labinot Aziri (7 Tore) ist schmerzlich spürbar, unter den Neuzugängen konnte nur gerade der rechte Aussenläufer Gregory Gemperle (4 Tore) restlos überzeugen. Ausgerechnet er musste sich im letzten Spiel verletzt auswechseln lassen. Nun hat Trainer Heiri Eggerschwiler diese Woche bekannt gegeben, dass er am Ende dieser Saison wegen des grossen zeitlichen Aufwands für den Erstligisten demissionieren wird. Künftig wird er beim FCS noch in Beraterfunktion zur Verfügung stehen. Mit Spannung darf erwartet werden, wie das Team diese Nachricht verkraften wird.

Restprogramm: Thun (h/7.), Wangen (a/13.), Münsingen (h/2.), Young Boys U 21 (h/5.), Zug 94 (a/6.).

Abstiegsgefahr: akut

FC Wangen bei Olten (13./22)

Die Solothurner sahen vor zwei Wochen wie der bereits sichere zweite Absteiger aus. Dann konnten sie die beiden Berner Nachwuchsteams (Thun U 21 3:1, Young Boys U 21 1:0) bezwingen. Die Heimstärke könnte die Chance für Wangen sein: Mit Sursee und Schötz gastieren zwei Teams, die es ebenfalls noch treffen könnte.

Restprogramm: Münsingen (a/1.), Sursee (h/12.), Zug 94 (a/6.), Schötz (h/9.), Solothurn (a/8.).

Abstiegsgefahr: akut

FC Bern (14./12)

Die Berner haben nur noch theoretische Chancen auf den Ligaerhalt. Letzte Saison reichten 14 Punkte zum Ligaerhalt, diesmal werden die Berner abgeschlagenes Schlusslicht bleiben.

Restprogramm: Solothurn (a/8.), Buochs (h/11.), Black Stars (a/4.), Delémont (h/3.), Young Boys U 21 (a/5.).

Abstiegsgefahr: nicht mehr zu retten

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