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FUSSBALL: Ein Abend der offenen Tore

Zug 94 und Bassecourt trennten sich 3:3 unentschieden. Es hätten durchaus noch einige weitere Tore fallen können, denn Chancen gab es auf beiden Seiten genug.
Martin Mühlebach
Ausgeglichene Gegner: am Ball Kemil Festic. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 29. März 2018))

Ausgeglichene Gegner: am Ball Kemil Festic. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 29. März 2018))

Die 120 Zuschauer, die am kühlen Donnerstagabend das 1.-Liga-Nachtragsspiel Zug 94 – Bassecourt verfolgten, wurden Zeugen einer turbulenten, torreichen Startphase. Nach nur gerade 83 Sekunden lagen die Platzherren nach einem Tor des Jurassiers Pascal Lachat 0:1 zurück.

Nicola Peter erzielte in der sechsten Minute den 1:1-Ausgleich und nur eine Zeigerumdrehung später schoss Denis Pozder die Zuger gar 2:1 in Front. Der knappe Vorsprung hatte jedoch nicht lange Bestand. In der 11. Minute glich Devrim Barkin erneut aus. Nach dem 2:2 boten sich den beiden Teams weitere hochkarätige Torchancen. Während Zug 94 einen gepflegten Spielaufbau zu inszenieren versuchte, überbrückte Bassecourt das Mittelfeld vorwiegend mit langen Bällen auf seine agilen Offensivkräfte.

In der 43. Minute brachte der Zuger Kemil Festic seine Farben 3:2 in Front. Der Zuger Trainer Roland Widmer zog eine zufriedenstellende Halbzeitbilanz. Er lobte: «Es gelang uns ganz gut, Flanken aus der Halbposition auf Denis Pozder zu schlagen, der die Bälle auf seine Mitspieler verteilte.»

In der zweiten Halbzeit ging’s im gleichen Stil weiter wie zuvor. Beide Teams vermochten wiederum viele Torchancen zu kreieren, die ungenutzt verstrichen.

10 Punkte Vorsprung auf Abstiegsplatz

Den insgesamt gerechten, dem Spiel entsprechenden Ausgleich zum 3:3-Endstand erzielte der Jurassier Mevludin Cuskic in der 60. Minute mittels Handspenalty. Roland Widmer befand nach dem Abpfiff: «Dass wir eine zweimalige Führung nicht zu einem Sieg zu nutzen vermochten, ist schade. Ab der Mitte der zweiten Halbzeit spielten wir zu kompliziert. Wir vermochten die Bälle nicht mehr zu halten und verpassten es, unsere Angriffe zu Ende zu spielen. Bassecourt war uns in Sachen Spritzigkeit und Agilität eine Nasenlänge voraus. Die Jurassier haben den einen Punkt nicht gestohlen.»

Mit 19 Punkten aus 17 Spielen liegt Zug 94 derzeit auf dem neunten Tabellenplatz. Gegen vorne ist der Zug längst abgefahren und gegen hinten ist der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf 10 Zähler angewachsen.

Martin Mühlebach

redaktion@zugerzeitung.ch

Zug 94 – Bassecourt 3:3 (3:2)

Hertiallmend. – 120 Zuschauer. – SR Schelb. – Tore: 2. Lachat 0:1. 6. Peter 1:1. 7. Pozder 2:1. 11. Barkin 2:2. 43. Festic 3:2. 60. Cuskic (Handspenalty) 3:3. – Zug 94: Anicic; Weiss, Wüest, Ntsika, Martino; Mehidic (58. Yebra), Peter; Burkard (75. Bertucci), Festic, Palatucci; Pozder. – Bassecourt: Fankhauser; Chiquet, Mobili, Monnerat (24. Tela), Erard; Lachat; Ghomrani, Ducommun, Amaouche (83. Bitiq), Cuskic (75. Randaxhe); Barkin.

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