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FUSSBALL: Eschenbach - Ascona: Ein Spiel der verpassten Chancen

Der FC Eschenbach (2. Liga inter) hält den FC Ascona dank einem 1:1 auf Distanz. Doch die Seetaler um Trainer Markus Meier verpassen ein besseres Resultat.
Ruedi Vollenwyder
Eschenbachs Samuel Stauber (links) schraubt sich in die Höhe, doch Ascona-Goalie Davide Buono kann mit seinen Fäusten klären. (Bild: Roger Grütter (Eschenbach, 17. März 2018))

Eschenbachs Samuel Stauber (links) schraubt sich in die Höhe, doch Ascona-Goalie Davide Buono kann mit seinen Fäusten klären. (Bild: Roger Grütter (Eschenbach, 17. März 2018))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Die Forderungen von Assistenz-Trainer Adrian Sager im Vorfeld der ersten Rückrundenpartie gegen den FC Ascona (Rang 12/9 Punkte): «Wir müssen von Beginn weg bereit sein, die Zweikämpfe annehmen, viel laufen und am Schluss ein Tor mehr schiessen als der Gegner» wären gute Gründe, um erfolgreich in den zweiten Teil der Meisterschaft zu starten. Doch seine Mitspieler hielten sich nur bedingt daran. Die Lauffreudigkeit und die Annahme der Zweikämpfe wurden auf dem schwierig zu bespielenden regennassen Rasen optimal umgesetzt. Da gibt es nichts auszusetzen. Was das Bereitsein anbelangt, gab es in diesem äusserst fairen und vom Schiedsrichter-Trio sehr gut geleiteten «Sechs-Punkte-Match» den ersten «Tolggen» ins Eschenbacher Reinheft.

Schon in der 4. Minute musste Eschenbachs Goalie Marco Grünig, der sonst einen geruhsamen, aber kalten Spätnachmittag erlebte, ein erstes und letztes Mal hinter sich greifen. Auf ein weites Zuspiel von Marco Caputo auf das Sechszehner-Eck hin blieb die Kommunikation zwischen ihm und der Abwehr auf der Strecke. Der gefährlichste Asconesi-Angreifer Leonardo Fuso nützte dieses Fehlverhalten mit einem sehenswerten und gefühlvollen Heber zur 1:0-Führung.

Buono macht seinem Namen alle Ehre

«Ein wirklich unnötiges Gegentor», monierte auch Samuel Stocker, der nach einer berufsbedingten Pause im Mittelfeld wieder die «Eschenbacher Fäden» zog. Der seit neun Jahren und mit über 170 Partien in den Beinen für die Eschenbacher spielende Techniker prangerte einen weiteren Fakt an, den sein Team um mögliche weitere Punkte im harten Abstiegskampf brachte. «Wir hätten schon in der ersten Hälfte alles klarmachen müssen», haderte er. In der Tat: In der 23. Minute scheiterte Peter Mazoll am reflexartig reagierenden Ascona-Goalie Davide Buono, als die Fans den Ball schon im Tor sahen. Und auch bei der nächsten Topchance von Kevin Arnold (36.) machte er seinem Namen mit seinem Reflex alle Ehre. Die Eschenbacher offenbarten in diesem intensiven Kampfspiel zwar ihre spielerischen Möglichkeiten. Doch einmal mehr liess die Effizienz vor dem gegnerischen Tor zu wünschen übrig. Im zweiten Spielanschnitt sank das spielerische Niveau beträchtlich. «Wo ist da nur die Qualität geblieben?», äusserste sich ein junger Zuschauer nicht unberechtigt. In der 60. Minute hatte er gleichwohl Grund, um sich für sein Team zu freuen. Der aufgerückte Aussenverteidiger Adrian Sager versenkte ein Zuspiel von Ardit Jakupi zum nun wirklich verdienten 1:1-Ausgleich. Auch wenn Sagers weitere Forderung, ein Tor mehr zu schiessen als der Gegner, nicht umgesetzt werden konnte, war man im Lager der Eschenbacher mit dem 1:1-Unentschieden zufrieden.

Gutes Comeback von Samuel Stocker

«Lieber den einen Punkt als gar keinen», meinte denn auch Samuel Stocker nach dem Schlusspfiff. So konnten die Eschenbacher die Tessiner mit sieben Zählern Vorsprung auf Distanz halten. Mit seinem Comeback nach einem Jahr fussballerischer Pause war er zufrieden. «Ich habe mich schnell wieder an den Spielrhythmus gewöhnt. Was noch fehlt, das ist verständlicherweise die Abstimmung mit meinen Mitspielern. Daran arbeite ich», gibt sich der 26-jährige Spielgestalter optimistisch.

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