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FUSSBALL: FC Ägeri hat die Erwartungen übertroffen

Der FC Ägeri führt die Tabelle in der 2. Liga nach der Vorrunde mit nur einer Niederlage in 13 Partien an. Und dies, obwohl vor dem Saisonstart einige Probleme zu lösen waren.
Martin Mühlebach
Ägeris Spielertrainer Dragi Salatic hat fast alles richtig gemacht. (Bild: Stefan Kaiser (Unterägeri, 29. Oktober 2017))

Ägeris Spielertrainer Dragi Salatic hat fast alles richtig gemacht. (Bild: Stefan Kaiser (Unterägeri, 29. Oktober 2017))

Martin Mühlebach

sport@zugerzeitung.ch

Kurz nach dem Abschluss der vergangenen Saison, die Ägeri auf dem guten fünften Tabellenrang abgeschlossen hatte, bat der Trainer Remo Stierli die Vereinsleitung um seine Freigabe, um als Chef Préformation zum Team Zugerland wechseln zu können. Ägeri willigte schweren Herzens ein und war gezwungen, nach einem neuen Übungsleiter Ausschau zu halten. Die Vereinsleitung erwog, seinen Mittelfeldregisseur Dragi Salatic als Spielertrainer zu verpflichten. Salatic erbat sich eine Bedenkzeit, ehe er zusagte. Das war nachvollziehbar: Das schmale Kader und die lange Verletztenliste bereiteten ihm Kopfzerbrechen. Doch er stellte sich der Herausforderung und nahm das Angebot des FC Ägeri an.

Die Vorbereitung auf die bevorstehende Saison verlief nicht optimal. Infolge von Ferienabwesenheiten und sechs verletzten Spielern musste der Trainingsbetrieb während einer Woche sogar eingestellt werden. Vor dem ersten Meisterschaftsspiel bereitete Salatic die Besetzung der Torhüterposition am meisten Sorge. Da Fabio Elsener wegen einer gravierenden Knieverletzung wohl während längerer Zeit nicht zur Verfügung stehen würde, wurde Dragan Dunjic verpflichtet. Doch dessen Spielerlaubnis war noch nicht eingetroffen. «Zum Glück», sagt Salatic, «erklärte sich der ehemalige Keeper Fabio Kobel bereit, bis zum Eintreffen der Spielerlaubnis für Dunjic unser Tor zu hüten.»

Der Meisterschaftsauftakt gelang mit drei Siegen und einem Unentschieden verheissungsvoll. Ägeri setzte sich an die Tabellenspitze, von der das Team von Salatic auch nach dem letzten Vorrundenspiel (4:0-Sieg in Gunzwil) noch immer grüsst. In 13 Partien gab es nur eine Niederlage, das Spitzenspiel gegen das gleich viel Punkte aufweisende Willisau endete 3:3. Der FC Ägeri ist Leader, weil er weniger Strafpunkte aufweist als die Luzerner.

Positiver Konkurrenzkampf

Dass die kühnsten Erwartungen weit übertroffen wurden, hat mehrere Gründe. Dazu Salatic: «Unser Team besteht aus durchwegs guten Typen. Im Training, wo hart gearbeitet wird, verlange ich, dass alle an ihre physischen Grenzen gehen. Das kommt gut an. Der Konkurrenzkampf macht sich positiv bemerkbar. Die Spieler und der Staff gehen aufeinander ein. Es besteht ein gegenseitiges Vertrauen, das uns solidarisch und als geschlossene Einheit auftreten lässt.» Dazu kommt, dass sich Salatic und sein Assistenztrainer Sanel Halilovic ausgezeichnet verstehen und sich ideal ergänzen. Halilovic betont: «Dragi ist ein ausgezeichneter Taktiker, der es versteht, jeden Spieler auf der für ihn geeigneten Position einzusetzen. Darüber hinaus ist Dragi eine charakterstarke Persönlichkeit, die dank ihrer natürlichen Autorität alles im Griff hat.»

Dass Salatic bereits in seiner ersten Funktion als Cheftrainer eines Aktivteams von Erfolg zu Erfolg eilt, überrascht nach diesen Aussagen nicht. Und es überrascht auch nicht, dass Salatic in seiner typisch bescheidenen Art sagt: «Wir dürfen uns vom Erfolg nicht blenden lassen. Ich bin zwar überzeugt, dass wir auf einem guten Weg sind, aber abgerechnet wird erst am Ende der Saison.»

Hinweis Rückrundenbeginn ist am 17. März, Ägeri gastiert beim Luzerner SC.

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