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FUSSBALL: FC Altdorf will auch gegen Aufstiegskandidaten punkten

Der FC Altdorf empfängt am Sonntag (15.00, Schützenmatte) den FC Hergiswil. Die Nidwaldner sind das Team der Stunde und werden von zwei in Altdorf bekannten Gesichtern trainiert.
Pedro Somoza, Trainer FC Altdorf. (Bild: PD)

Pedro Somoza, Trainer FC Altdorf. (Bild: PD)

Ein glückliches, aber wichtiges 1:1-Unentschieden holte der FC Altdorf (2. Liga inter) am vergangenen Sonntag in Taverne. Die Urner spielten vor allem in der ersten Halbzeit äusserst defensiv und konnten erst in der zweiten Halbzeit einzelne Offensivaktionen lancieren. Eine davon wurde mit dem Ausgleich und dem Punktgewinn im Süden belohnt.

Doch um die Tabellensituation – acht Teams sind noch um den dritten letzten Abstiegsplatz involviert – zu verbessern, brauchen die Urner Hauptörtler Siege. Eine Aufgabe, die in jüngster Vergangenheit vor allem zu Hause immer wieder erfüllt werden konnte. Fünf von sechs Saisonsiegen gab es auf der heimischen Schützenmatte. Erst einmal mussten die Urner bisher auf eigenem Terrain als Verlierer vom Platz. Auch wenn die Aufgabe morgen Sonntag schwierig ist, muss Altdorf diese Heimstärke unbedingt weiter wahren.

Hergiswil präsentiert sich in bestechender Form

Mit dem FC Hergiswil ist der Aufstiegsfavorit Nummer eins zu Gast. Dennoch geben sich die Nidwaldner weiter bedeckt, was den Aufstieg anbelangt. Die von den beiden Altdorfern Marc Odermatt und Denis Faccenda trainierten Nidwaldner präsentieren sich in der Rückrunde in bestechender Form: sieben Siege in Serie. Zuletzt setzte es einen 2:0-Heimsieg gegen den Mitfavoriten Goldau ab. Insbesondere in der zweiten Halbzeit zeigten die Nidwaldner gegen die Schwyzer schwächere Phasen, die bei den Altdorfern Hoffnung aufkeinem lassen, dass auch gegen das von Selbstvertrauen strotzende und abgeklärt agierende Hergiswil Zählbares zu holen ist. Dazu braucht es aber einen anderen Urner Auftritt als im Hinspiel. Hergiswil gewann damals mit 2:0, Altdorf war quasi über die komplette Spieldauer chancenlos. Einzelne Akteure beim FC Hergiswil hervorzuheben ist schwierig, die Mannschaft ist auf allen Positionen stark besetzt. Die Nidwaldner verfügen zwar über keinen Topstürmer der 15 oder mehr Tore erzielt, aber über zahlreiche Spieler, die alle sechs oder mehr Treffer erzielt haben.

Der FC Altdorf seinerseits kann am Sonntag wieder auf die im Tessin gesperrten Teamstützen Toni Pavic und Magnum Paulino zurückgreifen. Zwei Rückkehrer, die dem Trainerteam wieder neue taktische Möglichkeiten eröffnen. So wird ein ähnliches Spiel wie gegen Sarnen erwartet. Die Urner zeigten sich damals geduldig und gaben dem Gegner nicht den gewünschten Raum, schnelle Gegenstösse aus der eigenen Hälfte zu lancieren. Was es bestimmt braucht, ist die Effizienz im Abschluss. Nur so wird es möglich sein, den FC Hergiswil unter Druck zu setzen und sich selber neue Räume zu ermöglichen.

«Mit Hergiswil gastiert am Sonntag ein formstarker und individuell stark besetzter Gegner auf der Altdorfer Schützenmatte», sagt FCA-Trainer Pedro Somoza und fügt an: «Solche Herausforderungen sind immer ein ganz besonderer Reiz. Gelingt uns über 90 Minuten ein solidarischer und engagierter Auftritt, können wir durchaus auch gegen den Leader punkten. Die bisherigen Heimauftritte der Rückrunde stimmen mich zuversichtlich.» Für dieses Unterfangen fehlen dem FC Altdorf der gesperrte Joël Ndombele und voraussichtlich weiterhin auch André Gnos. (ry)

Hinweis
Fussball, 2. Liga inter. Sonntag: FC Altdorf – FC Hergiswil (15.00, Schützenmatte).

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