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FUSSBALL: FC Sachseln: Kein Trainer und keine Punkte

6 Spiele, 0 Punkte: Der FC Sachseln holt mit Bruno Epp nach dem Aufstieg in die 3. Liga einen neuen Trainer. Inzwischen wirft der Urner allerdings schon das Handtuch.
Ruedi Vollenwyder
Sachseln, hier mit Roberto Cataldi (rechts), möchte auch in den kommenden Jahren das Obwaldner 3.-Liga-Derby gegen Alpnach (links Andreas Hurschler) bestreiten. (Bild: Dominik Wunderli (Alpnach, 2. September 2017))

Sachseln, hier mit Roberto Cataldi (rechts), möchte auch in den kommenden Jahren das Obwaldner 3.-Liga-Derby gegen Alpnach (links Andreas Hurschler) bestreiten. (Bild: Dominik Wunderli (Alpnach, 2. September 2017))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Es war viel Glück dabei, dass der FC Sachseln Ende letzte Saison wegen der Aufstockung der 2. Liga regional als letztes Team die Promotion in die 3. Liga schaffte. Nach vier Spielen kam ebenso viel Pech dazu. Bruno Epp, mit Spielererfahrung in den 2.-Liga-Teams Cham und Ibach und Nachfolger von Aufstiegstrainer Walter Vogler, musste aus gesundheitlichen Gründen bereits nach vier Spielen den Rücktritt erklären. Epp, der als Elek­triker arbeitet, konnte nach einem Stromschlag das Traineramt nicht mehr weiterführen.

Der Schock bei den Spielern sass tief und hinterliess nach diesem Schicksalsschlag nachhaltige Spuren. «Dieser Rücktritt kam für uns unerwartet», sagt Präsident Beat Rohrer und fügt an: «Für die Nachfolge von Bruno Epp lassen wir uns Zeit, wir machen keinem Schnellschuss.» Bis zum Ende der Vorrunde wird die Trainerarbeit intern geregelt. Präsident Rohrer lässt sich wegen des verpatzten Saisonstarts nicht aus der Ruhe bringen: «Wir wussten, dass diese Saison sehr schwierig wird. Unser Ziel ist und bleibt der Ligaerhalt.»

Fehlendes Glück und Verletzungspech

Auch das aus lauter einheimischen Spielern bestückte Fanionteam lässt sich von den sechs Niederlagen nicht beeindrucken. Michael Berwert, der kurzfristig die Trainingsverantwortung übernommen hat, sieht die Lage der Sachsler als «wenig rosig, aber keinesfalls aussichtslos». Der 26-Jährige sieht trotz null Punkten positive Ansätze. «Fast in allen Partien konnten wir spielerisch mithalten. Uns fehlte das nötige Wettkampfglück. Auch das Verletzungspech, wie zuletzt der Beinbruch von Alex Dillier, trug viel zum unbefriedigenden Saisonstart bei.» Noch einen wichtigen Aspekt fügt Berwert an: «Vielleicht luden wir uns nach dem Aufstieg selber zu viel Druck auf und setzten die Erwartungen zu hoch an.»

Dass der FC Sachseln spielerisch und kämpferisch mithalten kann, untermauert die knappe 3:4-Niederlage im IFV-Cup gegen den Zweitligisten Luzerner SC. «Die LSC-Spieler lobten unser spielerisches Potenzial», sagt Michael Berwert, der ebenfalls wegen einer Verletzung nicht spielen kann. Der Interimstrainer schreibt die 3.-Liga-Zugehörigkeit für sein Team noch nicht ab: «Trotz null Punkten glaube ich noch an den Ligaerhalt. Die Stimmung im Team ist bestens. Es braucht nur ein Erfolgserlebnis und wir sind in dieser ausgeglichenen Gruppe wieder am hinteren Mittelfeld dran.»

Michael Berwert sieht den 3.-Liga-Aufstieg nicht als Abenteuer, sondern als eine Vision. «Neben Alpnach sehen wir uns auch in Zukunft als zweites Obwaldner Team in der 3. Liga.» Um diesem Anspruch gerecht zu werden, braucht es allerdings schnellstens ein Erfolgserlebnis in Form eines Sieges. Ob das Eröffnen des Punktekontos in der nächsten Heimpartie gegen den Tabellenführer Horw eintrifft, ist jedoch fraglich.

Hinweis
3. Liga, Gruppe 2. Samstag (18.00, Mattli): Sachseln – Horw I.

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