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FUSSBALL: FC Sachseln lässt Spiel sausen

Aufsteiger FC Sachseln (3. Liga, Gruppe 2) sorgt für negatives Aufsehen. Das Tabellenschlusslicht trat mangels Spieler gegen den FC Hitzkirch nicht an und kassierte eine 0:3-Forfait-Niederlage.
Ruedi Vollenwyder
Alpnach gegen Sachseln

Alpnach gegen Sachseln

Das gab es wohl noch nie: 3.-Liga-Aufsteiger FC Sachseln liess ein Meisterschaftsspiel mangels Spieler platzen. Für die schon arg gebeutelte Obwaldner Mannschaft, welche bisher noch keinen einzigen Punkt in der neuen Umgebung einfahren konnte, ein weiteres Desaster. «Die Rechnung ist einfach und zugleich brutal», findet Trainer Erwin Hofmann das Nichtantreten gegen den FC Hitzkirch und die logische 0:3-Forfait-Niederlage. «Wenn bei einem Kader von 19 Spielern deren 10 wegen Verletzungen ausfallen, dann kann man schlichtweg keine Mannschaft stellen.» Die Geschichte mit den vielen verletzten Spielern zog sich beim FC Sachseln schon von Meisterschaftsbeginn weg wie ein roter Faden durch die Vor­runde.

Für Trainer Erwin Hofmann, der nach sechs Spielen das Traineramt vom dem aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Bruno Enz übernommen hat, eine unangenehme, überhaupt nicht leistungsfördernde Angelegenheit. Schon gegen den FC Emmenbrücke liefen die Sachsler personell «auf dem allerletzten Zacken». Eine 0:7-Kanterniederlage war die logische Folge. Und vor dem geplanten Match gegen die Hitzkircher zählte der Trainer ganze sechs Trainingswillige.

Für den FC Sachseln und die Teamverantwortlichen ist diese Situation mehr als nur peinlich. Dennoch will man beim Aufsteiger «den Kopf noch nicht in den Sand stecken». «Meine Mannschaft lebt nach wie vor. Ich mache keine ‹L-M-A-A-Stimmung, keinen Stunk› aus», findet Erwin Hofmann die Ambiance im Team nach wie vor gut. Er ist weiter überzeugt, dass die Mannschaft, wenn die meisten Spieler wieder an Bord sind, auf gutem 3.-Liga-Niveau spielen wird. Nach der Winterpause wird sich weisen, ob diese These des routinierten Trainers, den solche Negativerlebnisse nicht so leicht aus der Bahn werfen, auch greifen wird.

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

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