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FUSSBALL: FC Stans plagen grosse Offensivsorgen

Der FC Stans startet mit je einem Sieg und Remis zufriedenstellend in die Rückrunde der 2. Liga regional. Die Partie gegen den FC Sins wird zeigen, in welche Richtung der Weg der Nidwaldner gehen wird.
Will mit dem FC Stans zurück auf die Siegesstrasse: David Lehmann (in Rot), hier im Spiel gegen Altdorf. (Bild: Urs Hanhart (Stans, 6. Mai 2017))

Will mit dem FC Stans zurück auf die Siegesstrasse: David Lehmann (in Rot), hier im Spiel gegen Altdorf. (Bild: Urs Hanhart (Stans, 6. Mai 2017))

Noch elf Partien lang haben Toni Durrer und Rocco Perrone beim Zweitligisten FC Stans das Sagen. Dann übergibt das Trainer-Duo eine gut funktionierende Mannschaft in die Hände des bisherigen Sportchefs Benji Hess und des langjährigen Fanionspielers Mario Schaub. «Wir hatten bei unserem Engagement für zwei Jahre zugesagt. In der Winter­pause gingen wir über die Bücher und haben entschieden, kein drittes Jahr beim FC Stans anzuhängen», erklärt Toni Durrer diesen Schritt. «Die Familie soll in Zukunft wieder im Vordergrund ­stehen», so Durrer weiter.

Als krönenden Abschluss will das Trainer-Duo zusammen mit dem Team «eine tolle Rückrunde hinlegen», mit dem Ziel, Ende Saison einen Rang in der oberen Tabellenhälfte zu belegen. Mit dem 4:2-Sieg gegen Obergeissenstein und dem 1:1-Remis in Sempach konnten die Stanser einen guten Start hingelegen. «Im Spiel gegen Sempach wäre gar noch mehr möglich gewesen», blickt Durrer zurück. Nur zwei Minuten nach der 1:0-Führung (65.) durch Fabian Howald hatte nämlich Kevin Gamma eine sogenannte «Hundertprozentige» vergeben. «Statt 2:0 zu führen, kassierten wir drei Minuten später den 1:1-Ausgleich», trauerte der Fussballfachmann noch der vergebenen Chance nach.

Die Stanser, welche in Malta eine Super-Trainingswoche absolvieren konnten und eine nahezu perfekte Vorbereitung hinter sich haben, blicken den nächsten Partien aber nicht ohne ­Sorgen entgegen. «Das knappe 20-Mann-Kader, darunter drei Torhüter, lässt kaum Alternativen zu», weiss Durrer. Und nach den weiteren verletzungsbedingten Ausfällen von Livio Bühler und Routinier Ives Thalmann muss Toni Durrer «in der Offensive ­einige Umstellungen in Kauf nehmen». Doch auch diese Offensiv-Baustelle bringt den Trainer-Routinier nicht aus der Ruhe. «Mit dem Schicksal hadern nützt rein gar nichts. Ich muss mit dem Spielermaterial auskommen, welches mir zur Verfügung steht.»

Durrer erwartet einen ­unbequemen Gegner

An die Spiele gegen Sins (10. Rang, 17 Punkte) haben die Stanser gute Erinnerungen. In der Vorrunde zeigten die Nidwaldner eine Topleistung und schickten die Aargauer mit einer 4:0-Packung nach Hause. Dieses Resultat ist für Toni Durrer aber nicht mehr relevant. Die Freiämter haben in der Winterpause mit fünf Spielern, darunter der 2.-Liga-inter-erprobte Kim Marolf (ex Hochdorf und Hergiswil) verstärkt.

Stans dürfte nach dem 4:1-Sieg von Sins gegen den FC Malters – Marolf erzielte dabei zwei Tore – auf einen motivierten Gegner treffen. Trainer Durrer erwartet so heute Abend (20.15, Eichli) einen unbequemen Gegner. «Wir werden uns gegen die Sinser aber zu wehren wissen», gibt sich der Stanser Trainer trotz des Ver­letzungspechs und der Pro­bleme im Offensivbereich optimistisch. Nach diesem Spiel wird man sehen, in welche Richtung die Wege der Stanser und Sinser gehen werden.

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch


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