FUSSBALL: «FCL Futuro» löst sich auf

Die Erfolgsgeschichte ist zu Ende: Das «Team Futuro» zieht sich im Sommer aus der 3. Liga Gruppe 2 zurück. Dadurch dürfte es einen zusätzlichen Aufsteiger geben.

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FCL-Spieler Valon Morina (links) im Kopfballduell mit Gianluca Gramigna vom FC Emmenbrücke. (Bild: Dominik Wunderli (Emmenbrücke, 6. Juni 2015))

FCL-Spieler Valon Morina (links) im Kopfballduell mit Gianluca Gramigna vom FC Emmenbrücke. (Bild: Dominik Wunderli (Emmenbrücke, 6. Juni 2015))

Das Projekt «Team Futuro» geht im Sommer zu Ende. Die Mannschaft zieht sich vom Meisterschaftsbetrieb der 3. Liga Gruppe 2 zurück. Gründer Valon Metolli schreibt in einer Mitteilung, die auf regiofussball.ch veröffentlicht wurde, dass berufliche und private Entwicklungen zu diesem Entscheid geführt hätten.
Das «Team Futuro» ist Teil des FC Luzern und wurde vor sechs Jahren als 5.-Liga-Mannschaft gegründet. Es bestand vor allem aus ehemaligen FCL-Junioren und wurde von Hoffenheim-Profi Pirmin Schwegler finanziell unterstützt. Seit 2013 spielt «FCL Futuro» in der 3. Liga. Momentan belegt die Mannschaft Rang 7.

FCL könnte Platz behalten

Markus Berwert, Geschäftsstellenleiter des Innerschweizerischen Fussballverbandes (IFV) erklärt, dass ein Rückzug Einfluss auf das Aufstiegsrennen in der 4. Liga hätte: «Es würde einen Aufsteiger mehr geben», sagt er. Jedoch könne der FC Luzern den Platz in der 3. Liga mit einer anderen Mannschaft besetzen.
In der 4. Liga befindet sich momentan eine Mannschaft des FC Luzern auf einem Aufstiegsplatz. Es ist also gut möglich, dass der FCL auch in der kommenden Saison in der 3. Liga vertreten ist.

jvf