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FUSSBALL: FCL U21 erreicht Aufstiegsspiele

Noch vier Spiele sind in der 1. Liga zu absolvieren. Bereits steht fest: Der FC Luzern U21 spielt um den Aufstieg in die Promotion League. Der FC Sursee schlägt sich beim 1:3 gegen den FCL überraschend gut.
René Barmettler
Gleich drei Luzerner Akteure – Idriz Voca, Remo Arnold und Phy Nguyen (von links) – kümmern sich um den Surseer Mittelfeldspieler Lazar Lukic. (Bild: Pius Amrein (Sursee, 29. April 2017))

Gleich drei Luzerner Akteure – Idriz Voca, Remo Arnold und Phy Nguyen (von links) – kümmern sich um den Surseer Mittelfeldspieler Lazar Lukic. (Bild: Pius Amrein (Sursee, 29. April 2017))

René Barmettler

rene.barmettler@luzernerzeitung.ch

Aufregung in der 84. Minute: Nach einem Entlastungsangriff des FC Luzern U21 pfiff der Schiedsrichter einen Foulpenalty gegen den FC Sursee. Dieser Entscheid war korrekt. Gar nicht okay war, dass drei Sekunden zuvor der Linienrichter ein klares Offside nicht als solches erkannt hatte. Bereits der vorentscheidende Treffer durch Rrezart Hoxha zum 3:1 für den FCL roch nach einer Abseitsposition. Zweifelhaft bleibt auf jeden Fall, ob der Linienrichterentscheid richtig war, die Fahne unten zu belassen.

Nun denn, Sursee-Hüter Marco Peterhans bügelte den Flop des Unparteiischen an der Linie aus und behändigte den Strafstoss, den FCL-Verteidiger Phy Nguyen schwach getreten hatte. Die Stadtluzerner siegten schliesslich mit 3:1. Am Ende sah das aber nicht mehr so souverän aus, wie das junge Team die erste Halbzeit gestaltet hatte. Dazu später mehr. «Wir hatten Mühe, als Sursee in der zweiten Halbzeit die Spielweise und das System geändert hatte», analysierte FCL-Trainer Gerardo Seoane hinterher. Und er wand dem Heimteam, das sich in Abstiegsgefahr befindet, ein Kränzchen. «Die hohen Bälle konnten sie gut behaupten und brachten uns mehrmals in Bedrängnis.»

Nichtsdestotrotz holte der FCL weitere drei Punkte. Und nach der 1:3-Niederlage von Münsingen bei den Black Stars Basel ist klar: Die U21-Equipe qualifiziert sich für die Aufstiegsrunde. «Trotz des grossen Vorsprungs war es zuletzt nicht sehr einfach, dass das Team die Konzentration und die Gier hochhielt», stellte Seoane fest.

«Sonntagsschuss» von Nicolas Kränzle

In der ersten Halbzeit war von fehlender Gier und Konzentration indes wenig festzustellen. Spielerisch leicht kombinierten sich in der 9. Minute die Gäste durch die Abwehrreihen der Surseer, Filip Ugrinic schloss mit einem Flachschuss zum 1:0 ab. Das 2:0 in der 17. Minute bezeichnete Sursee-Trainer André Grüter als «Sonntagsschuss». FCL-Aussenverteidiger Nicolas Kränzle hielt aus rund 28 Metern drauf – der Ball flog unhaltbar in den Torwinkel. Hätte Peterhans kurz vor der Pause gegen Dario Ulrich nicht in extremis abgewehrt, die zweite Halbzeit wäre wohl weniger attraktiv geworden. So aber kam nochmals Spannung in dieses lebhafte Spiel. Vor der Pause liess Sursee noch eine Grosschance aus, in der 49. Minute markierte dann Emanuel Pinto Teixeira das 1:2.

Die Spannung blieb dann allerdings nur kurz aufrecht, weil fünf Minuten danach das umstrittene 1:3 fiel. «Wir wollten ohne Druck und mit Freude in dieses Spiel», sagte André Grüter. «Doch leider haben wir in der ersten Halbzeit nicht an uns geglaubt.» Nach der Umstellung auf ein 3-3-4 erarbeitete sich Sursee einige Chancen. «Der FCL hatte zwar mehr Chancen. Aber wir hätten einen Punkt verdient gehabt.» Moral für die nächsten Partien haben die Surseer aber ­allemal getankt.

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