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FUSSBALL: Freundschaft und grosse Ziele

Michael Koch und Michael Ludäscher kommen aus Muri zum FC Schötz. Für Koch ist es die Rückkehr an den Ort, an dem er als Fussballer am erfolgreichsten war.
Stephan Santschi
Zusammen wollen sie in die Aufstiegsrunde: Michael Ludäscher (links) und Michael Koch. (Bild Pius Amrein)

Zusammen wollen sie in die Aufstiegsrunde: Michael Ludäscher (links) und Michael Koch. (Bild Pius Amrein)

Stephan Santschi

Sie sind nicht gering, die Erwartungen an Michael Koch. Schötz-Trainer René Erlachner schildert sie so: «Ein ganzes Dorf freut sich auf seine Rückkehr. Er hat eine sehr gute Athletik und einen unglaublichen Schuss. Er ist ein Stürmer, der 10 bis 15 Tore garantiert.» Der Gelobte selber geniesst seine Popularität und reicht die Blumen artig zurück: «In Schötz hatte ich meine beste Zeit als Fussballer. Ich war mittlerweile schon ein paar Mal wieder im ‹Schlössli-Pub›. Ich sah einige alte Bekannte, die sagten, sie kämen nun wegen mir wieder an die Matches.» Am nächsten Samstag haben sie dazu erstmals die Gelegenheit, allerdings auswärts. Die Schötzer starten in Zug in die neue 1.-Liga-Saison (16.00, Herti Allmend).

Zwischen 2008 und 2012 lief Koch während dreieinhalb Spielzeiten für die Schötzer auf. Hoffnungen auf eine Karriere als Profi machte er sich damals. «Ich war in Aarau im Probetraining. Doch es hat nicht geklappt. Mittlerweile habe ich mich darauf eingestellt. Es ist gut so, wie es ist», versichert Koch. 29-jährig ist er nun, wohnhaft in Suhr, angestellt als Liegenschaftsunterhalter bei ISS. Zuletzt spielte er beim FC Muri und war damit Gegner des FC Schötz.

Michi im Sturm, Michi in der Abwehr

Koch ist dabei nicht der einzige Neuzugang aus Muri, auch Michael Ludäscher kommt vom Verein aus dem Freiamt ins Luzerner Hinterland. Der Vorname ist nicht das Einzige, was sie verbindet. In den letzten Jahren entstand zwischen den beiden Fussballern eine Freundschaft neben dem Platz. Im Aarauer Nachwuchs kickten sie erstmals im gleichen Team, zuletzt standen sie in Baden und Muri gemeinsam unter Vertrag. «Den einen gibt es nicht ohne den anderen», sagt Schötz-Trainer Erlachner und lacht. In Abrede stellt das keiner der beiden Protagonisten. «Wir unternehmen privat viel zusammen, gehen ab und zu eins trinken. Michi ist ein guter Typ und hat das Herz am rechten Fleck. Zudem hat er ganz gerne mal ein Bier», berichtet Ludäscher schmunzelnd. Koch meint derweil zu seinem Compagnon: «Ein super Typ. Mit ihm kann man jeden Seich machen.»

In fussballerischer Hinsicht ist ihnen in Schötz aber nicht nach Schabernack zu Mute. Beide streben nach grossen Zielen, nennen unumwunden die Aufstiegsspiele als Ziel. Ein hehres Vorhaben für eine Mannschaft, die sich in den letzten Jahren eher nach hinten hat orientieren müssen. «Mit unseren Spielern ist das möglich», betont Koch. Während er im Angriff mit Eduard Nikmengjaj und Claudio Zenger für die Tore sorgen soll, kommt Ludäscher die Rolle des Abwehrstabilisators zu. Gemeinsam mit Captain Luca Ferricchio wird er die Innenverteidigung bilden. «Ich rede auf dem Platz sehr viel, ich will eine Leaderfunktion übernehmen», sagt Ludäscher.

Ludäschers Profizeit in Aarau

Was Koch verwehrt blieb, hat Ludäscher während fünf Jahren erlebt. Beim FC Aarau war er Profi in der Challenge League, kurzzeitig weilte er als Ausleihe beim damaligen Ligakonkurrenten Gossau. «Ich wollte Aarau verlassen, hatte weitere Angebote aus der Challenge League. Doch mir war es lieber, schon mit 24 als erst mit 32 Jahren den Schritt ins Berufsleben zu machen», erklärt der heute 28-Jährige aus Niedergösgen. Bei den Helvetia Versicherungen ist er gegenwärtig im Aussendienst als Finanzberater tätig. Seinen Wechsel zu Schötz hat ihm neben Trainer Erlachner freilich auch Michael Koch schmackhaft gemacht: «Er schwärmte vom Verein, vom Zusammenhalt, von der familiären Atmosphäre.» Auch die Infrastruktur mit dem Kunstrasen befände sich auf Top-Niveau.

1. Liga, Gruppe 2. Teams: SC Buochs, FC Luzern U 21, FC Schötz, FC Sursee, Zug 94, FC Baden, FC Muri, FC Black Stars, Bassecourt (Aufsteiger), SR Delémont, FC Münsingen, FC Solothurn, FC Wangen bei Olten, FC Thun Berner Oberland U 21.

Zuzüge: Michael Koch, Michael Ludäscher (beide Muri), André Grüter (Buttisholz), Aaron Hönger-Acosta (Kriens).

Abgänge: Halit Bajrami (Kriens), Vasko Ostojic, Philip Bolliger (beide Willisau), Blendian Rushiti (?).

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