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FUSSBALL: Glückstreffer in letzter Minute

Der FC Gunzwil (2. Liga) hat die 0:3-Niederlage gegen Ägeri gut verdaut. Er schlug den FC Stans mit 3:2 und bleibt auf Aufstiegskurs.
Ruedi Vollenwyder
Der Stanser Sandro Schaub (links) versucht hier, den Lauf des Gunzwilers Daniele Carriero zu stören. (Bild: Dominik Wunderli (Stans, 22. April 2017))

Der Stanser Sandro Schaub (links) versucht hier, den Lauf des Gunzwilers Daniele Carriero zu stören. (Bild: Dominik Wunderli (Stans, 22. April 2017))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

«Sicher ist auch Glück dabei, wenn man in der letzten Spielminute das Siegtor erzielen kann.» Mit diesen Worten umschreibt Gunzwil-Trainer und Siegtorschütze Sascha Imholz die gehobene Gemütslage nach dem 3:2-Sieg gegen den FC Stans.

Auf der gegnerischen Seite machte sich nach der vierten Niederlage in Serie der Frust breit. Bei Sandro Howald, dem nach der Gästeführung durch ein Kopfballtor durch Till Fleischli (19.) der 1:1-Ausgleich (20.) gelang, war die Niedergeschlagenheit bei der Spielanalyse anzumerken: «Am Einsatz hat es sicher nicht gefehlt. Jeder Spieler ist für den anderen gelaufen, jeder hat gekämpft. Doch am Schluss fehlte uns das Glück.» Er ärgerte sich auch über seine vergebene Topchance in der 86. Minute, als er allein auf den Gunz­wil-Torhüter Thomas Lüthi zulaufen konnte. «Ich habe beim Abschluss zu lange überlegt, statt den Ball einfach ins Tor zu schiessen. Und weg war die Chance. So ist halt Fussball», meinte der 19-jährige Banklehrling zu dieser verpassten Möglichkeit.

Perfider Corner führt zum Siegtreffer

Und sagte trotzig: «Irgendeinmal landen die Bälle auch wieder zu unseren Gunsten im gegnerischen Netz.» Für die Stanser ist nach dieser vierten Niederlage in Serie der Aufstiegszug wohl abgefahren. So geniesst der IFV-Cup für die Nidwaldner nun höchste Priorität. «Mit einem Erfolg über den FC Littau wollen wir den Einzug in den Halbfinal schaffen und so auf die Siegesstrasse zurückkehren», meinte Sandro Howald kämpferisch.

Die Zuschauer sahen in diesem hart, manchmal auch überhart geführten Verfolgungsmatch hinter Leader Sarnen eine sehr attraktive Partie ohne grosse Flauten. Stans versuchte mit einem schnell angelegten Passspiel, dem allerdings etwas die Genauigkeit abging, zum Erfolg zu kommen. Gunzwil operierte vielfach mit weiten Bällen auf die schnellen Sturmspitzen. Doch so richtig gefährlich wurde es vor den beiden Toren in den ersten 45 Minuten nicht. Die beiden Torhüter waren, trotz der Gegentore, praktisch arbeitslos.

In der 47. Minute wähnten sich die Stanser wohl noch in der Pause und liessen jegliche Verteidigungsarbeit vermissen. Ibrahim Terzimustafic konnte mit dem Ball am Fuss ungehindert Richtung Tor spazieren, passte zu Timo Fleischli, der den Ball nur noch zur Gunzwiler 2:1-Führung einschieben musste. Die nun mit mehr Druck nach vorne spielenden Stanser wurden in der 69. Minute mit dem 2:2-Ausgleich belohnt. Fabian Howald lancierte mit einem Traumpass Sandro Schaub, der sich diese Chance nicht entgehen liess und sein Team «wieder ins Geschäft» zurückschoss, ehe in der Nachspielzeit Gunzwils Spielertrainer Sascha Imholz einen perfiden Cornerball von Thimo Fleischli zum Siegtor einköpfeln konnte. Der bald 30-jährige Sascha Imholz meinte nach der Partie sachlich: «Wir haben zwar gewonnen, der Match hätte aber auch zu Gunsten der Stanser kippen können.»

Druck, aufzusteigen, besteht keiner

Dank diesen drei Punkten bleibt Gunzwil weiter auf dem aufstiegsberechtigten 2. Rang. Will Gunzwil überhaupt in die 2. Liga inter zurück? Sascha Imholz erklärt: «In erster Linie wollen wir uns spielerisch und auch im taktischen Verhalten verbessern und jeweils einen Schritt vorwärtsmachen. Aber wenn wir den Aufstieg sportlich schaffen, dann nehmen wir diese neue Herausforderung auch an.» Er präzisiert: «Der Mannschaft wird vom Verein her kein Druck aufgebürdet. Und mir macht es sichtlich Spass, mit dieser doch recht jungen Truppe zusammenzuarbeiten. Ob es dann zum Aufstieg reicht, das wird sich weisen.»

IFV-Cup

Viertelfinals. Heute (alle 20.00): Rotkreuz (3.) – Steinhausen (3.). Menzingen (3.) – Altdorf (2.). Littau (2.) – Stans (2.). Emmen (2.) – Küssnacht (2.).

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