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FUSSBALL: Hergiswiler lassen nicht locker

Der FC Hergiswil (2. Liga inter) lässt trotz schwachem Spiel gegen den FC Perlen-Buchrain nichts anbrennen. Der Leader gewinnt 2:1 und freut sich auf den anstehenden Knüller gegen den SC Goldau.
Ruedi Vollenwyder
Der Hergiswiler Stürmer Simon Wielandt (rechts) behauptet im Zweikampf mit dem Perler Verteidiger Kilian Wiederkehr den Ball. (Bild: Roger Grütter (Buchrain, 28. April 2018))

Der Hergiswiler Stürmer Simon Wielandt (rechts) behauptet im Zweikampf mit dem Perler Verteidiger Kilian Wiederkehr den Ball. (Bild: Roger Grütter (Buchrain, 28. April 2018))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Mit sechs Punkten Rückstand auf den SC Goldau startete der FC Hergiswil als erster Verfolger in die Rückrunde. Trainer Marc Odermatt damals zu dieser Ausgangslage: «Der erreichte zweite Tabellenplatz ist für mich sekundär. Es bleibt alles beim Alten, wie schon vor Saisonbeginn zelebriert. Wir sind glücklich, dass wir in der 2. Liga inter spielen dürfen. Da gehören wir auch hin und fühlen uns wohl.» So wohl, dass die Nidwaldner vor dem Match gegen den FC Perlen-Buchrain plötzlich als Tabellenführer grüssen. Bleiben Sie bei ihrer Aussage, Marc Odermatt? Er bekennt kurz und bündig: «Ja!» Beim Thema Aufstieg spricht er gleich deutlich: «Das müssen Andere entscheiden.» Und fügte an: «Mein Team soll das Momentum nun geniessen. Denn es wäre schlimm, wenn meine Spieler diesen guten Lauf nicht ausleben dürften.»

Zurück zum Spiel gegen den FC Perlen-Buchrain, der sich gegen einen Abstieg wehren muss. Dieses lief denn auch gar nicht nach dem Gusto der Truppe um Trainer Saba Velic. Schon in der 17. Minute musste man einen Foulpenalty akzeptieren, den Devin Arnold souverän zur 1:0-Führung für die Nidwaldner verwertete. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Ardian Krasniqi. Er scheiterte allein vor FCH-Goalie Sven Hochmuth (28.). Es war eine erste Halbzeit mit tiefem spielerischen Gehalt und praktisch ohne Torchancen. Beide Teams übertrafen sich in diesem Fehlpass-Festival. Marc Odermatt monierte: «Von unserer Seite gesehen war dies die schlechteste Saisonleistung. Normalerweise verliert man solche Spiele.»

Doch dieses Szenario traf nicht ein. Nach einem Ausflug von FCH-Goalie Sven Hochmuth ohne Folgen (59.) brauchte es schon einen Effort des eingewechselten Florian Eberhard, um der Hergiswiler Leaderposition gerecht zu werden. Sein erfolgreiches Solo brachte Hergiswil die 2:0-Führung ein. Zu mehr als zum 1:2-Anschlusstreffer durch Michael Budmiger (79.) reichte es den toll kämpfenden, aber auch ungeduldig agierenden Perler nicht mehr. Saba Velics trockener Kommentar auf die Frage, was sein Team gegen den Leader falsch gemacht habe: «Wir haben zwei Tore zugelassen.» Er sah denn auch keinen grossen Klassenunterschied. «Es ist wie es ist. Uns wird nichts geschenkt. Wir arbeiten weiter. Im nächsten Spiel gegen Ibach werden wir wieder angreifen. Denn wir wollen oben bleiben. Ein möglicher Punktgewinn gegen die Hergiswiler wäre aber für die Moral Gold wert gewesen», sinnierte Saba Velic, der gegenwärtig am A-Trainerdiplom arbeitet.

Aufstieg wird immer mehr zum Thema

Für den Hergiswiler Captain Yves Erni war dieses Derby «ein schwieriges Spiel». Und schickt ein Kompliment in Richtung des Gegners. «Perlen hat sehr gut gespielt. Wir hatten echt Mühe mit ihrer offensiv angelegten Spielanlage. Sie waren im Gegensatz zu uns mit viel mehr Leidenschaft dabei.» Dass es trotz dieser fehlenden Leidenschaft und dem schwachen Zweikampf-Verhalten in der ersten Halbzeit für den 2:1-Sieg reichte, stimmt den 23-jährigen Abwehrchef, der in der Saison 2011/12 auf 2.-Liga-inter-Niveau debütierte, für die nächsten Partien zuversichtlich. «Jetzt freuen wir uns extrem auf den Heimknüller gegen den SC Goldau.» Um diesen erfolgreich zu gestalten, braucht es aber eine gewaltige Leistungssteigerung, wenn man das Wort «Aufstieg» in die Runde werfen will. Yves Erni schmunzelnd: «Ja, ein Aufstieg wird je länger je mehr zu einem Thema. Doch ein solcher ist noch sehr weit weg.»

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