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FUSSBALL: Hildisrieden wagt Neuanfang

Drittligist Hildisrieden verliert gegen Emmenbrücke 1:5. Nicht weiter schlimm für die Michelsämter, die sich zuvor vom Trainer getrennt haben.
«Wir haben unser Herz beim HSV. Daher war es für uns klar, dass wir helfen.» Lukas Frischkopf, Neuer Trainer Hildisrieder SV

«Wir haben unser Herz beim HSV. Daher war es für uns klar, dass wir helfen.» Lukas Frischkopf, Neuer Trainer Hildisrieder SV

«Mittelfristig wollen wir uns in dieser Liga halten, junge und eigene Spieler ins Fanionteam integrieren. Das Erreichen der Aufstiegsspiele zur zweiten Liga wäre eine schöne Zugabe, ist aber kein Muss. Das fordern wir nicht», so das Statement des Vizepräsidenten Reto Estermann (28) nach der 1:5-Niederlage gegen Emmenbrücke. Verständlich ist Estermanns Aussage, denn das Fanionteam schaffte erst im letzten Frühling die Promotion. «Wir bleiben auf dem Boden der Realität und wissen die Lage richtig einzuschätzen. Wir sind Fünfter, haben derzeit keine Abstiegsängste auszustehen und können in Ruhe weiterarbeiten. Das ist positiv, deshalb werden wir die Realität aber nicht verlieren.»

Vielmehr zu kämpfen haben die Michelsämter im personellen Bereich. Es sind mehrere Funktionen im Vorstand vakant, so auch das Amt des Präsidiums oder Juniorenobmanns. Letzte Woche trennte sich das Fanionteam zudem von Trainer Roli Lischer (57). Estermann, der nebst seinem Amt auch noch als Pressechef figuriert: «Es gab Meinungsverschiedenheiten, und wir hatten verschiedene Auffassungen. Die einzig richtige Lösung war für die Mannschaft und deren Zukunft, die Zusammenarbeit sofort zu beenden.» Neu trainiert bis im Sommer wird der Drittligist von Lukas Frischkopf (27) und Beat Niederberger (28). Die beiden sind langjährige und ehemalige Fanionspieler und kennen den Verein bestens. «Wir haben unser Herz beim HSV. Daher war es für uns klar, dass wir helfen. Unser Ziel ist es, das Team im Mittelfeld zu halten. Auch wollen wir Nachwuchsspieler integrieren», formulierte Frischkopf. Wer im Sommer das Zepter auf dem Sportplatz Bogehüsli übernimmt, ist offen.

Aufstiegsspiele im Visier

Für Emmenbrücke, das in der Vergangenheit zwei Mal in den Aufstiegsspielen scheiterte und einmal die Promotionsspiele mit dem 3. Rang verpasste, strebt den 2. Rang an. FCE-Präsident Franco Gulli (35): «Wir wollen in die Aufstiegsspiele und werden alles daran setzen, dies zu erreichen. Doch wir werden gefordert sein und haben mit Leader Horw und Nottwil noch zwei starke Mitkonkurrenten vor uns, das sind wir uns bewusst.» In den Direkt­duellen gegen diese Gegner kann sich der FCE «Big Points» sichern. An Qualität mangelt es dem Team von Trainer Jean-Daniel Gross (51) nicht, denn es hat sich im Winter mit Samir Draganovic (Baar), Sascha Kokanovic (Kickers Luzern), Met Deva (Littau) und Albert Gashi (Sins) verstärkt. Gulli: «Die Qualität stimmt, auch um die Kameradschaft ist es bestens bestellt. Wir hatten erstmals seit zehn Jahren wieder ein Trainingslager durchgeführt. Das Team ist noch näher zusammengerückt. Es macht Freude, wenn ich sehe, wie sich das alles entwickelt.» Übrigens: am Samstag (18.00, Stadion Gersag) kommt es zum Spitzenkampf: Emmenbrücke empfängt Nottwil.

Michael Wyss

regionalsport@luzernerzeitung.ch

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