FUSSBALL: Hitzfeld: «Das war grossartige Unterhaltung»

Ottmar Hitzfeld war nach dem 1:0 gegen Slowenien und dem gelungenen Abschluss der WM-Kampagne rundum zufrieden. «Das war für die Zuschauer grossartige Unterhaltung».

Stefan Wyss (si), Bern
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Coach Ottmar Hitzfeld gab am Donnerstag bekannt, dass er nach der WM aufhört. (Bild: Keystone)

Coach Ottmar Hitzfeld gab am Donnerstag bekannt, dass er nach der WM aufhört. (Bild: Keystone)

Hitzfeld freute sich, dass der abschliessende Sieg mit einer Mannschaft gelungen war, die er im Vergleich zum Spiel in Albanien auf sieben Positionen geändert hatte. «Ich freue mich für diese Spieler, die heute mal von Beginn weg dabei sein konnten, die aber auch als Ersatzspieler einen wichtigen Beitrag zur WM-Qualifikation beigetragen haben.»

Ganz besonders hob Hitzfeld den Ersatzkeeper Yann Sommer hervor, der in der letzten halben Stunde drei Grosschancen der Slowenen abgewehrt hatte. «Wir müssen uns bei ihm bedanken. Er hat toll gehalten.» Höhepunkt eines «Kampfspiel, das auch 4:4 hätte ausgehen können», war aber auch für Hitzfeld der Treffer von Granit Xhaka in der 74. Minute. Der Nationalcoach wurde fast euphorisch und sprach von einem «sensationellen Weitschuss».

Coach Ottmar Hitzfeld und Innenverteidiger Fabian Schär jubeln mit den Fans nach dem Spiel. (Bild: Keystone)
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Inler, Ziegler, Sommer, Benaglio, Behramj und Stocker jubeln nach dem Schlusspfiff mit den Fans. (Bild: Keystone)
Die Schweizer Nati bedankt sich beim Publikum im Stade de Suisse in Bern. (Bild: Keystone)
Johan Djourou im Kopfballduell mit Andraz Kirm. (Bild: Keystone)
Tranquillo Barnetto (links) im Laufduell mit Nejc Pecnik. (Bild: Keystone)
Blerim Dzemaili zieht ab. (Bild: Keystone)
Gökhan Inler (rechts) gegen Kampl und Merelj. (Bild: Keystone)
Slowenien-Torhüter Samir Handanovic wehrt gegen Granit Xhaka ab. (Bild: Keystone)
Valentin Stocker jubelt nach dem Schlusspfiff mit den Fans. (Bild: Keystone)
Granit Xhaka (links) und Pajtim Kasami jubeln. (Bild: Keystone)
Granit Xhaka jubelt nach seinem Tor mit den Ersatzspielern. (Bild: Keystone)
Über 22'000 Zuschauer kamen ins Stadion. (Bild: Keystone)
Jubel bei den Schweizer Spielern Djourou, Xhaka, Inler, Mehmedi, Dzemaili und Senderos. (Bild: Keystone)
Fans im Stade de Suisse vor dem Spiel. (Bild: Keystone)
Michael Lang versucht sich spektakulär gegen Andraz Struna durchzusetzen. (Bild: Keystone)
Reto Ziegler (rechts) gegen Miso Brecko. (Bild: Keystone)
Johan Djourou (rechts) gegen Kevin Krampl. (Bild: Keystone)
Granit Xhaka zieht ab und trifft. (Bild: Keystone)

Coach Ottmar Hitzfeld und Innenverteidiger Fabian Schär jubeln mit den Fans nach dem Spiel. (Bild: Keystone)

Ein Lob erhielt Debütant Pajtim Kasami für seinen erstaunlichen Kurzeinsatz. Der Captain der U21-Auswahl kann nach seinem ersten Einsatz in der A-Nationalmannschaft nicht mehr für einen anderen Verband spielen. «Er hat im Training schon gezeigt, dass er Power hat und trotz seiner Grösse sehr schnell im Antritt ist. Ich habe ihn eingewechselt, weil ich hoffte, dass er etwas entscheidendes bewirken kann und nicht, um ihn definitiv an die Schweiz zu binden.»

Noch während der Pressekonferenz erfuhr Hitzfeld vom 2:2 Italiens gegen Armenien, womit die Schweiz an der Gruppenauslosung am 6. Dezember zu den acht Top-Teams des Topf 1 gehört. «Das lässt mich jetzt etwas ruhiger schlafen und die Vorfreude auf die WM wird noch grösser. Es ist auch sportlich ein Vorteil, denn wir können nun den ganz grossen Nationen vorerst aus dem Weg gehen», so Hitzfeld. Dann schob er nach: «Dann treffen wir zu einem späteren Zeitpunkt auf sie.»