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FUSSBALL: HSV nicht mehr bundesligareif

Der Hamburger SV bleibt weiterhin tief im Abstiegssumpf stecken. Gegen das Spitzenteam von Bayer Leverkusen gelingt dem HSV kein Befreiungsschlag.
Peer Lasse Korff (sid), Hamburg
Hamburgs Filip Kostic wird von Leverkusens Panagiotis Retsos (links) und Tin Jedvaj in die «Zange» genommen. (Bild: Martin Rose/Getty)

Hamburgs Filip Kostic wird von Leverkusens Panagiotis Retsos (links) und Tin Jedvaj in die «Zange» genommen. (Bild: Martin Rose/Getty)

Peer Lasse Korff (SID), Hamburg

sport@luzernerzeitung.ch

Der erste Abstieg des Hamburger SV aus der Bundesliga zeichnet sich immer mehr ab. Am 23. Spieltag kassierte das nun seit zehn Partien sieglose Team von Trainer Bernd Hollerbach gegen Bayer Leverkusen eine 1:2(0:1)-Niederlage und hat als Vorletzter schon sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Die spielerische Leistung der Hanseaten war über weite Strecken nicht bundesligareif. Bayer Leverkusen dagegen bestätigte sich als Spitzenteam.

Vor dem Führungstor der Gäste leistete sich der Hamburger Verteidiger Douglas Santos ein Blackout. Er verlor im Strafraum den Ball an den Leverkusener Shootingstar Leon Bailey, welcher den HSV-Keeper Christian Mathenia gekonnt aussteigen liess und zur Führung einschoss (40.).

Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Kai Havertz auf 2:0 für Leverkusen. Das war in der 50. Minute. Der Anschlusstreffer von Andre Hahn (71.) brachte den Hausherren zwar wieder Hoffnung auf wenigstens einen Punkt. Die Hoffnung beziehungsweise der Wunsch blieb allerdings unerfüllt blieb.

Rustikales statt ein Leckerbissen

Angesichts der schweren sportlichen Schieflage dürfte die mit Spannung erwartete Mitgliederversammlung des HSV heute mit dem Duell zwischen HSV-Präsident Jens Meier und Herausforderer Bernd Hoffmann schon ziemlich ungemütlich werden. Die sportliche Bilanz jedenfalls ist verheerend.

HSV gegen Leverkusen – das Duell stand in den vergangenen Spielzeiten häufig für enorm aggressiv geführte Aufeinandertreffen. Die Gäste reisten mit entsprechendem Respekt an die Elbe. Und der HSV – erstmals seit Hollerbachs Amtsantritt mit Sturmjuwel Jann-Fiete Arp in der Startelf – war tatsächlich keineswegs auf einen Fussball-Leckerbissen aus. In der Defensive begegneten die Platzherren der talentierteren Leverkusen-Elf durchaus mit rustikalen Mitteln.

Die Härte bekam beispielsweise Wendell früh zu spüren. Nach einem Foul von Mergim Mavraj musste der Brasilianer bereits in der 15. Spielminute ausgewechselt werden.

Bayer Leverkusen war das deutlich spielstärkere Team, kam aber erst in der 26. Minute bei einem Kopfball von Charles Aranguiz an den Aussenpfosten zur ersten gefährlichen Chance. Der Hamburger SV war in der ersten Hälfte nicht in der Lage, konstruktiv nach vorne zu spielen. Einen missglückten Abschluss von Arp werteten die Fans noch als kleinen Mutmacher (32.). Doch danach brachen die Gastgeber phasenweise ein.

Am Schluss wankte Leverkusen doch noch

Nach dem Seitenwechsel stellte HSV-Coach Bernd Hollerbach in der Defensive von einer Dreier- auf eine Viererkette um und brachte mit dem früheren Nationalspieler Hahn eine weitere Offensivkraft sowie später auch Bobby Wood für Arp (54.). Zunächst fehlte aber weiter ein Rezept, um die viel gefestigteren Leverkusener auszuspielen. Doch nach Andre Hahns Treffer kämpfte der HSV plötzlich wie wild und brachte Leverkusen noch einmal ins Wanken. Letztlich aber blieben die Bemühungen des Heimteams um ein Remis erfolglos.

Selbst der 1. FC Köln, der gegen Hannover 1:1 spielte, rückte bis auf drei Punkte an die Hamburger heran.

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