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FUSSBALL: Kaltstart bringt Kickers früh auf Verliererstrasse

Till Fischer soll mithelfen, dass die Mission Ligaerhalt (1. Liga) der Kickers Luzern erfolgreich verläuft. Doch der ehemalige Krienser kann die 0:4-Heimniederlage gegen Münsingen auch nicht verhindern.

Zweieinhalb Jahre ohne Fussball ist eine lange Zeit, vor allem wenn man wie Till Fischer vorher mit Leib und Seele diesem Hobby frönte. In der Vorbereitung auf die Saison 2015/16 hat es den damaligen SC-Kriens-Teamleader bei einem Misstritt böse erwischt – Kreuzband gerissen, zwei beschädigte Menisken und ein angerissenes Innenband. Zudem musste er sich noch zwei Zehenoperationen unterziehen. «Das war eine harte Zeit für mich. Aber auch eine Lebensphase, die mir die positiven Seiten abseits des Fussballs aufzeigten», blickt der Oberstufenlehrer auf diese fussballlose Zeit zurück.

Im ersten Rückrundenspiel gegen Münsingen absolvierte der 28-jährige Defensivspieler mit dem FC Kickers Luzern erstmals wieder einem Ernstkampf seit seiner Genesung. Schon als Junior spielte er beim Luzerner Stadtklub. Nun ist er zurückgekehrt, um mit den Kickers die Mission Ligaerhalt in Angriff zu nehmen. Die Lage ist prekär. Aus 14 Partien resultierten magere 6 Punkte. Nur sechs Treffer wurden erzielt, 48 Mal landete der Ball im eigenen Netz. Mit seiner Routine soll er nun mithelfen, die anfällige Abwehr zu stabilisieren.

Till Fischer ist mit Comeback zufrieden

Dieses Unterfangen gelang gegen das Spitzenteam aus Münsingen nur in der zweiten Halbzeit. Zu einem Punktegewinn reichte es nicht, denn Kickers lag bereits zur Halbzeit aussichtslos 0:4 zurück. Es war veritabler Kaltstart. Schon in der 3. Minute musste FCK-Goalie Nikolai Strässle erstmals hinter sich greifen. In der 21. Minute stimmte nach einem Eckball die Abstimmung nicht – 0:2. Und nach einem Doppelschlag von Maximilian Dreier (29./35.) war die Partie bereits gelaufen.

Mit seinem Comeback ist Fischer zufrieden. «Ich kann wieder schmerzfrei spielen, und auch der Spielrhythmus bereitet mir keine Probleme.» Enttäuscht war er dennoch: «Wir haben uns für dieses Spiel viel vorgenommen, wollten so lange wie möglich hinten nichts zulassen. Doch das frühe Gegentor brachte uns völlig aus dem Konzept. Die weiteren drei Gegentreffer unterstreichen die Verunsicherung in unserem Team.» Nach der Pause liessen die Luzerner keinen weiteren Gegentreffer zu. «Wir agierten dann als Team kompakter, doch Münsingen schaltete auch ein, zwei Gänge zurück», so Fischer.

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Black Stars – FC Luzern U21 0:3 (0:0)

Buschweilerhof. – 120 Zuschauer. – SR Hänggi. – Tore: 66. Riedmann 0:1. 72. Wolf 0:2. 93. Wolf 0:3. – Black Stars: Oberle; Muhmenthaler, Farinha, Micic, Mbatchou; Dieng (68. Basio), Uruejoma, Binaku, Alic; Kalayci (77. Mandal). Gaye. – Luzern: Enzler; Kränzle (80. Heini), Njau, Miranda, Feka; Arnold (71. Emini); Riedmann, Ugrinic, Wolf, Shabani (76. Trinkler); Hoxha. – Bemerkung: 29. Platzverweis Micic (grobes Foulspiel).

Kickers Luzern – Münsingen 0:4 (0:4)

Allmend-Süd, Kunstrasen. – 70 Zuschauer. – SR Bosnic. – Tore: 3. Murina 0:1. 21. Gasser 0:2. 29. Maximilian Dreier 0:3. 35. Maximilian Dreier 0:4. – Kickers Luzern: Strässle; Kisungu (36. Kistler), Kurmann, Till Fischer (66. Dere), Abaidia; Manuel Maumar (60. Villiger), Brzovic, Philippe Fischer, Beever, Aneas; Raijc. – Münsingen: Karrer; Thalmann, Schenkel, Mumenthaler, Rothen; Christen (60. Lavorato), Hubacher (66. Antonius Dreier), Murina, Erzinger (66. Strahm); Maximilian Dreier, Gasser. – Bemerkung: 87. Lattenschuss Villiger.

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