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FUSSBALL: Lospech: Lugano trifft in Luzern auf unattraktive Mannschaften

In Monaco hat am Freitag die Gruppen-Auslosung der Europa League stattgefunden. Lugano, das sein Heimspiel in der Swissporarena austrägt, trifft dabei auf die nicht gerade zugkräftigen Teams aus Pilsen, Bukarest und Beer-Sheva. Die Young Boys bekommen es mit Kiew, Belgrad und Skënderbeu zu tun.
In Monaco wurden die Gruppen der Europa-League-Saison 2017/18 ausgelost (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BRUN)

In Monaco wurden die Gruppen der Europa-League-Saison 2017/18 ausgelost (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BRUN)

Nun steht fest, welche Teams in der Gruppenphase der Europa League in der Luzerner Swissporarena gegen den FC Lugano antreten werden. Lediglich im Topf 4 eingeteilt, wird es das Team von Trainer Pierluigi Tami in der Gruppe G mit den (zumindest auf dem Papier) favorisierten Teams von Viktoria Pilsen (Topf 1), FCS Bukarest (Topf 2) und Hapoel Be'er-Sheva (Topf 3) zu tun haben. «In dieser Gruppe stellen wir klar die international unerfahrenste Mannschaft», so Tami.

Luganos Präsident Angelo Renzetti zeigte sich sehr zufrieden mit der Auslosung. «Wir können glücklich sein. Die Gruppe mit Milan und Rijeka hätte mir zwar sehr gefallen aufgrund der kurzen Reisen und des grossen Zuschaueraufmarschs. Ich bevorzuge aber den sportlichen Aspekt, und diesbezüglich ist unsere Gruppe eher machbar.»

Die Partien von Lugano in Luzern

28. September: FC Lugano - FC Steaua Bukarest
19. Oktober: FC Lugano - Viktoria Pilsen
23. November: FC Lugano - Hapoel Beer-Sheva

Die Young Boys bekommen es wiederum mit Dynamo Kiew zu tun. Gegen den Klub aus der ukrainischen Hauptstadt hatten sich die Berner in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League aufgrund der Auswärtstore-Regelung durchgesetzt.

Die weiteren YB-Gegner in der Gruppe B sind Partizan Belgrad mit dem ehemaligen St. Gallen-Spieler Everton und Skënderbeu Korça aus Albanien. Skënderbeu gewann zwischen 2011 und 2016 sechsmal in Folge den Meistertitel, in der letzten Saison kam der Klub in der heimischen Liga jedoch nicht über Rang 3 hinaus. Partizan gehört zu den Stammgästen auf der europäischen Bühne. Der Klub aus der serbischen Hauptstadt war an der ersten Europacup-Partie überhaupt beteiligt - 1955 im Meistercup beim 3:3 bei Sporting Lissabon. In dieser Saison scheiterte Partizan in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League an Olympiakos Piräus.

Die weiteren Gruppen

Gruppe A: Villareal, Maccabi Tel Aviv, Astana, Apollon Limassol.
Gruppe C:Braga, Ludogorets, Hoffenheim, Basaksehir Istanbul.
Gruppe D:AC Mailand, Austria Wien, Rijeka, AEK Athen.
Gruppe E:Olymique Lyon, Everton, Atalanta Bergamo, Konyaspor.
Gruppe F:Kopenhagen, Lokomotive Moskau, Sheriff.
Gruppe H:Arsenal London, Bate Borisov, Köln, Roter Stern Belgrad.
Gruppe I:Salzburg, Marseille, Vitória, Konyaspor.
Gruppe J:Athletic Bilbao, Hertha Berlin, Zorya, Östersund.
Gruppe K: Lazio Rom, Nizza, Waregem, Vitesse.
Gruppe L:Zenit St. Petersburg, Real Sociedad, Roenborg, Vardar.

Die Gruppenphase beginnt am 14. September und endet am 7. Dezember. Der Europa-League-Final findet am 16. Mai in Lyon statt.

zim/sda

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