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FUSSBALL: Malters geht neue Wege

Der FC Malters kam in der Vorrunde (2. Liga regional) nicht auf Touren. Trainer Ueli Käppeli will mit aussergewöhnlichen Trainings den stotternden Motor in der Rückrunde neu starten.
Ruedi Vollenwyder
Der FC Malters mit Manuel Koch (rechts) will zum Rückrundenstart den FC Altdorf (Cil Kartal) besiegen. (Bild: Pius Amrein (Malters, 20. August 2016))

Der FC Malters mit Manuel Koch (rechts) will zum Rückrundenstart den FC Altdorf (Cil Kartal) besiegen. (Bild: Pius Amrein (Malters, 20. August 2016))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Malters-Trainer Ueli Käppeli war bei der Trainerjob-Übernahme im letzten Sommer klar, dass ­diese Saison zu «keinem Selbst­läufer» wird. Die nur neun eroberten Punkte aus der Vorrunde und der daraus resultierende 10. Rang dokumentieren seine Skepsis. Nach der gelungenen Vorbereitung auf die Rückrunde hin ist der Gefühlspegel des 36-jährigen Käppeli aber deutlich gestiegen. Genauso wie bei den Spielern, welche sehr abwechs­lungsreiche Trainingslektionen erleben konnten. So nahm Brigitt Giezendanner, eine ausgebildete Fitnesstrainerin, die Malters-Akteure so hart in die Mangel, dass laut Sportchef Erwin Stalder gewisse Spieler anschliessend an die «Sauerstoffflasche» mussten. «Für die Spieler und auch für mich waren diese Lektionen eine willkommene Abwechslung und eine zusätzliche Motivation, die Leistungsgrenzen im physischen Bereich auszuloten», sagt Ueli Käppeli lächelnd.

Der Trainer betrat in der Trainingsgestaltung selber Neuland und setzte erstmals auf die Videotechnik. «Obwohl der Aufwand gross ist, habe ich dank den ­Videosequenzen nun ein Mittel in der Hand, meine Spieler auf gemachte Fehler anzusprechen und diese zu korrigieren. Auch wenn sie diese nicht immer wahrhaben wollen», meinte Käppeli. Sein Vertrag wurde übrigens trotz durchzogener Vorrunde um ein weiteres Jahr verlängert. Und wie sieht es mit der Aufarbeitung der bisherigen eklatanten Effizienzschwäche mit nur 14 Toren aus? «Daraufhin haben wir in der Vorbereitungszeit und im dreitägigen Trainingslager an der Costa Dorado (Spanien) gezielt hingearbeitet.» Dennoch sagt der Malters-Trainer: «Leider habe ich in meinem Team keinen Spieler, der uns zwanzig Tore garantiert.»

Zwiespältiger Eindruck nach den Testspielen

Auf dem Weg zum Saisonziel ­Ligaerhalt ist der Trainer wieder zuversichtlicher: «Der Teamgeist ist intakt. Ich sehe grosse Fortschritte, und die in den Trainings eingeübte Spielanlage beginnt zu greifen.» Etwas zwiespältig fällt bei ihm die Analyse der Vorbereitungsspiele aus. «Gegen die höherklassigen Gegner Hergiswil (4:1) und Sursee (1:1) haben wir gut ausgesehen.» In den Testspielen gegen die unterklassigen Teams Entlebuch (4:1) und Altbüron (3:3) sah er abwechslungsweise «Licht und Schatten». Und rechtzeitig vor dem Start zur Rückrunde wurde seine Mannschaft wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. «Nach der 1:6-Niederlage gegen das gleichklassige Gontenschwil ist wohl allen Spielern klar geworden, dass ohne totales Engagement keine Punkte eingefahren werden können.»

Drei Tage vor dem Rückrundenbeginn gegen den FC Altdorf (Sonntag, 15.00, Schützenmatte) ist Käppelis Team praktisch vollzählig an Bord. Nur Alain Grüter, der die Vorbereitungszeit wegen einem Peru-Aufenthalt nicht ganz mitmachte, ist gesperrt und hat noch Trainingsrückstand.

Ueli Käppelis Wunschzustand drei Tage vor dem ersten Rückrundenspiel wäre also vorhanden. «Jetzt muss in der Mannschaft nur noch das innere Feuer entfacht werden, dann bin ich zuversichtlich, dass wir uns in der Rückrunde besser verkaufen als in der ersten Hälfte der Meisterschaft.» Doch richtig zufrieden ist der Malters-Trainer mit seinen Schützlingen erst dann, «wenn die jeweiligen Schlussresultate auf der Anzeigetafel zu unseren Gunsten aufleuchten».

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