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FUSSBALL: Neue Anspielzeiten und mehr Geld für die Swiss Football League

Die Swiss Football League hat für die nächsten vier Jahre mit ihren Partnern neue TV-Verträge ausgehandelt. Zudem kommt es in der Super League zu neuen Anspielzeiten.
Kameras von Teleclub und SRF anlässlich eines Fussballspiels im Letzigrund. (Bild: Keystone)

Kameras von Teleclub und SRF anlässlich eines Fussballspiels im Letzigrund. (Bild: Keystone)

Ab der Saison 2017/2018 werden am Samstag zwei Spiele um 19 Uhr angepfiffen. Die drei Sonntags-Partien finden allesamt um 16 Uhr statt. Die Swiss Football League (SFL) habe sich bei der Festlegung der neuen Anspielzeiten insbesondere an den Wünschen der Klubs und der Fans orientiert, heisst es in einer Medienmitteilung. Die bei den Fans ungeliebte Anspielzeit wird es damit künftig nicht mehr geben.

Der FC Luzern begrüsst die neuen Anspielzeiten. «Das ist in unserem Sinn. Sowohl für die Klubs wie auch für die Fans wird die Planung einfacher», sagt Medienchef Max Fischer.

Des Weiteren hat die SFL bekanntgegeben, dass Cinetrade auch ab der Saison 2017/18 exklusiv die Bewegtbildrechte an den Spielen der Super League und der Challenge League besitzt. Die Partnerschaft wird um vier Spielzeiten verlängert.

Auch in Zukunft wird ein Sonntagsspiel auf den Kanälen der SRG in allen Landesteilen ausgestrahlt. Damit kommen die Fussballfans wie bisher jede Saison in den Genuss von 36 Partien im frei empfangbaren Fernsehen.

Teleclub geht in die Offensive

Während sich in der Fussball-Berichterstattung von SRF wenig ändert, geht der Pay-TV-Sender Teleclub in die Offensive. Wurden bisher die Super-League-Spiele nur einzeln ausgestrahlt, gibt es neu eine Konferenz-Übertragung aller gleichzeitig stattfindenden Partien. Zudem wurden drei neue Sende-Formate entwickelt, die auch im Teleclub-Free-TV zu sehen sind: Die Magazine «Super Vorschau» (Freitag/Samstag), «Alle Spiele, alle Tore» (Super League und Challenge League nach den jeweiligen Runden) und der Fussball-Talk «Super League Total» (Sonntag). Als neues Aushängeschild konnte Kult-Reporter Marcel Reif verpflichtet werden.

Der 66-jährige Deutsche, der seit 1997 in Rüschlikon lebt und seit drei Jahren den Schweizer Pass besitzt, wird aber keine Spiele kommentieren, sondern als Experte eingesetzt. Als zweiter prominenter Teleclub-Neuling wird ab kommendem Frühling Dani Wyler, in den letzten 30 Jahren in Diensten des Schweizer Fernsehens SRF, Live-Spiele kommentieren.

Doch nicht nur im Fussball wird das Programmangebot ausgebaut. Neben der National League A und der Champions Hockey League werden neu wöchentlich vier Spiele der NHL und ab nächster Saison der Swiss Ice Hockey Cup übertragen. Zudem darf Teleclub ab 2018 auch die Weltmeisterschaft übertragen mit Ausnahme der Spiele mit Schweizer Beteiligung. Das Expertenteam mit Morgan Samuelsson und Kent Ruhnke wurde ergänzt durch den SCB-Meistertrainer Lars Leuenberger.

Was Teleclub-Programmchefin Claudia Lässer an der prominent besuchten Medienkonferenz allerdings nicht sagte: Ab nächster Saison verliert der Bezahlsender die Rechte an der quotenstarken Schweizer Eishockeyliga, die neu von «My Sport» erworben wurden.

SRG sichert sich die Rosinen

Auch wenn Teleclub unter dem Strich aufrüstet, darf die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG weiterhin die Rosinen herauspicken. Im Eishockey betrifft dies in den nächsten sechs Jahren die WM (alle Schweizer Spiele, ein Viertelfinal, beide Halbfinals, Final) und die Champions Hockey League (Halbfinal und Final mit Schweizer Beteiligung, Produktion sämtlicher Schweizer Heimspiele). Im Schweizer Cup sicherte sich das Staatsfernsehen für die nächsten fünf Jahre die Live-Rechte für den Final.

Auch andere Wintersportfans kommen auf ihre Rechnung. Die SRG erwarb von Infront Sports & Media die Übertragungsrechte bis 2018 im Curling für die WM und EM, die 2017 in St. Gallen stattfinden wird. Im Bob und Skeleton gehören die Rechte für die Weltmeisterschaft und für alle Weltcup-Veranstaltungen bis 2018 ebenfalls der Leutschenbach-Crew.

pd/zim/sda/rr

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