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FUSSBALL: Patrik Gjidoda: «In Buochs bin ich bodenständig geworden»

Der SC Buochs schlägt Baden mit 2:0 und rückt immer näher an die 1.-Liga-Aufstiegsspiele. Topskorer Patrik Gjidoda brennt auf das Highlight der Saison und erklärt, weshalb er den Nidwaldnern treu bleibt.
Der Buochser Patrik Gjidoda sorgte kurz vor der Halbzeit mit dem Tor zum 2:0 für die Vorentscheidung. (Bild: Philipp Schmidli (Buochs, 12. Mai 2018))

Der Buochser Patrik Gjidoda sorgte kurz vor der Halbzeit mit dem Tor zum 2:0 für die Vorentscheidung. (Bild: Philipp Schmidli (Buochs, 12. Mai 2018))

Sie ist durch Rastlosigkeit geprägt, die Karriere von Patrik Gjidoda. Erst 23-jährig ist der Stürmer, doch seit 2014 gehörte er bereits einem halben Dutzend Vereinen an. «Es war eine turbulente Zeit», erklärt er, «ich habe zu schnell zu viel gewollt. Ich war kein pflegeleichter Spieler. In ­Buochs aber fand ich wieder Boden unter den Füssen. Ich bin bodenständig geworden.»

Kein Zweifel: Gjidoda fühlt sich am Vierwaldstättersee wohl, das zeigt nur schon der Blick auf seine Torstatistik. Er ist der Topskorer der Nidwaldner, 14 Treffer hat er mittlerweile auf seinem Konto, das letzte realisierte er gestern Abend im Heimspiel gegen Baden in typischer Manier: Ein Zuspiel in den Strafraum verwertete er in der 44. Minute mit einem platzierten Flachschuss ins linke Toreck zur 2:0-Führung. «Patrik hat den richtigen Riecher und bei uns eine sehr wichtige Rolle. Seine professionelle Einstellung färbt auf seine Teamkollegen ab», lobt SCB-Sportchef Nicolas Lambert.

SCB-Goalie Aaron Hönger mit starken Reflexen

Gjidodas gelungene Aktion und der frühe Führungstreffer von Michel Da Costa per Kopf nach einem Corner (2.) sicherten den Buochsern einen nicht zwingenden 2:0-Sieg. Baden, das noch nicht alle Abstiegssorgen los ist, war ein ebenbürtiger Gegner, der mit mehr Effizienz im Abschluss ein Remis hätte erreichen können. Entweder aber scheiterten die Aargauer am eigenen Unvermögen, an der Latte (84.) oder an den starken Reflexen von ­Buochs-Keeper Aaron Hönger.

Am Ende jubelten deshalb wieder die Buochser, zum 12. Mal im 24. Spiel, und damit werden die Aufstiegsspiele immer konkreter. Zwei Runden vor Schluss stehen sie auf dem dritten Platz, der dazu gerade noch genügt. Die U21-Equipe des FC Luzern folgt zwar punktgleich auf Platz vier, doch sie dürfte wohl nicht für die Aufstiegsspiele zugelassen werden. Der Grund: Maximal vier Nachwuchsteams dürfen in der Promotion League spielen. Aktuell tun dies drei, weshalb nur eine an den Aufstiegsspielen teilnehmen darf. Nach aktuellem Stand der Dinge sind dies die Young Boys aus der Gruppe 1.

Gjidoda will zum dritten Mal in die Aufstiegsspiele

Damit beträgt der Vorsprung auf den ersten Verfolger Black Stars zwei Runden vor Schluss zwei Punkte. Das Restprogramm mit den Partien gegen die Junioren des FCL (auswärts) und von GC (zu Hause) ist anspruchsvoll, doch Sportchef Lambert schaut ihnen mit Zuversicht entgegen: «Wir spielen gerne gegen Nachwuchsmannschaften, uns liegt deren spielstarker Stil.» Die Aufstiegsspiele betrachtet er dabei als Belohnung für die Mannschaft nach einer ausgezeichneten Saison. «An einen Aufstieg denken wir nicht. Das heisst aber nicht, dass wir nicht weiterhin jedes Spiel gewinnen wollen. Die Jungs sind mega ambitioniert.»

Das bestätigt Patrik Gjidoda, der Buochser Torjäger. «Wir sind heiss auf mehr, das Kribbeln und die Vorfreude sind allmählich spürbar.» Zweimal hat er 1.-Liga-Aufstiegsspiele schon miterlebt, in Kriens und Baden – mit dem SCK stieg er 2015 auf. Den Buochsern wird er übrigens treu bleiben. «Zum ersten Mal in meiner Karriere habe ich einen Vertrag verlängert. Was aber nicht heisst, dass ich den Traum vom Profifussball aufgegeben habe.»

Stephan Santschi

stephan.santschi@luzernerzeitung.ch

Buochs – Baden 2:0 (2:0)

Seefeld. – 250 Zuschauer. – SR Bontempelli. – Tore: 2. Da Costa 1:0. 44. Gjidoda 2:0.
Buochs: Hönger; Gabriel, Frank, Diethelm, Haldi; Nickel, Kirschenhofer; Bühler (68. Haxhimurati), Lambert, Da Costa (81. Tanushaj); Gjidoda (88. Marquez).
Baden:Baldinger; Weilenmann, Matovic, Mooser, Muff; Stump (61. Toni), Samson (66. Gmür), Ladner, Teichmann; Schär (77. Milosevic), Bijelic. – Bemerkung: 84. Lattenschuss Bijelic.

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