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FUSSBALL: Premiere mit Pannen

Erstmals wurde in der Bundesliga der Videobeweis eingesetzt. Nach einem geglückten Start versagte am Samstag die Technik.
Schiedsrichter Sascha Stegemann kommuniziert während der Partie zwischen Hertha Berlin und Stuttgart mit dem Video-Assistenten. (Bild: Martin Rose/Getty (Berlin, 19. August 2017))

Schiedsrichter Sascha Stegemann kommuniziert während der Partie zwischen Hertha Berlin und Stuttgart mit dem Video-Assistenten. (Bild: Martin Rose/Getty (Berlin, 19. August 2017))

Beim Einsatz des Videoassistenten ist es bei den Samstagspartien am ersten Spieltag der deutschen Fussball-Bundesliga zu gravierenden technischen Problemen gekommen. Bei drei von fünf Spielen am Samstag kam der Videoassistent wegen erheblicher technischer Probleme beim Dienstleister Hawkeye gar nicht oder lediglich teilweise zum Einsatz. Das erzürnte die Deutsche Fussball-Liga (DFL). Die Situation sei «nicht hinnehmbar», teilte sie mit.

Bei den Spielen in Hoffenheim (gegen Bremen), Hamburg (gegen Augsburg) und Berlin (gegen Stuttgart) konnte das System in der ersten Halbzeit nicht genutzt werden, weil keine Kommunikation zwischen Schiedsrichter und Videoassistent möglich war. Heisst: Die Schiedsrichter im Stadion waren auf sich allein gestellt. In der zweiten Halbzeit klappte die Verständigung mit Köln dann wenigstens in Hoffenheim und in Berlin wieder.

Eine reibungslose Kommunikation ist Sache von Hawkeye, Anfang der Woche müssen die Verantwortlichen nun zum Rapport bei der DFL. Zur Sprache kommen wird dabei auch, dass die Kalibrierung der Linien, mit denen Abseitssituationen überprüft werden sollen, nicht funktioniert. Dieses Problem war bereits beim Supercup in Dortmund zwischen dem BVB und dem FC Bayern Anfang August aufgetaucht, führte aber nicht zum Komplettausfall.

Am Freitag war der Videobeweis erstmals in der Bundesliga zum Einsatz gekommen. Beim Eröffnungsspiel zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen (3:1) hatte Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) erst nach Zu-Rate-Ziehen des Videoassistenten in Köln nach einem Foul an Robert Lewandowski auf Elfmeter entschieden. Lewandowski verwandelte zum zwischenzeit­lichen 3:0. Auch im gestrigen Spiel zwischen Freiburg und Frankfurt (0:0) kam der Videobeweis zum Einsatz: Ein Tor der Freiburger durch Neuzugang Tim Kleindienst wurde aberkannt, weil Vorlagengeber Florian Niederlechner im Abseits gestanden war (17.). Auch Videoassistent Wolfgang Stark musste – allerdings ohne die «kalibrierten Linien» – entscheiden, weil es in der ersten Hälfte erneut technische Probleme gegeben hatte. (sid)

Deutschland

Bundesliga, 1. Runde: Freiburg – Frankfurt 0:0. Mönchengladbach – 1. FC Köln 1:0 (0:0). – Samstag: Berlin – Stuttgart 2:0. Hoffenheim – Bremen 1:0. Wolfsburg – Dortmund 0:3. Hamburg – Augsburg 1:0. Mainz – Hannover 0:1. Schalke – Leipzig 2:0. – Freitag: Bayern München – Leverkusen 3:1.

Rangliste (je 1 Spiel): 1. Dortmund 3. 2. Bayern München 3. 3. Berlin 3. 3. Schalke 3. 5. Hannover 3. 6. Mönchengladbach 3. 6. Hamburger SV 3. 6. Hoffenheim 3. 9. Frankfurt 1. 9. Freiburg 1. 11. 1. FC Köln 0. 11. Augsburg 0. 11. Mainz 05 0. 11. Bremen 0. 15. Leverkusen 0. 16. Leipzig 0. 16. Stuttgart 0. 18. Wolfsburg 0.

SC Freiburg – Eintracht Frankfurt 0:0

24 000 Zuschauer (ausverkauft). – Bemerkung: Frankfurt mit Fernandes (verwarnt).

Mönchengladbach – 1. FC Köln 1:0 (0:0)

54 018 Zuschauer (ausverkauft). – Tor: 49. Elvedi. – Bemerkung: Mönchengladbach mit Sommer (verwarnt) und Elvedi.

2. Bundesliga, 3. Runde: Ingolstadt – Jahn Regensburg 2:4. Holstein Kiel – Greuther Fürth 3:1. 1. FC Nürnberg – Union Berlin 2:2. – Heute, 20.30 Uhr: Bielefeld – Bochum.

Rangliste: 1. Sandhausen 3/7. 2. Düsseldorf 3/7. 3. Nürnberg 3/7. 4. Darmstadt 3/7. 5. Union Berlin 3/7. 6. Bielefeld 2/6. 7. Braunschweig 3/5. 8. Kiel 3/4. 9. Duisburg 3/4. 10. St. Pauli 3/4. 11. Dresden 3/4. 12. Regensburg 3/3. 13. Heidenheim 3/3. 14. Bochum 2/1. 15. Aue 3/1. 16. Kaiserslautern 3/1. 17. Greuther Fürth 3/0. 18. Ingolstadt 3/0.

Cup, Sechzehntelfinals, Auslosung: RB Leipzig – Bayern München, Bremen – Hoffenheim, Berlin – 1. FC Köln, Wolfsburg – Hannover 96, Düsseldorf (2.) – Mönchengladbach, Mainz 05 – Holstein Kiel (2.), Leverkusen – Union Berlin (2.), Kaiserslautern (2.) – VfB Stuttgart, Freiburg – Dynamo Dresden (2.), Magdeburg (3.) – Borussia Dortmund, Wehen Wiesbaden (3.) – Schalke 04, Schweinfurt (4.) – Eintracht Frankfurt, Regensburg (2.) – Heidenheim (2.), Greuther Fürth (2.) – Ingolstadt (2.), Paderborn (3.) – Bochum (2.), Osnabrück (3.) – Nürnberg (2.).

Die Partien finden am 24./25. Oktober statt.

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