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FUSSBALL: Remo Freuler auf den Spuren von Donadoni

Noch stehen im SFV-Camp in Lugano auch Nebendarsteller im Zentrum. Neulinge stellen sich vor, die Färöer hingegen sind (noch) nicht das Hauptthema.
«Der Qualitätsunterschied zur Super League ist spürbar», meldet Freuler nach knapp neun Monaten in der Lombardei. (Bild: Gabriele Putzu / Keystone)

«Der Qualitätsunterschied zur Super League ist spürbar», meldet Freuler nach knapp neun Monaten in der Lombardei. (Bild: Gabriele Putzu / Keystone)

Sven Schoch (sda), Lugano

Das Verletzungspech einiger prominenter Namen ist das Glück von Spielern, die unverhofft nachrücken und plötzlich in einem grösseren Blickfeld stehen. Remo Freuler beispielsweise ist von Vladimir Petkovic für die Färöer-Woche nachnominiert worden. In Bergamo muss er selten Fragen beantworten. Bei Atalanta verrichtet der 24-Jährige seinen Job gut, aber im Normalfall ohne allzu grosse mediale Resonanz.

Seit Anfang Jahr spielt der Zürcher Oberländer in der Serie A, inzwischen gehört er beim aktuellen Überraschungsteam der italienischen Klubszene zum Stamm. Die Kommunikationsbarriere ist beseitigt, sein sprachliches Repertoire genügt mittlerweile zur problemlosen Verständigung. «Am Anfang war es nicht einfach, weil ich kein Wort Italienisch sprechen konnte», erinnert sich Freuler.

In der Schule behob der junge Mann seine Fremdsprachen-Defizite relativ schnell, auf dem Terrain passte sich der Mittelfeldakteur dem südländischen Rhythmus schneller als erwartet an. Sein Parcours ist bemerkenswert. Der Ex-GC-Junior empfahl sich via Winterthur und Luzern innerhalb von drei Jahren für einen Vertrag in einer Liga der europäischen Big Four.

«Der Qualitätsunterschied zur Super League ist spürbar», meldet Freuler nach knapp neun Monaten in der Lombardei. Er wäre nicht der Erste, der die Karriere bei Atalanta so richtig lanciert: Die Liste der ehemals bei den Bergamasken zwischengelandeten Prominenz ist umfangreich, Roberto Donadoni, der Argentinier Claudio Caniggia, der spätere Milan-Topskorer Filippo Inzaghi oder der Weltenbummler Christian Vieri hinterliessen Spuren.

Freuler will nicht zu weit in die Zukunft blicken, ins Nationalteam ist er ohne grosse Erwartungen eingerückt. Er interpretiert das Aufgebot primär als Bonus für die Arbeit im Verein. Zum Einstand habe er «ein gutes Gespräch mit Herrn Petkovic geführt». Der mögliche elfte Debütant der Ära Petkovic ist angekommen.

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