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FUSSBALL: Sarnen spielt gut, Ibach besser

Der FC Sarnen startet nicht wunschgemäss in die neue Saison. Es resultiert eine 0:3-Heimniederlage gegen einen starken FC Ibach.
Ruedi Vollenwyder
Die Ibächler Matias De Biase (links) und David Goncalves bedrängen den Sarner Dominic Braschler. (Bild: Nadia Schärli (Sarnen, 12. August 2017))

Die Ibächler Matias De Biase (links) und David Goncalves bedrängen den Sarner Dominic Braschler. (Bild: Nadia Schärli (Sarnen, 12. August 2017))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Der FC Ibach war der erwartet starke erste Gegner für den Aufsteiger FC Sarnen. Pascal Bucher, der mit Team des Obwaldner Aufsteigers die zwölfte Saison in Angriff nimmt und schon manchen Fight gegen die Schwyzer mitgemacht hatte, meinte anerkennend: «Gegen ein so spielstarkes und taktisch perfekt auftretendes Ibach habe ich in all den Jahren noch nie gespielt. Insbesondere in der ersten Halbzeit spielten die Schwyzer abartig gut.» Für den 33-jährigen Mittelfeldspieler sind die Ibächler, wenn diese die Leistung durchziehen können, der Topfavorit auf einen Spitzenplatz.

Diese Überlegenheit zeigte sich auch im Resultat bis zur Pause. Nach einer ersten verpassten Sarnen-Chance (3.) durch Dominic Ineichen (Bucher: «Ich hätte selber abschliessen müssen») traf der von Kriens zu den Schwyzern gewechselte Henrique Bem in der 21. Minute zum 1:0, und kurz vor der Pause skorte der letztjährige Topskorer Edmond N’Tiamoah nach einem Zuckerpass von Manuel Reichmuth zur 2:0-Führung. Gegen diesen Vorsprung brauchte es in diesem beidseits spielerisch starken Match von Seiten der Sarner kein Veto. Denn nebst zwei Pfostenschüssen der Ibächler (15. Bem und 26. Reichmuth) hatte Sarnens Torhüter Norbert Sigrist alle Hände zu tun, um das Skore nicht höher ausfallen zu lassen. Pascal Bucher, der frischgebackene Vater von Töchterchen Meah, anerkennend: «Norbi war für uns wie immer Gold wert und eine sichere Bank.» Doch auch Sarnen konnte einige Nadelstiche setzen. So in der 28. Minute, als wiederum Dominic Ineichen das Tor nur um Zentimeter verfehlte.

Zurückhaltung erst in der zweiten Halbzeit abgelegt

In der zweiten Halbzeit verlagerte sich dann das Spielgeschehen etwas. «Wir hatten zu Spielbeginn etwas zu viel Respekt vor dem Gegner», resümierte Pascal Bucher, der stellvertretende Geschäftsleiter der Garage Blättler in Sarnen. Diese Zurückhaltung konnte Sarnen im zweiten Teil des Matches ablegen. Das Team von Trainer Ricardo Pereira übernahm nun weitgehend das Spieldiktat und konnte auch Chancen (61. Marcel Bühler) kreieren. Zu Toren reichte es allerdings nicht. Im Gegenteil: Kurz vor Spielende verwertete Edmond N’Tiamoah einen Handspenalty zum (zu) hohen 3:0-Sieg von Ibach. Beim FC Sarnen ist man ob dieser 0:3-Startniederlage nicht geschockt. Sicher war Trainer Ricardo Pereira ob diesem Kaltstart enttäuscht. Er dozierte denn auch gegenüber seinem Team, «dass die Leistung akzeptabel gewesen war». Er sah, wie der technisch begabte Routinier Pascal Bucher auch, dass in der neuen Umgebung «jetzt eben alles etwas schneller abgeht und ein halbherziges Auftreten, wie noch in der 2. Liga, nicht mehr für ein erfolgreiches Bestehen in der neuen Umgebung reicht». Nach dieser 0:3-Heimniederlage muss man beim FC Sarnen nun die Lehren daraus ziehen, um nicht in die Bredouille zu geraten.

Nach dem guten Auftritt seines Teams darf hingegen Ibach-Trainer David Pallas seine spieltaktischen Anweisungen dank seinem Sprachtalent getrost weiter in spanischer, französischer, deutscher und anderweitiger Sprache anwenden, wie unsere Fotografin Nadja Schärli am Match erstaunt feststellte.

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