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FUSSBALL: SC Buochs II: «Es fehlt ein Erfolgserlebnis»

Beim SC Buochs II rollt der Ball in der neuen 3.-Liga-Saison noch nicht rund. Noch ohne Sieg liegt die junge Mannschaft um den neuen Trainer Heinz Fellmann auf einem Abstiegsplatz.
Ruedi Vollenwyder

0:3 gegen den Leader Rotkreuz, 3:3 nach einer 3:0-Führung gegen Aufsteiger Schwyz, ein 0:0 gegen Baar, eine bittere 2:3-Niederlage gegen Zug 94 II (Sieg- treffer fiel in der 91. Minute) und am vergangenen Samstag eine 0:1-Niederlage zu Hause gegen Ibach II – das sind die nüchternen Resultate, die dem jungen Buochser 3.-Liga-Team (Gruppe 1) mit mehreren Spielern unter 20 Jahren der­­zeit den 11. Ranglistenplatz bescheren.

«In diesen Partien war viel Pech im Spiel», resümiert der 55-jährige Heinz Fellmann, der nach den verschiedenen Querelen im Team als neuer Trainer engagiert wurde. «Denn bis auf das letzte Spiel gegen Ibach, das in der 78. Minute das Siegtor schoss und verdient gewann, waren meine willigen und lernbegierigen Spieler den Gegnern jeweils klar überlegen.» Nur das Pech für die ­magere Bilanz mit nur zwei Punkten aus fünf Partien in den ­Vordergrund zu stellen, ist für den Trainerroutinier zu einfach. «Über Pech zu jammern, ist nicht mein Ding. Über die ganze Saison gesehen gleichen sich Pech und Glück aus», ist Fellmann überzeugt. Das sagt dem 55-Jährigen auch seine Erfahrung: Er hat viele Jahre beim FC Luzern als Nachwuchstrainer gearbeitet, ist vor Jahren mit dem FC Dietwil in die 3. Liga aufgestiegen und war zuletzt als Verantwortlicher für die SG Stans-Buochs zuständig.

Zuversicht, trotz schlechter Platzierung

Fellmann hat auf diese Saison hin eine junge, hungrige Mannschaft übernommen, die den Erfolg sucht, aber wegen der mangelnden Erfahrung noch viel Lehrgeld zu bezahlen hat. «Die Rangliste lügt, mit etwas mehr Glück hätten wir vier Punkte mehr auf dem Punktekonto», ist Fellmann überzeugt. Deshalb stimme ihn dieser zweitletzte Platz auch nicht pessimistisch. «Ich weiss, dass das Erfolgspendel auch wieder auf unsere Seite ausschlagen wird. Die Spieler sind in den sehr gut besuchten Trainings voll bei der Sache, sie wollen den Erfolg. Deshalb wäre ein Erfolgserlebnis für das angeschlagene Selbst­vertrauen Gold wert», weiss Fellmann, der zu einhundert Prozent für den Fussball lebt.

Kaum Spieler vom Fanionteam

Heinz Fellmann hat von den Vereinsverantwortlichen die Vorgabe, die Buochser Reserven zum Ligaerhalt zu führen. Trotz allem verspürt er auch nach dem punktemässig mageren Start keinen Druck seitens des Vereins. Auch die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des 1.-Liga-Teams sei vorbildlich. «Einmal in der Woche sitze ich mit Trainer Selver Hodzic und Assistenztrainer Roberto Bertoni zusammen. Wir diskutieren dabei über personelle und andere offene Fragen.» Derzeit können die Buochser Reserven kaum von Spielern des Fanionteams profitieren. «Und das ist auch gut so. Nur so können sich meine jungen Spieler weiterentwickeln», meint der ambitionierte Trainer.

Die nächste Möglichkeit, das Glück auf ihre Seite zu zwingen, haben die Buochser Reserven am nächsten Samstag im Auswärtsspiel gegen den Aufsteiger Küssnacht II. «Dieser Gegner liegt unserer Reichweite», weiss Heinz Fellmann. In diesem Match muss das fehlende Erfolgserlebnis eintreffen. Und dann sähe es auch ranglistenmässig wieder freundlicher aus für die junge Buochser Truppe.

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

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