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FUSSBALL: SC Cham II: Nach verheissungsvollem Start abgerutscht

Der Aufsteiger SC Cham II startete vielversprechend in die 2.-Liga-Meisterschaft. Nach ein paar Runden belegte die Elf von Neo-Trainer Pascal Nussbaumer und den Assistenztrainern Ueli Sturzenegger und Reto Scherer den ausgezeichneten dritten Rang in der Tabelle.
Martin Mühlebach
Fordernd: Chams Trainer Pascal Nussbaumer. (Bild: Roger Zbinden)

Fordernd: Chams Trainer Pascal Nussbaumer. (Bild: Roger Zbinden)

Doch im Verlauf der Vorrunde geriet Sand ins Getriebe. Cham II rutschte gefährlich nah ans Tabellenende ab. Nussbaumer erklärt: «Wir spielten nicht schlecht, aber wir verloren viermal mit einem Tor Unterschied.» An der Motivation habe es seinen jungen Spielern nicht gemangelt, wohl aber an der nötigen Erfahrung. «Meine spielerisch guten Jungs müssen den Willen haben, in der 2. Liga bestehen zu wollen und sich kämpferisch steigern», fordert Nussbaumer.

Unumwunden gesteht er, dass die von seinem Team bisher erbrachten Leistungen nicht immer seinen Anforderungen und Ansprüchen entsprochen haben. «Ich wusste bei meinem Amtsantritt, dass meine junge Truppe nicht vor Rückschlägen gefeit sein wird. Aber ich wusste auch, dass das nötige Potenzial vorhanden ist, um den Ligaerhalt realisieren zu können.» Um im Kampf gegen den Abstieg bestehen zu können, genüge Schönspielerei nicht. Seine Jungs müssten die Ärmel vermehrt hochkrempeln und mit der nötigen Wucht und Entschlossenheit in die Zweikämpfe steigen. Wenn dies gelinge, sei er vom Ligaerhalt überzeugt.

Fanionteam-Spieler bergen ein Problem

Pascal Nussbaumer stellt klar: «Als Trainer der zweiten Mannschaft will ich meine jungen Spieler fordern und fördern und sie ans Fanionteam heranführen.» Dass er hin und wieder rekonvaleszente Akteure der ersten Mannschaft – Promotion League – einsetzen muss, um ihnen Spielpraxis zu ermöglichen, ist bestimmt nicht immer vorteilhaft. Zum einen, weil diese Spieler oftmals behutsam in die Zweikämpfe steigen, um der Verletzungsgefahr zu entgehen. Und zum anderen, weil es schwierig ist, so ein eingespieltes, kompaktes Team zu formen. Pascal Nussbaumer spricht dies nicht aus, aber er dürfte nicht unglücklich sein, dass ein Aussenstehender diese Problematik aufzeigt.

Martin Mühlebach

sport@zugerzeitung.ch

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