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FUSSBALL: Schattdorf ringt den Leader nieder

Im Drittliga-Spitzenkampf setzt sich der FC Schattdorf mit 2:1 gegen Spitzenreiter Luzerner SC durch. Dabei profitieren die Urner davon, dass die Gäste schon früh in Unterzahl geraten.
Urs Hanhart
Schattdorf-Stürmer Driton Hoxha (am Ball) erzielte den 1:1-Ausgleich. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 29. April 2017))

Schattdorf-Stürmer Driton Hoxha (am Ball) erzielte den 1:1-Ausgleich. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 29. April 2017))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Das am Samstag zu ungewohnt später Stunde im Stadion Grüner Wald in Schattdorf ausgetragene Duell zwischen dem Tabellenzweiten Schattdorf und Leader Luzerner SC hielt, was man sich von ihm versprochen hatte. Die Zuschauer bekamen eine attraktive, kurzweilige Partie mit vielen Strafraumszenen und Torchancen zu sehen. Beide Teams gingen von Beginn weg voll zur Sache und schenkten sich nichts.

Allerdings wurden die Platzherren schon früh eiskalt geduscht. Bereits in der 13. Minute erzielte Pascal Ludin nach einer schönen Ballstafette aus spitzem Winkel den Führungstreffer für die Luzerner, die ihre erste Torchance gleich in einen Treffer ummünzten. Die Gastgeber brauchten einige Zeit, um sich von diesem Tiefschlag zu erholen. Dadurch blieben die Gäste, die sehr gut standen und die Räume eng machten, vorerst am Drücker. Nur mit Glück und dank dem Können von Keeper Raphael Imhof gerieten die Urner nicht noch mehr ins Hintertreffen.

Ab der Mitte der ersten Halbzeit kamen die Hausherren dann immer besser ins Spiel. In der 33. Minute bewerkstelligte Schattdorf-Spielmacher Driton Hoxha, der von Youngster Noah Senn mit einem perfekten Pass bedient worden war, mit einem satten Schuss aus kurzer Distanz den 1:1-Ausgleich.

Youngster Senn schiesst das Siegestor

Nur zwei Minuten später ereignete sich die wohl spielentscheidende Szene: Der Luzerner Ivan Abu Ghannam wurde vom Unparteiischen wegen eines Notbremse­fouls vom Platz gestellt. Eigentlich erhielt der Sünder «nur» die gelbe Karte. Aber weil er zuvor bereits Gelb gesehen hatte, musste er das Feld räumen. Ab diesem Zeitpunkt war dann Einbahnfussball Richtung LSC-Tor angesagt.

Nachdem Senn und Hoxha kurz vor Pause je eine Grosschance vergeigt hatten, klappte es kurz nach dem Wiederanpfiff mit dem Führungstreffer. Senn versenkte in der 50. Minute eine präzis getimte Flanke von Martin Hürlimann äusserst spektakulär volley zum 2:1 im Kasten. In der restlichen Spielzeit bot sich den Schattdorfern mindestens ein halbes Dutzend Mal die Gelegenheit, die Begegnung mit einem weiteren Torerfolg definitiv für sich zu entscheiden. Doch Hoxha, Simon Gamma und Philipp Gisler, der in der zweiten Halbzeit für Ramon Scheiber aufs Feld gekommen war, zirkelten das Leder entweder an den Pfosten, knapp am Gehäuse vorbei oder scheiterten mit ihren Abschlüssen am starken LSC-Schlussmann Nikolai Strässle. Trotz Unterzahl erarbeiteten sich die Stadtluzerner auch die eine oder andere Möglichkeit. Doch Goalie Imhof zeigte sich stets auf der Hut und vereitelte zweimal den Ausgleich.

Dem Verfolger ein Zeichen gesetzt

«Der LSC hat einige sehr gute Individualisten in seinen Reihen. Deshalb ist er auch dezimiert immer gefährlich geblieben. Wir mussten jedenfalls hinten höllisch aufpassen, trotz Überzahl keinen weiteren Gegentreffer mehr zu erhalten», zollte Schattdorf-Trainer Mario Trovatelli dem Gästeteam ein Lob. Zur Leistung seiner Elf sagte er: «Die Mannschaft hat vor allem in kämpferischer Hinsicht voll überzeugt und den Gegner richtiggehend niedergerungen. Eigentlich hätten wir schon früh alles klarmachen können. Doch nach dem 2:1 hat uns das nötige Abschlussglück verlassen. Dieser Sieg war sehr wichtig für uns. Nun haben wir gegenüber dem Verfolger ein Zeichen gesetzt.»

Die Tabellenspitze ist jetzt wieder näher zusammengerückt. Schattdorf liegt als Ranglistenzweiter nur noch drei Punkte hinter Leader LSC. Allerdings sitzt der FC Emmenbrücke, der am Samstag den FC Alpnach souverän mit 3:1 besiegte, den Urnern weiterhin ganz dicht im Nacken mit nur zwei Punkten Rückstand. Es ist schon jetzt abzusehen, dass der LSC, Schattdorf und Emmenbrücke die beiden Plätze in der Aufstiegsrunde unter sich ausmachen werden. Alle anderen Mannschaften sind bereits deutlich abgeschlagen. Entscheidend dürfte wohl die Direktbegegnung zwischen Schattdorf und Emmenbrücke von Ende Mai sein.

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