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FUSSBALL: Schützenfest auf der Zuger Hertiallmend

Buochs liegt im 1.-Liga-Spiel gegen Zug 94 schon nach 38 Minuten 3:0 in Front. Am Schluss dürfen die Nidwaldner einen verdienten 5:3-Sieg bejubeln.
Die Buochser mit Stefan Trajkovic (rechts) und Fabian Nickel hindern den Zuger Kemil Festic (links) erfolgreich am Vorbeikommen. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 26. August 2017))

Die Buochser mit Stefan Trajkovic (rechts) und Fabian Nickel hindern den Zuger Kemil Festic (links) erfolgreich am Vorbeikommen. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 26. August 2017))

Der Zuger Aussenverteidiger Marco Weiss sagte vor der Partie gegen Buochs: «Unser erster Saisonsieg ist überfällig. Ich erwarte ein ausgeglichenes Spiel, das wir zu unseren Gunsten entscheiden werden.» Weiss irrte sich gewaltig. Seine Elf wurde von den Nidwaldnern völlig überrumpelt. Nach nur 29 Sekunden lobbte Lars Unternährer den Ball haarscharf neben das Zuger Gehäuse. In der 15. Minute besorgte dann Emanuele Gjidoda für die furios startenden Gäste das 1:0, und in der 28. Minute erhöhte Unternährer auf 2:0, ehe Gjidoda das Skore in der 38. Minute mittels Foulpenalty auf 3:0 schraubte.

Die Defensivarbeit der Platzherren liess zu wünschen übrig. Trainer Roli Widmer befand richtigerweise: «Wir begingen in den Startminuten zu viele individuelle Fehler. Buochs brauchte sich nicht einmal sonderlich anzustrengen, um drei Tore zu erzielen.» Dass Kemil Festic in der 43. Minute auf 1:3 zu verkürzen vermochte, schien die Zuger nach dem Wiederanpfiff zu beflügeln. Sie versuchten, das Spielgeschehen an sich zu reissen, aber die Gastgeber agierten im Angriff zu umständlich, um die gut stehende Gästeabwehr in Verlegenheit bringen zu können.

Hodzic schmerzen die drei Gegentore

Als Christophe Lambert in der 50. Minute praktisch ohne Zuger Gegenwehr das vierte Tor für seine Farben schoss, schien die Partie gelaufen zu sein. Doch die während der ersten 60 Spielminuten lethargisch wirkenden Platzherren legten nun endlich einen Zacken zu. Und als Mirzet Mehidic (53.) die Zuger auf 2:4 und Denis Pozder (75.) auf 3:4 heranbrachten, schien zumindest ein Punktegewinn wieder in Reichweite zu liegen. In einer hektischen Schlussphase erarbeiteten sich beide Teams noch einige gute Torchancen. Die Gäste, die zuvor ein horrendes Tempo vorgelegt hatten, schienen mit ihren Kräften am Ende zu sein. Und doch waren sie es, die in der Nachspielzeit durch Lambert nochmals zu skoren und einen insgesamt hochverdienten 5:3-Sieg zu feiern vermochten.

Der Buochser Trainer Selver Hodzic befand: «Meine Mannschaft hat unseren Spielplan perfekt umgesetzt. Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit einen hervorragenden Fussball gespielt. Ich denke, dass wir verdient gewonnen haben, weil wir weit mehr Torchancen zu verzeichnen hatten als die Zuger.» Mit einem verschmitzten Lächeln schob der Ex-Profi Hodzic nach: «Als ehemaliger Verteidiger schmerzen mich die drei einkassierten Gegentore, aber mit nunmehr sieben Punkten aus vier Spielen sind wir auf einem guten Weg.» Davon kann Zug 94, das erst einen Zähler auf seinem Konto hat, nur träumen.

Martin Mühlebach

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Hinweis

Telegramm und Rangliste auf Seite 38.

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