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FUSSBALL: Schulterschluss im Stimmungshoch

Der Vertrag mit Nationalcoach VladimirPetkovic ist vorzeitig bis 2019 verlängert worden.
Der Vertrag mit Vladimir Petkovic wurde am Montag um zwei Jahre verlängert. (Symbolbild Keystone)

Der Vertrag mit Vladimir Petkovic wurde am Montag um zwei Jahre verlängert. (Symbolbild Keystone)

SFV-Präsident Peter Gilliéron hatte im August darüber gebrütet, wie es mit Trainer Vladimir Petkovic weitergehen könnte. Die hervorragenden Resultate in der jüngeren Vergangenheit liessen den Funktionär spüren, dass das Aushängeschild des Schweizer Fussballs den Weg mit diesem Coach unbedingt weitergehen muss und eine dritte Amtszeit vonnöten ist. Also schloss sich Gilliéron mit dem Nationalteamdelegierten Claudio Sulser, dem Chef von Petkovic, kurz.

Es folgten keine Einwände, im Gegenteil. Wieso auch hätten welche kommen sollen, wo sich das Schweizer Nationalteam seit der EM 2016 und damit über ein Jahr schon im Stimmungshoch befindet!

Bis Ende 2019 wird der Nationaltrainer nun gemeinsam mit seinem Assistenten Antonio Manicone im Amt bleiben, WM-Teilnahme in Russland hin oder her. Schafft die Schweiz darauf den Gang ans EM-Turnier 2020, wird sie in jenem Sommer ebenfalls Petkovic anführen.

Für Petkovic zählt nur Andorra

Gestern in Feusisberg, wo sich die Schweiz zur Vorbereitung auf ­ die beiden anstehenden WM-Qualifikationsspiele übermorgen gegen Andorra in St. Gallen und drei Tage später in Riga gegen Lettland eingefunden hat, wurde die Vertragsverlängerung öffentlich gemacht. SFV-Präsident Gilliéron: «Wir wollten drei Zeichen setzen: Eines als Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit. Eines für die Kontinuität, weil wir auf dieser Schiene weiterfahren wollen und hier eine Gruppe beisammen ist, die uns zum Erfolg führen wird. Und schliesslich noch eines des Vertrauens in ­ die hervorragende Arbeit des Coachs.»

Petkovic zeigte sich erfreut über die salbungsvollen Worte Gilliérons in der Öffentlichkeit. Dennoch mochte der 54-Jährige die erfolgreichen Gespräche mit dem Verband nicht gross kommentieren. Schnell richtete er den Fokus weg von seiner Person auf den nächsten Gegner und nur auf diesen. «Wir haben nun acht Tage vor uns, um zwei wichtige Spiele und Schritte zu absolvieren. Jetzt zählt aber nur dieser eine Schritt, Andorra. Dann kommt Lettland.»

Christian Brägger, Feusisberg

Swiss Football Awards in Rapperswil-Jona. Ehrungen. Credit Suisse Player of the Year. Men: Granit Xhaka (Arsenal). – Women: Dickenmann (Wolfsburg). – Rookie of the Year: Akanji (Basel). – Helvetia Schweizer Cup of the Year: FC Basel. – Trainer of the Year: Petkovic (Männer-Nationalteam).

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