FUSSBALL: SCK: Gross geht – kommt Van Eck?

Der finanziell angeschlagene SC Kriens sucht einen neuen Trainier. Einer, der sich offenbar für die neue 60-Prozent-Stelle interessiert, ist der ehemalige FCL-Coach René Van Eck.

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René van Eck, hier als Trainer von Wohlen im Februar 2007. (Bild: Archiv / Neue LZ)

René van Eck, hier als Trainer von Wohlen im Februar 2007. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Am Dienstag wurde die sich seit längerem abzeichnende Trennung vom bisherigen Übungsleiter Jean-Daniel Gross (47) auf Ende Saison offizialisiert. Der im letzten Herbst in arge finanzielle Nöte geratene SC Kriens in der 1. Liga Promotion, der sich dank zweier Siege seit dem Jahreswechsel in grossen Schritten dem Ligaerhalt genähert hat, wird sich ab Sommer keinen vollamtlichen Trainer mehr leisten wollen und können.

Deshalb, sagt Kriens-Sportchef Bruno Galliker, habe mit Gross keine Einigung über eine weiterführende Zusammenarbeit erzielt werden können.  Der Nachfolger von Gross, seit Frühling 2012 in SCK-Diensten, wird gemäss Galliker «in einem Teilzeitpensum von höchstens 60 Prozent angestellt werden».

Dennoch scheint die Attraktivität eines Trainerjobs in Kriens nicht wirklich gelitten zu haben. Unter den Kandidaten, die ihr Interesse angemeldet haben und zu deren Namen Galliker natürlich nichts sagen will, ist zumindest ein in der Zentralschweiz klingender Name: René van Eck.

Der 48-Jährige, der seit dem Aufstieg mit dem FC Luzern im Jahr 2006 fast schon Kultstatus in der blau-weissen Anhängerschaft erlangt hat, hielt sich vor kurzem für ein paar Tage in unserer Region auf, um sich mit den SCK-Verantwortlichen zu Gesprächen zu treffen. Ins Trainerprofil von Galliker passt Van Eck gut.