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FUSSBALL: Spätes Penalty-Glück für die Sempacher

Zweitligist Malters und Sempach trennen sich im Abstiegskampf 3:3. Zu wenig für die Platzherren, die bis zur 90. Minute 3:1 in Führung liegen.

Tristesse herrschte nach Spielschluss beim Gastgeber auf dem Sportplatz Oberei in Malters. Wer gegen einen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf bis zur 90. Minute 3:1 führt und nicht als Sieger vom Platz geht, kann nicht zufrieden sein. Schlusslicht Malters hätte im Kampf um den Klassenerhalt den Sieg gegen Sempach benötigt. FCM-Sportchef Alain Grüter (34) war enttäuscht, sah aber auch Positives: «Ja, das wurmt mich. Jeder Punktgewinn ist wichtig. Wir hätten gerne zwei Zähler mehr. Das ist ärgerlich, wenn du so kurz vor Schluss führst. Doch das Team hat auch vieles richtig gemacht, was mir zeigt, das einiges möglich ist. Unser Weg stimmt.»

Malters belegt weiterhin das Tabellenende, liegt aber nur drei Punkte hinter dem neuntplatzierten Obergeissenstein, das auf dem sicheren Nichtabstiegsplatz rangiert. «Unseren Rückrundenstart möchte ich nicht dramatisieren. Es herrscht keine Panikmache, denn es liegen zwölf Partien vor uns, um das Ding zu biegen. Gewinnst du zwei Spiele in Serie, bist du im Mittelfeld. Es kann schnell gehen.» Auch Malters-Verteidiger Manuel Gasser, der gestern seinen 26. Geburtstag feiern konnte, ist zuversichtlich: «Wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen. Die 3:1-Führung gegen Sempach muss man ins Trockene bringen. Wir wissen um unsere Qualitäten. Ich habe keine Bedenken, was die Klassenzugehörigkeit betrifft.» Wichtig sei, wie Grüter betonte, dass man die Lehren aus dem jüngsten Auftritt ziehe.

Der gute Riecher von Silvan Salihi

Gassers Rezept: «Wir müssen noch effizienter werden, während 95 Minuten Fussball spielen und bis zum Schlusspfiff konzentriert bleiben.» Das nächste Duell zweier unter dem Strich befindenden Teams wartet bereits: Malters gastiert am Samstag (18.00, Letten) bei Sins. Die Freiämter liegen nur zwei Punkte vor den Maltersern.

Für Sempach fühlte sich der Punkt in Malters nach dem 1:3-Rückstand wie ein Sieg an. Das Sempacher-Eigengewächs Silvan Salihi (Mittelfeld) traf zwei Mal vom Penaltypunkt (90.; 3:2 und 93.; 3:3) aus. Salihi: «Ich war schon nervös und spürte den Druck, das ist klar. Zwei Penaltys in der Nachspielzeit zu treten, ist etwas, was du als Spieler nicht mehr so schnell erlebst. Dass ich beide Elfmeter dann auch verwandelte, ist umso schöner.» Dass der 19-Jährige diese schwierige Aufgabe meisterte, ist vielleicht auch darauf zurückzuführen, dass er zwei Tage zuvor einen guten Riecher hatte. «Am Donnerstag hatte ich beim Abschlusstraining aus Plausch noch einige Penaltys getreten. Das war wohl eine gute Entscheidung. Vermutlich spürte ich das im Unterbewusstsein.» Sempach trifft am Samstag (18.15, Seeland) auf Stans. Sahili: «Wir können auch gegen die Nidwaldner punkten. Der späte Punktgewinn in Malters hat uns gestärkt und viel Selbstvertrauen gegeben.»

Michael Wyss

regionalsport@luzernerzeitung.ch

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