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FUSSBALL: Stans fordert Leader Sarnen

2.-Liga-Leader Sarnen empfängt im Unterwaldner Derby den Tabellendritten FC Stans zum Spitzenkampf. Und dieses Spiel will Stans-Trainer Toni Durrer keinesfalls verlieren.
Ruedi Vollenwyder
Die Ausgangslage vor dem heutigen Unterwaldner Derby, hier ein Zweikampf zwischen dem Sarner Dario Schorno (links) und dem Stanser Marc Kuster, ist äusserst brisant und verspricht viel Spannung. (Bild: Dominik Wunderli (Stans, 27. August 2016))

Die Ausgangslage vor dem heutigen Unterwaldner Derby, hier ein Zweikampf zwischen dem Sarner Dario Schorno (links) und dem Stanser Marc Kuster, ist äusserst brisant und verspricht viel Spannung. (Bild: Dominik Wunderli (Stans, 27. August 2016))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernezeitung.ch

Heute Abend (Spielbeginn 18.00, Seefeld, Sarnen) steht das Unterwaldner 2.-Liga-regional-Derby zwischen dem FC Sarnen und dem FC Stans auf dem Programm. Und dass dieses Aufeinandertreffen zu einem Spitzenkampf avanciert ist, bringt noch mehr Emotionen in diesen Match. Vom FC Sarnen, der für 2.-Liga-Verhältnisse über ein äusserst starkes Kader verfügt, konnte man nach dem Abstieg aus der 2. Liga inter einen Spitzenplatz erwarten. Von den Nidwaldnern hingegen nur bedingt.

Der Stanser Trainer Toni Durrer hat in der Vorrunde äusserst erfolgreich mit seinem Team gearbeitet. Rang 3, nur drei Punkte hinter dem heutigen Derbygegner, 32 geschossene Tore und 26 gewonnene Punkte dokumentieren die gute Arbeit seit Durrers Amtsbeginn im vergangenen Sommer. Einzig die brutale 1:4-Niederlage im Derby-Hinspiel war gar nicht nach dem ­Gusto Durrers. «Wir waren chancenlos. Die Art und Weise, wie wir als Mannschaft demontiert wurden, war deprimierend.»

Stans mit vielen Absenzen

Neues Derby, neue Chance. Obwohl Stans mit dem 2:1-Auswärtssieg gegen den Tabellenvierten Littau optimal in die Rückrunde gestartet ist, zeigt sich Toni Durrer mit der Vorbereitung auf die Rückrunde nur bedingt zufrieden. «Das viertägige Trainingslager in Ascona war, trotz des regnerischen Wetters, zufriedenstellend. Die Trainingsbedingungen auf der heimischen Eichli-Sportanlage hingegen waren alles andere als optimal. Bis auf das letzte Training vor dem heutigen Derby mussten wir die Übungslektionen allesamt auf dem alten Kunstrasen absolvieren. Für mich wurde dieser Umstand auch zu einer echten Herausforderung.»

Ein Umstand, der sich auch bei den Spielern negativ bemerkbar machte: «Christopher Pithan, Marco Limacher, Sandro Schaub und Marc Kuster zogen sich Verletzungen zu, welche teilweise auf die harte Spielunterlage zurückzuführen sind.» Diese vier Spieler werden dem Stanser Trainer im Derby gegen Sarnen fehlen. Ebenso auch der gegen Littau stark spielende Mario Schaub, der wegen der vierten gelben Karte eine Spielsperre absitzen muss. Eine happige Absenzenliste, die Trainer Toni Durrer allerdings nicht aus der Ruhe bringt. «Ich bin schon zu lange im Geschäft, ich kann damit umgehen und verfalle nicht gleich in einen Schockzustand.»

Sarnen ist der klare Derbyfavorit

Für Durrer ist Sarnen, das in Ägeri zwar nur ein 1:1-Unentschieden schaffte, der klare Derbyfavorit und auch der erste Anwärter auf einen Aufstieg in die 2. Liga inter. «Dank der qualitativen Klasse des Teams werden die Sarner das Ding durchziehen, da bin ich mir sicher.» Durrer hat die Mannschaft um Trainer Ricardo Pereira beim 1:1 in Ägeri beobachtet. «Dabei habe ich sehen können, dass in diesem Team viel Qualität steckt. Ich stelle mein Team auf einen spielstarken und offensiv ausgerichteten Gegner ein.»

Motivationsprobleme seiner Spieler kennt der Stanser Trainer keine. «Es kribbelt gewaltig vor dem Derby. Hinzu kommt die 1:4-Niederlage im Hinspiel, diese ist bei meinen Spielern immer noch präsent.» Der Stanser Trainer hat zusammen mit seiner Mannschaft für die Rückrunde ein neues, aber anspruchsvolles Ziel gesetzt. Den ersten Teil gilt es schon in diesem Derby umzusetzen. «Wir mussten in der Vorrunde nur gegen Gunzwil und Sarnen als Verlierer vom Platz. Zweimal gegen den gleichen Gegner verlieren, das wollen wir unbedingt vermeiden», sagt Toni Durrer. Für brisante Stimmung im heutigen Unterwaldner Derby ist also gesorgt.

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